Der Tag
23. Juni 2026
imagemit Friederike Zörner
Zum Archiv
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 23. Juni 2026

Cristiano Ronaldo kann allen Unkenrufen zum Trotz also tatsächlich noch auf großer internationaler Bühne Tore schießen. Bei dem 5:0-Sieg seiner Portugiesen in der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Usbekistan steuerte der 41-Jährige sogar zwei Treffer bei. Jetzt hat der Star bei seinen sechs WM-Teilnahmen jeweils mindestens ein Tor verbucht - ein Rekord, an den auch Dauerrivale Lionel Messi nicht herankommt. Wenn Sie erfahren möchten, was das über Sie aussagt, wenn Sie entweder Ronaldo- oder Messi-Fan sind, empfehle ich Ihnen diesen Text.

Darüber hinaus rate ich zu dieser Abendlektüre:

Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

Das war Dienstag, der 23. Juni 2026
21:58 Uhr

Decke in Wohnhaus bricht durch - eine verletzte Person

Es klingt nach einem Albtraum: In Gelsenkirchen bricht in einem Mehrfamilienhaus der Boden eines Badezimmers im ersten Stock ein und kracht ins Erdgeschoss. Bei dem Deckendurchbruch wurde eine Person verletzt, die sich zu dem Zeitpunkt im betroffenen Bereich aufgehalten habe, berichtete die Feuerwehr. Bewohner hatten am Mittag ein drei Meter tiefes Loch gemeldet und die Feuerwehr alarmiert.

Die verletzte Person konnte sich selbst aus den herabgestürzten Trümmern befreien und wurde nach medizinischer Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. "Aufgrund der akuten Einsturzgefahr leitete die Feuerwehr sofort die Evakuierung des gesamten Gebäudes ein." Zur genauen statischen Bewertung wurden Experten angefordert, die das Wohnhaus in Teilen als vorerst nicht mehr bewohnbar einstuften. Vier Bewohner mussten demnach anderweitig untergebracht werden.

Decke in Wohnhaus bricht durch - eine verletzte Person
21:26 Uhr

Meloni setzt nach Streit mit Trump auf Deeskalation

Erst die fehlende Kooperation im Iran-Krieg, dann Verunglimpfungen des Papstes, jetzt der Streit um ein Foto beim G7-Gipfel. Bei US-Präsident Donald Trump und Giorgia Meloni herrscht derzeit dicke Luft. Doch trotz der gegenwärtigen Lage sieht Italiens Ministerpräsidentin keine Gefahr für die Beziehungen zwischen ihrem Land und den USA. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern beruhe auf einer "so langen und soliden Geschichte", dass sie nicht durch "eine Diskussion in den sozialen Medien" infrage gestellt werde, sagte die rechte Regierungschefin bei einer Veranstaltung der Zeitung "La Verità" in Rom.

Auf die Auseinandersetzung um das angeblich erbettelte Foto angesprochen sagte Meloni, sie sei zwar aufrichtig betroffen von dem Streit gewesen, habe nun aber nicht die Absicht, den Zwist weiter anzuheizen. "Ich denke, dass unsere bilaterale Zusammenarbeit mit den USA wieder zur Normalität zurückkehren sollte." Meloni betonte zudem, trotz des Streits die außenpolitische Ausrichtung Italiens nicht ändern zu wollen: "Die italienische Außenpolitik wird dieselbe bleiben wie in den vergangenen 80 Jahren. Die festen Beziehungen mit den USA und der EU aufrechtzuerhalten, denn darauf beruht die Stärke des Westens."

Meloni setzt nach Streit mit Trump auf Deeskalation
21:15 Uhr

Jordanien erhängt nach jahrelanger Pause wieder Menschen

Das erste Mal seit fast zehn Jahren hat Jordanien wieder mehrere verurteilte Straftäter hingerichtet. Es seien die ersten Hinrichtungen seit 2017, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch heute mit. Die sechs Hinrichtungen am selben Morgen seien eine "deutliche Rückkehr" zu einer Praxis, die das Königreich seit Wiedereinführung der Todesstrafe vor zwölf Jahren eigentlich nur sporadisch eingesetzt habe. Die sechs Männer wurden am Sonntag erhängt, wie ein Regierungssprecher der staatlichen Nachrichtenagentur Petra zufolge sagte. Sie wurden verurteilt wegen Terrorismus- und Drogendelikten, bei denen im Land in Fällen ab 2014 unter anderem mehrere Sicherheitskräfte getötet wurden.

Insbesondere durch Exekutionen im Iran ist die Zahl der weltweit erfassten Hinrichtungen im vergangenen Jahr massiv gestiegen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verzeichnete 2025 mindestens 2707 Hinrichtungen in 17 Ländern. Jordanien setzt die Todesstrafe wie der Iran oder Ägypten durch Erhängen um.

Jordanien erhängt nach jahrelanger Pause wieder Menschen
20:52 Uhr

Trump wittert Pool-Schlitzer in Washington am Werk

Nach der Festnahme mehrerer Personen beharrt US-Präsident Donald Trump auf seiner These, dass die neue Beschichtung des Reflecting Pool auf der National Mall durch Vandalismus zerstört wurde. Beweise will er jedoch erst einem Gericht vorlegen. Auch die Algenpest lastet Trump angeblichen Saboteuren an.

Der sogenannte "Lincoln Memorial Reflecting Pool" gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der US-Hauptstadt. Algen plagen die Anlage laut Experten seit ihrer Eröffnung. Das Becken ist vergleichsweise flach und erwärmt sich im Sommer stark. Trump hatte den Pool für rund 14,2 Millionen US-Dollar (etwa 12,4 Millionen Euro) renovieren lassen.

Trump wittert Pool-Schlitzer in Washington am Werk
20:20 Uhr

Einlass nur mit Deutschkenntnissen? Stadt Halle fordert Strandbad auf, Regel zurückzunehmen

Wer nicht gut genug Deutsch spricht, wird unter Umständen nicht hineingelassen: Diese umstrittene Regel ist in einem Strandbad in Sachsen-Anhalt eingeführt worden. Nachdem der Chef des Heidebades, Mathias Nobel, im sachsen-anhaltischen Halle am vergangenen Wochenende ein Kleinkind aus metertiefem Wasser retten musste, führte er eine Regel ein, wonach Menschen, die nicht ausreichend Deutsch sprechen und die Baderegeln nicht verstehen, im Einzelfall nicht mehr hereingelassen werden. Jetzt reagiert die Stadtverwaltung - und das nicht positiv. Die "Bild"-Zeitung und der MDR zitieren einen Stadtsprecher, wonach der Betreiber den "Zugang zum Bad für die Allgemeinheit" gewährleisten müsse. "Die Ausgestaltung des Hausrechts darf diesen öffentlichen Charakter nicht durch pauschale Einlassverbote für ganze Bevölkerungsgruppen aushebeln." Die neue Regelung sollte daher zurückgenommen werden.

Zwar wehrt sich Heidebad-Chef Nobel öffentlich gegen den Eindruck, sein Vorgehen sei ausländerfeindlich, doch die Stadt sieht das anders. "Ein Vorgehen, das in der Öffentlichkeit als ausländerfeindlich wahrgenommen werden kann, würde das Ansehen der Stadt beschädigen und verstieße gegen die vertragliche Wohlverhaltenspflicht", zitiert die "Bild"-Zeitung den Sprecher. Zur Gewährleistung der Sicherheit und dass alle Badegäste die Regeln verstehen, sollten "zunächst mildere Maßnahmen ergriffen werden". Dabei könne die Verwaltung unterstützend tätig werden und etwa bei der "Bereitstellung von standardisierten Baderegeln und Sicherheitshinweisen in den relevanten Fremdsprachen" helfen.

Einlass nur mit Deutschkenntnissen? Stadt Halle fordert Strandbad auf, Regel zurückzunehmen
19:48 Uhr

Stichflamme vom Grill - Junge springt brennend in Kanal

Dramatischer Vorfall in Wallenhorst bei Osnabrück: Bei einem Grilltreffen von Jugendlichen und Kindern ist ein Elfjähriger von einer Stichflamme getroffen worden. Der Junge sei nach eigenen Angaben danach brennend in einen Kanal gesprungen, teilte die Polizei mit. Dennoch erlitt er Verbrennungen am Körper und musste später im Krankenhaus behandelt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich zwei Kinder und zwei Jugendliche am Montagabend an dem Kanal zum Grillen getroffen. Nach Angaben des Elfjährigen soll ein 17-Jähriger einen mitgebrachten Grill mit Spiritus befeuert haben. Dabei sei es zu der Stichflamme gekommen. Ein Rettungsdienst wurde zunächst nicht alarmiert. Der Junge suchte erst mehrere Stunden später gemeinsam mit seinen Eltern die Notaufnahme eines Krankenhauses auf.

Stichflamme vom Grill - Junge springt brennend in Kanal
19:07 Uhr

Bericht: Eli Lilly erlaubt einzelnem Mann exklusive Einnahme von Super-Abnehm-Medikament - ist es Trump?

Aus dem Weißen Haus gibt es zwar ein Dementi, doch ein Bericht des Mediums "STAT" wirft zumindest ernsthafte Fragen auf. Demnach wurde im April einem 79-jährigen Mann exklusiver Zugang zu einem Medikament des Herstellers Eli Lilly gewährt, das sich noch in der Testphase befindet: Retatrutide wird als vielversprechendstes Mittel für Menschen mit schwerer Adipositas angesehen und soll besser wirken als Ozempic & Co. Dem Bericht zufolge testet der Pharmakonzern derzeit in späten klinischen Studien die Fähigkeit des Medikaments, Adipositas, Diabetes, Schlafapnoe und andere Erkrankungen zu behandeln. Das Unternehmen hat noch keinen Zulassungsantrag bei der Arzneimittelbehörde FDA eingereicht.

"STAT" zufolge wurde der Person Zugang zu dem Medikament im Rahmen des Härtefall-Programms "Compassionate Use" ermöglicht - einem Weg, der Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden und unmittelbar lebensbedrohlichen medizinischen Problemen, wie etwa Krebs im Endstadium, Zugang zu experimentellen Behandlungen verschafft. Dass nur eine einzige Person auf diese Weise das Medikament erhält, ist dem Bericht zufolge äußerst ungewöhnlich. Es wird daher gemutmaßt, dass die Person oder deren Umfeld sehr einflussreich sein müsse. Das Medium kommt vor diesem Hintergrund und nach der Befragung von Experten zu dem Schluss: Es muss sich um Donald Trump handeln, der seit längerem mit Übergewicht zu kämpfen hat und erst kürzlich 80 Jahre alt geworden ist. Eine Bestätigung dafür gibt es nicht. Auch ist unklar, ob die Person das Medikament bereits eingenommen hat. Der Sprecher des Weißen Hauses, Kush Desai, reagierte jedenfalls mit einer Verunglimpfung der verantwortlichen Journalistin auf X und bestritt, dass Trump der Profiteur des Medikaments gewesen ist. In der Vergangenheit hatten seine Leibärzte dem Präsidenten trotz Übergewicht beste Gesundheit attestiert, dabei bestimmt der körperliche (und geistige) Verfall Trumps seit vielen Monaten die Schlagzeilen.

Bericht: Eli Lilly erlaubt einzelnem Mann exklusive Einnahme von Super-Abnehm-Medikament - ist es Trump?
18:37 Uhr

Betrunkener Opernsänger springt in die Moskwa

Es gibt viele Möglichkeiten, sich in der Sommerhitze abzukühlen. Man kann sich ein Eis kaufen, im Schatten liegen, ein Bad im See nehmen und so weiter. Ein Mann in Moskau hat sich für einen anderen Weg entschieden - und vermutlich einen anderen Grund als Hitze gehabt, warum er eine Abkühlung gesucht hat. Der stark alkoholisierte Opernsänger sprang in die Moskwa am Ufer der russischen Hauptstadt. Die Einsatzkräfte zogen den Sänger aus dem Gewässer, doch der Mann beschimpfte sie wüst. 

Betrunkener Opernsänger springt in die Moskwa
17:58 Uhr

Tom Kaulitz äußert sich politisch

"Die Entwicklung in Sachsen-Anhalt finde ich natürlich kritisch und ist nicht schön zu sehen": Der Musiker Tom Kaulitz schaut vor der Landtagswahl mit Sorge auf seine Heimat. Am 6. September wird in dem Bundesland ein neuer Landtag gewählt. In aktuellen Umfragen liegt die AfD bei rund 40 Prozent. Die CDU als zweitstärkste Partei kommt auf etwa 26 Prozent. Der Tokio-Hotel-Gitarrist berichtete in der Talk-Reihe "Bestbesetzung" bei Magenta TV auch von seiner Jugend. "Wir haben viel Erfahrung mit rechts gemacht, auch mit extrem rechts." Er sei etwa in Magdeburg zusammen mit Punks auf Demonstrationen gegangen - und habe seine Rebellenphase ausgelebt. Heute sei die AfD "extrem stark" und "das macht mich traurig", erklärte der 36-Jährige. Die aktuelle Entwicklung in Sachsen-Anhalt bezeichnete der Musiker als "total schade und besorgniserregend". Der Landesverband der AfD in Sachsen-Anhalt gilt als gesichert rechtsextremistisch.

Allerdings bereitet ihm auch die neue Heimat USA Sorgen: "Wir haben hier in Amerika mit Donald Trump einen Präsidenten, den wir sehr kritisch sehen." Auch wenn er heute in Los Angeles lebe, fühle er sich weiter mit Deutschland verbunden, sagte Kaulitz - und mit "der Gegend, wo wir herkommen". "Hier ist Heimat, da sind unsere Wurzeln." Die Zwillingsbrüder Bill und Tom Kaulitz wurden mit ihrer Band Tokio Hotel berühmt. Sie wuchsen in der Nähe von Magdeburg auf und leben seit 2010 in Los Angeles.

Tom Kaulitz äußert sich politisch
17:22 Uhr

Polizist stirbt bei Fahrtraining auf dem Hockenheimring

Ein Polizist ist auf dem Hockenheimring im Nordwesten Baden-Württembergs mit seinem Dienstmotorrad tödlich verunglückt. Der Vorfall habe sich nach bisherigen Ermittlungen am Montagabend bei einem dienstlichen Fahrsicherheitstraining ereignet, teilte die Polizei mit. Der 53 Jahre alte Beamte des Polizeipräsidiums Aalen sei mit seinem Dienstmotorrad in einer Rechtskurve gestürzt und mit einer Reifenwand kollidiert. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen sei der Mann noch an der Unfallstelle gestorben. Warum der Beamte mit dem Motorrad stürzte, sei noch unklar.

Innenminister Manuel Hagel zeigte sich betroffen von dem Unfall. Er habe mit großer Trauer vom Tod des Kollegen erfahren. "Mein tiefes Mitgefühl gilt der Familie, den Freunden sowie seinen Kollegen. Die gesamte Polizei Baden-Württemberg trauert mit ihnen", sagte Hagel einer Mitteilung zufolge. Als Zeichen der Anteilnahme seien die Einsatzfahrzeuge der Polizei und die Polizeiboote mit Trauerflor unterwegs. Auch setze man die Flaggen vor den Dienstgebäuden der Polizei auf Halbmast.

Polizist stirbt bei Fahrtraining auf dem Hockenheimring
16:52 Uhr

Riesige Felssäule stürzt vor Autofahrer auf Straße

Ein Mädchen bemerkt das drohende Unheil zuerst: Während Autofahrer im Süden Russlands versuchen, abgestürzte Felsbrocken von einer Gebirgsstraße zu rollen, gerät ein riesiger Felszacken ins Wanken. Die Straße wird vollkommen verschüttet. Trümmer treffen mindestens ein Auto.

Riesige Felssäule stürzt vor Autofahrer auf Straße
16:28 Uhr

Bei USA-Iran-Verhandlungen steht mal wieder Aussage gegen Aussage

Die Darstellungen von Washington und Teheran zum aktuellen Stand möglicher Absprachen über Atom-Inspektionen im Iran gehen auseinander. US-Präsident Donald Trump schrieb auf der Plattform Truth Social, dass der Iran voll und ganz dem höchsten Standard an Nuklear-Inspektionen zugestimmt habe - und zwar zeitlich unbegrenzt. Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Ali Bahreini, hatte zuvor jedoch Angaben von US-Vizepräsident JD Vance über gemeinsame Vereinbarungen bei den jüngsten Verhandlungen in der Schweiz widersprochen.

Am Montag hatte Vance zum Abschluss der hochrangigen Gespräche mit iranischen Vertretern in der Hotelanlage Bürgenstock bei Luzern gesagt, der Iran werde die IAEA ins Land lassen, einen Zeitplan gebe es jedoch bisher nicht. Bahreini sagte dagegen, der Iran habe bislang nicht der Entsendung von Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zur Überwachung von Atomaktivitäten zugestimmt. Ob Inspektoren wieder in den Iran reisen, sei Gegenstand der Gespräche einer Arbeitsgruppe, die erst noch zusammentreten müsse. Es ist nicht der einzige Punkt, in welchem Aussage gegen Aussage steht. Botschafter Bahreini widersprach etwa auch Vances Aussage, die USA und Katar bestimmten darüber, wie freigegebene iranische Vermögenswerte verwendet werden. Dafür werde Soja, Mais und Weizen in den USA gekauft, hatte Vance erklärt. "Der Iran ist das einzige Land, das darüber entscheidet, was mit diesen Vermögenswerten geschieht", sagte der Botschafter. 

Bei USA-Iran-Verhandlungen steht mal wieder Aussage gegen Aussage
16:01 Uhr

Wohnmobil gegönnt: Haft für schottischen SNP-Schatzmeister

Dieser Fall hat Brisanz: Weil er sich auf Parteikosten Luxusartikel kaufte, muss der frühere Schatzmeister der schottischen Unabhängigkeitspartei SNP mehr als fünf Jahre in Haft. Das entschied ein Richter in der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Peter Murrell hatte zugegeben, insgesamt 400.000 Pfund (etwa 460.000 Euro) an Parteigeldern veruntreut zu haben. Er kaufte sich unter anderem ein Wohnmobil für mehr als 124.000 Pfund, mehrere Autos, Schmuck, Einrichtungsgegenstände und Designer-Kugelschreiber. Und jetzt der Clou: Murrell ist der Ex-Mann der früheren schottischen Regierungschefin Nicola Sturgeon. Sturgeon, die während der Ermittlungen auch kurzzeitig festgenommen wurde, gab an, von den Machenschaften ihres damaligen Partners nichts mitbekommen zu haben. Die 55-Jährige wurde nicht angeklagt. Der Fall hatte auch deswegen für Ärger gesorgt, weil die Partei Spenden für ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum gesammelt hatte, das aber nie stattfand.

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Über private Finanzen scheinen sich Nicola Sturgeon und Peter Murrell während ihrer Ehe nicht unterhalten zu haben. (Foto: REUTERS)
Wohnmobil gegönnt: Haft für schottischen SNP-Schatzmeister
15:25 Uhr

Zwei Menschen sterben bei Unfall auf Autobahn 31

Zwei Menschen sind bei einem Unfall auf der Autobahn 31 im Emsland gestorben. Dies berichtete ein dpa-Reporter vor Ort. Weitere Menschen wurden demnach bei dem Unglück zwischen Meppen und Lingen in Fahrtrichtung Süden verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich bei den tödlich Verletzten um Arbeiter, die mit Fahrzeugen an einer Baustelle waren. Weitere Details, wie etwa das Alter der Opfer, sind noch unklar.

Dem Augenzeugen zufolge fuhr ein Lastwagen in ein Baustellenfahrzeug und in einen Transporter, der an der Baustelle stand. Trümmer liegen auf der Fahrbahn, mehrere Fahrzeuge sind stark beschädigt. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn, mehrere Krankenwagen waren im Einsatz. Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle. Die Autobahn in Richtung Fahrrichtung Süden wurde komplett gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau - bei extremer Hitze.

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Einem Augenzeugen zufolge fuhr ein Lastwagen in ein Baustellenfahrzeug und in einen Transporter, der an der Baustelle stand. (Foto: picture alliance/dpa/NWM-TV)
Zwei Menschen sterben bei Unfall auf Autobahn 31
14:55 Uhr

Schwesig geht auf die Barrikaden: "Ich widerspreche Herrn Merz!"

Nach der Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, die Empfehlungen der Rentenkommission vollständig umzusetzen, hat die Schweriner Ministerpräsidentin Manuela Schwesig Einspruch eingelegt. "Ich widerspreche Herrn Merz!", sagte Schwesig dem "Stern". "Diese Vorschläge können nicht einfach 1:1 umgesetzt werden." Es müsse darüber diskutiert werden, mit den Ländern, mit den Sozialpartnern - und vor allem mit den Menschen, die es betreffe. Zwar sei es gerade aus ostdeutscher Sicht wichtig, dass die Kommission nach Wegen gesucht habe, das Rentenniveau von 48 Prozent langfristig zu sichern, erklärte die Regierungschefin. "Aber es ist ungerecht, dass ausgerechnet diejenigen, die ein Leben lang gearbeitet haben, künftig nicht mehr abschlagsfrei in Rente gehen können."

Die Sozialdemokratin betonte, dass die gesetzliche Rente für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und den anderen ostdeutschen Ländern oftmals das singuläre Alterseinkommen sei. "Wir alle wissen, dass das Leben im Osten in den 90er Jahren und Nullerjahren anders aussah als im Westen. Viele haben Zeiten von Arbeitslosigkeit durchlebt oder mussten ihren Beruf wechseln", sagte sie. "Genau diese Gruppe sollte jetzt nicht schlechter gestellt werden."

Schwesig geht auf die Barrikaden: "Ich widerspreche Herrn Merz!"
14:31 Uhr

Mann filmt Sturm aus Wohnzimmer: Tornado zerlegt sein Haus

Wenn bei Tornadogefahr die Sirene ertönt oder die Warnapp Alarm schlägt, wissen die Menschen in den USA eigentlich, was zu tun ist: Schutz in einem speziellen Tornado-Bunker suchen oder sich weit weg von den Fenstern, am besten in der Badewanne mit einer Matratze darüber aufhalten. Der Amerikaner Trevor Kreke entscheidet sich anders und filmt in seinem Wohnzimmer, während ein heftiger Tornado sein Haus zerstört. Er selbst wird nicht ernsthaft verletzt, doch von seinem Zuhause bleiben nur noch Trümmer. Der Tornado im US-Bundesstaat Illinois hat auch zahlreiche weitere Gebäude zerstört.

Mann filmt Sturm aus Wohnzimmer: Tornado zerlegt sein Haus
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Nilofar Breuer hat sich in den sonnigen Feierabend verabschiedet und gönnt sich - hoffentlich - noch ein Eis zur Abkühlung. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum späten Abend betreue ich "Der Tag". Wenn Sie Fragen oder Hinweise haben, erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Schichtwechsel
13:53 Uhr

Frankreich stellt neue Hitzerekorde auf

Die Hitzewelle in Frankreich bricht Rekorde: Vorläufigen Messdaten zufolge hat das Land die heißeste Nacht seit Jahrzehnten durchlebt. Mit 21,6 Grad Celsius erreichte der nationale Temperaturindikator die höchste Temperatur seit Beginn der Messungen im Jahr 1947, wie der staatliche Wetterdienst Météo France mitteilte. Der Indikator ist ein Durchschnittswert von 30 Referenzwetterstationen auf dem französischen Festland.

Am Mittag galt für 54 französische Départements zudem die höchste Wetterwarnstufe Rot. Noch nie waren seit Einführung der Warnstufe vor gut 20 Jahren so viele Gegenden zeitgleich von einer solchen Hitze-Warnung betroffen. Unterdessen steigt die Zahl der Badetoten weiter: Allein seit Donnerstag sind in dem Land 40 Menschen bei Badeunfällen ertrunken. Bei den Opfern handele es sich zumeist um junge Leute, so Premierminister Sebastien Lecornu.

Frankreich stellt neue Hitzerekorde auf
13:32 Uhr

Selenskyj fährt nicht zu Wiederaufbaukonferenz nach Polen

Wegen eines eskalierenden Geschichtsstreits mit Polen reist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht zu einer Wiederaufbaukonferenz nach Danzig. Ministerpräsidentin Julia Syrydenko teilte auf Telegram mit, dass sie die ukrainische Delegation bei der gemeinsam mit Polen ausgerichteten Konferenz am Donnerstag und Freitag leiten werde. Zu dem Treffen über den Wiederaufbau der Ukraine wird mit anderen Staats- und Regierungschefs auch Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet.

Selenskyj fährt nicht zu Wiederaufbaukonferenz nach Polen
13:16 Uhr

Kranker Buckelwal droht in der Ostsee zu stranden

Wochenlanger Stress und Verletzungen - und am Ende nur noch wenige Tage im Meer: Das Drama um den in Berichten oft "Timmy" genannten Buckelwal war groß. Die Rettungsversuche wurden von Menschen im ganzen Land verfolgt. Nun ist offenbar erneut ein geschwächter Buckelwal auf dem Weg Richtung Ostsee. Er wurde in dänischen Gewässern gesichtet und soll Medienberichten an einer Infektion erkrankt sein. Tierschützer warnen: Auch dieser Wal könnte stranden. Das Tier müsse zudem dringend medizinisch behandelt werden.

Kranker Buckelwal droht in der Ostsee zu stranden
12:23 Uhr

Schiffsverkehr durch Straße von Hormus erreicht Höchststand

Durch die Straße von Hormus bewegt sich normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gasexporte. Umso gespannter blicken Akteure aus Politik und Wirtschaft darauf, ob nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington für eine Beendigung des Iran-Kriegs wieder Schiffe durch die Meerenge fahren. Nun teilt das auf die Analyse von Schifffahrtsdaten spezialisierte Unternehmen Kpler mit: Der Frachtverkehr durch die Straße von Hormus habe den höchsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs erreicht. Am Montag passierten demnach mindestens 36 Frachtschiffe die Meerenge. Dem vorherigen Niveau entspricht das allerdings noch lange nicht: Vor dem Krieg waren rund 120 Fahrten pro Tag durch die Seestraße üblich.

Schiffsverkehr durch Straße von Hormus erreicht Höchststand
11:54 Uhr

Mega-Tunnel in Ostsee - Dänemark baut, Deutschland wartet

Ob mit dem Zug oder dem Auto - der entstehende Fehmarnbelt-Tunnel soll Pendlern zwischen Deutschland und Dänemark Vorteile bringen. Die Reisezeit zwischen Hamburg und Kopenhagen soll die Querung sogar halbieren. Auf dänischer Seite läuft es einigermaßen mit dem Bau - doch in Deutschland wird die Anbindung für den Tunnel zum Problemfall. Inzwischen steht fest: Die Fertigstellung verschiebt sich um Jahre und die Ausgaben steigen um eine gewaltige Summe. Im Herbst soll der weitere Ablauf kommuniziert werden – Bundesverkehrsminister Schnieder hofft unterdessen auf eine zügige Umsetzung.

Mega-Tunnel in Ostsee - Dänemark baut, Deutschland wartet
11:19 Uhr

Koalitionswechsel: Litauens Regierung tritt zurück

Litauen soll eine neue Regierung und ein neues Gesicht an deren Spitze bekommen. Im Zuge der geplanten Koalitionsumbildung haben Ministerpräsidentin Inga Ruginiene und ihr Kabinett nun beschlossen, zurückzutreten. Bei einer Sitzung in Vilnius fasste die Regierung der sozialdemokratischen Regierungschefin den Beschluss, der nun Präsident Gitanas Nauseda vorgelegt werden soll. Sobald dieser das Dekret unterzeichnet hat, endet die Amtszeit der bisherigen Regierung des baltischen EU- und Nato-Landes.

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Inga Ruginiene hatte das Ministerpräsidentinnenamt erst im August 2025 übernommen - nun soll sie auf ihren früheren Posten als Sozial- und Arbeitsministerin zurückkehren. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Koalitionswechsel: Litauens Regierung tritt zurück
10:52 Uhr

Zahl der Insolvenzen steigt auf höchsten Stand seit Jahren

Im ersten Halbjahr 2026 hat es einer Studie zufolge in Deutschland so viele Firmenpleiten gegeben wie seit 2013 nicht mehr. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stieg um 7,8 Prozent auf 12.900 Fälle, wie aus einer Analyse der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hervorgeht. "Nach mehreren Jahren wirtschaftlicher Stagnation und Rezession sind viele Unternehmen finanziell geschwächt." Der durch den Iran-Krieg ausgelöste Öl- und Energiepreisschock habe die Lage verschärft. Auch bei den Privatpersonen stiegen die Insolvenzen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden den Angaben zufolge rund 38.800 Verbraucherinsolvenzen gemeldet und damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Zahl der Insolvenzen steigt auf höchsten Stand seit Jahren
10:17 Uhr

Jeder Fünfte kann sich keinen Urlaub leisten

Für die einen ist ein Sommerurlaub selbstverständlich, doch für viele Menschen in Deutschland ist er unbezahlbar: Wie 2024 lebte auch 2025 gut jede fünfte Person (21 Prozent) hierzulande in einem Haushalt, der sich nach eigener Einschätzung keine einwöchige Urlaubsreise leisten konnte. Insgesamt waren das 17,3 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Besonders häufig fehlt demnach Alleinerziehenden das Geld (39 Prozent).

Anteilig können sich jedoch deutlich mehr Menschen aus Deutschland einen Urlaub leisten als im Durchschnitt aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union: EU-weit lebte nach Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat im vergangenen Jahr mehr als ein Viertel (28 Prozent) der Bevölkerung in Haushalten, die sich keine einwöchige Urlaubsreise leisten konnten.

Jeder Fünfte kann sich keinen Urlaub leisten
09:46 Uhr

Hitzewelle in Frankreich: 20 Badetote innerhalb weniger Tage

Frankreich ächzt seit Tagen unter einer Hitzewelle. Im Zuge dessen starben in dem Land bereits etwa 20 Menschen bei Badeunfällen. Die Ministerin für Sport und Jugend, Marina Ferrari, sagte dem Sender France Inter, seit dem Beginn des Wochenendes habe es "etwa 20 Todesfälle" durch Ertrinken gegeben. Sie rief dazu auf, "die Sicherheitsvorschriften einzuhalten". Bei allem Verständnis für das Bedürfnis nach Abkühlung sei es "nicht ohne Risiko, in unbeaufsichtigten Gewässern zu schwimmen".

Bei einem solchen Temperaturschock müsse man extrem vorsichtig sein, warnte die Ministerin. Auch verwies sie darauf, dass "Alkohol und Schwimmen sich überhaupt nicht vertragen". Am Montag war mehr als die Hälfte des Landes von der höchsten Hitzewarnstufe Rot betroffen. Für Dienstagnachmittag sagte der Wetterdienst Temperaturen von 39 Grad voraus.

Hitzewelle in Frankreich: 20 Badetote innerhalb weniger Tage
09:34 Uhr

Merz will Renten-Vorschläge vollständig umsetzen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat zugesagt, dass die Bundesregierung die Empfehlungen der Rentenkommission für eine Reform der Altersversorgung vollständig umsetzt. "Alle Elemente dieses Reformpakets, ich betone, alle Elemente dieses Reformpakets müssen jetzt zügig umgesetzt werden", sagte Merz am Dienstagmorgen in Berlin. "Wir können es uns nicht erlauben, einzelne Maßnahmen herauszunehmen oder abzulehnen."

Merz will Renten-Vorschläge vollständig umsetzen
09:03 Uhr

Mehr als 148.000 Kinder wiederholten Schuljahr - Berlin überrascht

Bundesweit bleibt die Quote konstant: Rund 148.100 Kinder und Jugendliche sind im Schuljahr 2024/2025 sitzengeblieben oder haben eine Klassenstufe freiwillig wiederholt. Das waren 2,2 Prozent aller Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dieser Wert entspricht auch jenem im vorherigen Schuljahr.

Bei einem Blick auf die Quoten in den einzelnen Bundesländern überrascht vor allem Berlin: Zuletzt machten die Schulen der Hauptstadt eher negative Schlagzeilen, insbesondere im Kontext von Gewalt. Der Anteil derjenigen Schülerinnen und Schüler, die eine Klassenstufe wiederholten, ist hier mit 0,8 Prozent jedoch am niedrigsten. Am größten ist der Anteil der Sitzenbleiber mit 3,4 Prozent in Bayern. Ein Grund für die unterschiedlichen Quoten in den Bundesländern sind unterschiedliche Versetzungsregelungen.

Mehr als 148.000 Kinder wiederholten Schuljahr - Berlin überrascht
08:34 Uhr

Kim Jong Un kündigt beschleunigte Aufrüstung Nordkoreas an

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Der nordkoreanische Machthaber äußerte sich zum Abschluss eines Treffens der in dem abgeschotteten Land regierenden Partei der Arbeit Koreas. (Foto: KCNA via KNS via AP)

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat eine weitere Aufrüstung seines Landes angekündigt. Kim habe das Ziel bekräftigt, "die nationalen Verteidigungsfähigkeiten schneller auszubauen", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Er warf den USA und Südkorea demnach vor, die Region "an den Rand eines Atomkriegs" zu bringen, und verwies dabei auf die Pläne zum Bau eines Atom-U-Boots für die südkoreanische Armee. Angesichts solcher Entwicklungen müsse Nordkorea zu seiner Selbstverteidigung die "Abschreckung weiter ausbauen und stärken", sagte Kim.

Kim Jong Un kündigt beschleunigte Aufrüstung Nordkoreas an
08:17 Uhr

Romeo Beckham gibt sein Schauspieldebüt

Romeo Beckham wagt den Schritt vom Model zum Schauspieler. Der Sohn von Fußballstar David Beckham und Designerin Victoria Beckham gibt sein Leinwanddebüt in der Tennis-Romanze "Forty Love", wie das Branchenportal "Variety" berichtet. Im Zentrum der Geschichte steht laut des Berichts Sacha Gallo, ein Tennis-Superstar, der gemeinsam mit seinem Vater auf einen großen Titel in Paris hintrainiert. Das Auftauchen eines charismatischen neuen Rivalen - gespielt von Beckham - stellt dann alles infrage, was Sacha über Wettkampf, Ehrgeiz und sich selbst zu wissen glaubte. "Zum ersten Mal steht er einem Gegner ganz anderer Natur gegenüber - der Liebe", heißt es in der Inhaltsangabe. "Eine ebenso berauschende wie verstörende Kraft - und weitaus gefährlicher als alles, was ihm auf dem Platz je begegnet ist."

Romeo Beckham gibt sein Schauspieldebüt
07:57 Uhr

Drei Tote aus dem Rhein in Hessen geborgen

Baden im Rhein ist lebensgefährlich - trotzdem gehen immer wieder Menschen in dem Fluss schwimmen. In Hessen führt das nun zu einer traurigen Bilanz: Die Polizei meldet drei Tote nach zwei Badeunfällen innerhalb eines Tages. Genauer seien drei Männer im Alter von 23, 27 und 50 Jahren im Landkreis Groß-Gerau tot geborgen worden, die zuvor bei Biblis vermisst worden waren. Hinweise auf Fremdverschulden liegen demnach nicht vor.

Am Samstagabend hatte nach Polizeiangaben zunächst die Familie des 50-Jährigen ihren Angehörigen als vermisst gemeldet. Er sei im Landkreis Bergstraße im Rhein schwimmen gegangen, aber nicht wie sonst zurückgekehrt. Die Suche nach ihm blieb erfolglos. Noch während des Einsatzes hatten Passanten die Polizei vom Ufer aus auf einen weiteren Unglücksfall aufmerksam gemacht. Dabei waren zwei 23- und 27-jährige Nichtschwimmer untergegangen - auch sie konnten nicht gerettet werden.

Drei Tote aus dem Rhein in Hessen geborgen
07:25 Uhr

Umfrage: Das sehen Lehrkräfte als größte Belastung im Job

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Fast jede zweite Lehrkraft stresst das Verhalten ihrer Schülerinnen und Schüler.

Kein Bock, Konzentrationsprobleme oder gar Aggressivität: Das Verhalten von Schülerinnen und Schülern macht Lehrkräften einer Umfrage zufolge immer stärker zu schaffen. Wie aus dem Deutschen Schulbarometer der Robert-Bosch-Stiftung hervorgeht, gibt fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) an, dass das Verhalten ihrer Schülerinnen und Schüler für sie die größte berufliche Belastung ist. Vor zwei Jahren hatte das nur gut jede dritte befragte Lehrkraft (35 Prozent) so empfunden.

Auf dem zweiten Platz der größten Belastungen steht die Heterogenität im Klassenzimmer, also teils große Leistungsunterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülern. Diese empfinden 34 Prozent der Befragten als belastend, gefolgt von hoher Arbeitsbelastung und Zeitmangel (27 Prozent).

Umfrage: Das sehen Lehrkräfte als größte Belastung im Job
07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

es ist längst kein Geheimnis mehr, was drinsteht - doch nun findet die offizielle Übergabe statt: Die Rentenkommission der Bundesregierung überreicht heute ihren Abschlussbericht an Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas. Die Reformvorschläge sollen die Rente stabil und bezahlbar halten. Ob die Regierung den gesamten Maßnahmenkatalog umsetzt, bleibt abzuwarten.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird in Washington erwartet. Geplant ist während seines Aufenthalts unter anderem ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Die Stimmung dürfte angespannt sein - erst kürzlich warf Trump mehreren Nato-Staaten mangelnde Unterstützung vor.

  • Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. ARD und ZDF hatten 2024 in Karlsruhe Verfassungsbeschwerden eingereicht, nachdem die Länder eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags trotz entsprechender Empfehlung der zuständigen Kommission nicht umgesetzt hatten.

  • Am Abend werden in Frankfurt die neuen Michelin-Sterne für Deutschlands führende Restaurants, Köche und Sommeliers verliehen. Die Auszeichnungen gelten als wichtigste Ehrung der Branche. Neben Ein-, Zwei- und Drei-Sterne-Prädikaten vergibt Michelin auch einen Preis für Restaurants mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Ein Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft: Um 19 Uhr trifft Mitfavorit Portugal mit Kapitän Cristiano Ronaldo auf Usbekistan. Die Portugiesen haben den Gruppensieg immer noch in der eigenen Hand, doch der Druck ist nach dem enttäuschenden Auftakt-Remis gegen die DR Kongo gestiegen. Um 22 Uhr trifft zudem England auf Ghana.

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Nilofar Breuer und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an nilofarkathleen.breuer[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:54 Uhr

Diebstahl im Einzelhandel: Institut meldet Rekordwert

Die Schäden durch Diebstahl im deutschen Einzelhandel haben 2025 einen Höchststand erreicht. Laut einer Studie des Handelsforschungsinstituts EHI wurden Waren im Wert von mehr als 4,3 Milliarden Euro gestohlen - ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Schadenssumme steigt das vierte Mal in Folge. Mit rund 3,05 Milliarden Euro entfiel der größte Teil auf Kundendiebstahl. Ein Drittel davon wird organisierten Tätergruppen zugeschrieben. Eigene Beschäftigte der Handelsunternehmen verursachten Schäden von 910 Millionen Euro, Personal von Lieferanten und Servicefirmen, etwa Handwerker und Reinigungskräfte, weitere 370 Millionen Euro.

Zwischen 2020 und 2025 sind die Schäden um knapp 29 Prozent gestiegen, beim Kundendiebstahl sogar um gut 41 Prozent. Ein Teil des Anstiegs dürfte auf die hohe Inflation zurückzuführen sein. Die Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um mehr als 20 Prozent zu, die Preise für Lebensmittel um etwa 35 Prozent.

Diebstahl im Einzelhandel: Institut meldet Rekordwert
06:17 Uhr

Netz schwärmt für heimlichen Star bei Starmers Rücktritt

In Großbritannien wird es nicht langweilig: Premierminister Keir Starmer verkündete am Montag angesichts mangelnden Rückhalts in der Labour-Partei seinen Rücktritt. Sein Parteikollege Andy Burnham steht bereits in den Startlöchern für den Posten. Burnham wäre dann der siebte Regierungschef in zehn Jahren. 

Doch im Netz wird nun vor allem ein Mann zum Phänomen, der schon viele Premierminister aus nächster Nähe kommen und gehen sah: Tobias Gough baut das Rednerpult auf, wenn der britische Premier vor der Downing Street No. 10 etwas zu sagen hat. Und das ist oft der Rücktritt. Der Techniker wird im Netz deshalb gefeiert.

Netz schwärmt für heimlichen Star bei Starmers Rücktritt
05:55 Uhr

Algen-Wasser in Washington: Trump droht mit Haftstrafen

Ein auf Veranlassung von Donald Trump blau angestrichenes und inzwischen sumpfig-grün schimmerndes Wasserbecken in Washington lässt dem US-Präsidenten einfach keine Ruhe: Der Republikaner drohte am Montag (Ortszeit) mit langjährigen Haftstrafen für mutmaßliche Beschädigungen an einem seiner Lieblings-Projekte. Zuvor hatte er bereits erklärt, dass "schlimme Vandalen" für die Probleme an dem sogenannten Reflecting Pool am Lincoln-Denkmal in Washington verantwortlich seien.

"Von den vielen Statuen und Brunnen, die wir wiederaufgebaut, renoviert, gereinigt und instand gesetzt haben, wurde lediglich dieses Wasserbecken Ziel von Vandalismus", schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. "Ich erinnere daran, dass auf die Zerstörung - oder auch nur den Versuch der Zerstörung - solcher Dinge eine zehnjährige Haftstrafe steht." Und dies werde "voll umgesetzt", erklärte der Präsident.

Algen-Wasser in Washington: Trump droht mit Haftstrafen