mit Janis PeitschDas war Freitag, der 23. Januar 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
der "Tag" neigt sich dem Ende entgegen. Bevor ich mich verabschiede, möchte ich Ihnen noch einen Programmhinweis mit auf den Weg geben. Seit heute heißt es wieder: "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" Bis zum Finale am 8. Februar läuft das Dschungelcamp täglich um 20.15 Uhr bei RTL. Alle Folgen, vorherige Staffeln und Infos zur Show gibt es zudem natürlich auf RTL+. Die Textzusammenfassung gibt es nach Ausstrahlung hier bei ntv.de.
Ökonomen sehen starkes Europa: Wirtschaftlich bilden USA und EU ein "Gleichgewicht des Schreckens"
Trump droht schon mal: US-Regierung fürchtet finanzielle Nuklearoption Europas
Merz nach der Brachial-Woche: Mund abwischen, mit Meloni neu angreifen
Ermittlungen nach Stromsabotage: Eine Million Euro für Hinweise zur Vulkangruppe?
Serienreife Feststoffbatterie: Ist der finnische "Wunder-Akku" zu gut, um wahr zu sein?
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine erholsame Nacht!
Eurojackpot geknackt: Gut 54 Millionen Euro gehen nach Deutschland
Der fast 54 Millionen Euro schwere Eurojackpot ist geknackt: Ein Spieler oder eine Spielerin aus dem Saarland kann sich über 53,72 Millionen Euro freuen, wie die Westdeutsche Lotterie mitteilte.
In der zweiten Gewinnklasse gab es zwei Gewinner in Schweden und einen in Norwegen, in der Gewinnklasse drei können sich zwei Gewinner in Polen sowie je ein Gewinner in Bayern und Baden-Württemberg über je 313.493,30 Euro freuen.
Robbie Williams überholt die Beatles und schreibt Charts-Geschichte
Robbie Williams hat in seiner Heimat die Beatles überholt: Dank des Erfolgs seines jüngsten Albums "Britpop" schaffte der Popsänger es zum 16. Mal mit einem Album an die Spitze der britischen Charts. Die legendären Beatles hatten dies nur 15 Mal geschafft.
"He's the one!" erklärte die Official Charts Company in Anspielung auf Williams' Superhit "She's the One".
Mit seinem neuen Rekord lässt Williams nicht nur die Beatles hinter sich, sondern auch die Rolling Stones und Sängerin Taylor Swift, die jeweils 14 Mal mit einem Album auf Platz eins der britischen Charts landeten.
ICE-Agenten inhaftieren fünfjährigen Jungen
In Minnesota inhaftieren ICE-Agenten den fünf Jahre alten Liam. Sein Vater flüchtet zuvor vor den Beamten und wird ebenfalls festgenommen. Er war seinem Anwalt zufolge nicht kriminell und legal eingereist. Beide werden nun in einer Einrichtung festgehalten, die für Kinder in Käfigen bekannt ist.
Zieht es Andrew in die Wüste?
Andrew Mountbatten-Windsor steht möglicherweise nicht nur kurz vor dem Abschied von seinem Zuhause in Windsor, sondern könnte Großbritannien offenbar endgültig verlassen. Laut dem Royal-Biografen Andrew Lownie verdichten sich die Hinweise, dass der in Ungnade gefallene Bruder von König Charles III. seinen Wohnsitz nach Bahrain verlegen wird.
"Dort ist er fernab der britischen Presse ... und es ist schön sonnig", erklärte Lownie gegenüber "Page Six". Im Nahen Osten würde Andrew auf einen Leidensgenossen treffen: Der ehemalige spanische König Juan Carlos I. lebt nach Finanz- und Korruptionsskandalen nicht weit weg im Exil in Abu Dhabi.
Die Wahl Bahrains kommt nicht von ungefähr: Andrew pflegt seit Jahren enge geschäftliche und freundschaftliche Beziehungen zum dortigen Königshaus.
Skurriles Propaganda-Video: Kim Jong Un inspiziert badende Spa-Gäste
In einem skurrilen Propagandavideo ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei der Inspektion eines Spas zu sehen. Das Thermalbad für Arbeiter wurde nach Kritik von Kim Jong Un an der Hygiene umgebaut und nun neu eröffnet.
Trump nutzt Wintersturm für Spitze gegen Klimaexperten
Donald Trump zweifelt den Klimawandel bekanntermaßen an. Aktuell nimmt er den Wintersturm als Anlass, von dem Millionen Amerikaner betroffen sein könnten.
Während zahlreiche US-Bundesstaaten Notfallvorkehrungen zu den erwarteten Schneemassen trafen und Bürger warnten, zu Hause zu bleiben, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social: «Könnten die Umweltaktivisten bitte erklären — WAS IST EIGENTLICH AUS DER GLOBALEN ERWÄRMUNG GEWORDEN???»
Dabei bedeutet Klimawandel keineswegs, dass es keine Kälteeinbrüche oder Winterstürme mehr gibt, sondern, dass die Temperaturen im langfristigen Mittel zunehmen. Im Zuge des Klimawandels steigt Experten zufolge zudem die Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen. Dazu zählen auch Stürme und heftiger Niederschlag.
U-Haft gegen Bar-Besitzer aus Crans-Montana aufgehoben
Nach dem tödlichen Brand in Crans-Montana ist Bar-Besitzer Moretti frei – aber nur unter strengen Auflagen.
Trump lüftet Rätsel um blauen Handfleck
Ein dunkler Fleck auf der Hand von Donald Trump sorgt immer wieder für Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. So auch kürzlich beim Weltwirtschaftsforum in Davos: Bei einem Auftritt ist deutlich ein Bluterguss zu erkennen. An Bord der Air Force One liefert der US-Präsident nun eine Erklärung.
Diese europäische Großstadt hat gerade die schlechteste Luft weltweit
Es ist nicht Peking oder Neu-Dehli: Die bosnische Hauptstadt Sarajevo leidet heute unter extremer Luftverschmutzung. Laut Messungen des Schweizer Unternehmens IQAir lag die Feinstaubbelastung bei fast 300 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft und damit um ein Vielfaches über dem Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sarajevo stand damit an der Spitze der Großstädte mit der stärksten Luftverschmutzung weltweit.
Sarajevo ist schon seit Donnerstag in dichten Smog gehüllt. Erst am Sonntag wird sich die Luftqualität den Vorhersagen zufolge wieder verbessern.
Die bosnische Hauptstadt ist von Bergen umgeben; gibt es weder Wind noch Regen, steht die Luft über der Stadt. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Haushalte in Sarajevo immer noch mit Holz oder Kohle heizen.
Ausnahmezustand: US-Bürger wappnen sich für anrollenden Wintersturm
Es soll gigantisch sein, was da anrückt: 120 Millionen Menschen in den USA werden, so Schätzungen, von einem heftigen Wintersturm betroffen sein. In New York beginnen die Räumdienste schon jetzt mit Vorarbeiten, Menschen in Texas kaufen Supermarktregale leer. Der nationale Notstand wird ausgerufen.
Trump-Verwaltung lässt Sklaverei-Ausstellung abbauen
Donald Trump geht seit Beginn seiner zweiten Amtszeit hart gegen Kulturinstitutionen und ihre angeblich linke Ideologie vor. Der US-Präsident lies im vergangenen Jahr unter anderem missliebige Inhalte aus den Nationalmuseen in Washington entfernen.
Nun folgt der nächste Schlag: In Philadelphia hat die Trump-Verwaltung eine Freiluftausstellung über die Geschichte der Sklaverei in den USA abgebaut.
Es ist komplett inakzeptabel, dass die Nationalparkverwaltung unter der Leitung von Präsident Donald Trump und Innenminister Doug Burgum eine Ausstellung über Sklaverei abgebaut hat", erklärte Philadelphias Stadtratspräsident Kenyatta Johnson auf X. Die Großstadt im US-Bundesstadt Pennsylvania habe dagegen Klage eingereicht.
Es handele sich "einen Versuch, die amerikanische Geschichte" zum Nachteil der Schwarzen "umzuschreiben", betonte Johnson.
Amsterdam verbannt Werbung für Fleisch und fossile Energien
Klimaschutz in Amsterdam: Die Stadt verbietet Reklame für Fleisch und fossile Energie. Ab diesem Sommer darf an Straßen, Plätzen und Haltestellen keine Werbung mehr gemacht werden für etwa Hamburger, Kreuzfahrten, Dieselautos oder Flugreisen. Nach Angaben der Stadt ist Amsterdam die erste Hauptstadt der Welt, die Fleisch-Reklame verbietet.
Die Grüne Partei GroenLinks, eine der Initiatoren des Verbotes, sprach von einem "wichtigen Sieg für das Klima und die öffentliche Gesundheit".
Schon 2020 wollte Amsterdam sogenannte fossile Reklame verbieten. Doch bisher kam es nicht dazu.
Älterer Mann soll jahrzehntelang in Keller in Helsinki eingesperrt gewesen sein
Es ist eine Situation, die man sich nicht vorstellen kann und auch nicht vorstellen mag: Ein etwa 80 Jahre alter Mann hat möglicherweise jahrzehntelang unter unmenschlichen Verhältnissen in einem Keller in Helsinki gelebt. Das teilte die finnische Polizei mit. Die Beamten fanden den Mann demnach bei der Durchsuchung eines Einfamilienhauses in der finnischen Hauptstadt. Er befand sich nach Polizeiangaben in schlechter körperlicher Verfassung und hatte in dem fensterlosen Raum keinen Zugang zu einer Toilette und weder die Möglichkeit, sich zu waschen, noch Essen zuzubereiten. Erste Ermittlungen haben demnach ergeben, dass der Mann vor mehreren Jahrzehnten dort eingezogen war.
Wie aus der Mitteilung hervorgeht, hat die Polizei zwei Männer und eine Frau festgenommen, die allesamt etwa 60 Jahre alt sind und in Helsinki leben. Die Tatverdächtigen seien nicht mit dem Opfer verwandt, kannten ihn aber schon lange, sagte der Leiter der Ermittlungen, Jari Korkalainen, zum Sender Yle. Man versuche nun herauszufinden, ob Bewohner des Hauses, in dem der ältere Mann gefunden wurde, Menschenhandel begangen haben, indem sie die Abhängigkeitssituation des Mannes ausnutzten und ihn entwürdigenden Lebensbedingungen aussetzten, hieß es in der Polizeimitteilung. Das Motiv der Tatverdächtigen könnte demnach finanzielle Bereicherung gewesen sein.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
Kollegin Friederike Zörner verabschiedet sich ins wohlverdiente Wochenende. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.
Los geht's!
Bilder von Tag eins im Camp: Schon der Vorgeschmack auf den Dschungel eskaliert
Vorab-Bilder aus dem Dschungelcamp lassen schon erahnen, dass es bei der ersten Prüfung vor allem im Magen der Kandidaten turbulent zugeht - exotische Spezialitäten und eklige Herausforderungen sorgen dafür, dass den Stars schnell die Gesichtsfarbe entgleitet.
Beerdigung eines Clan-Mitglieds sorgt in Berlin für Großeinsatz der Polizei
"Ein Schaulaufen der Organisierten Kriminalität dieser Stadt", sagt der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GDP), Benjamin Jendro. In Berlin finden derzeit Trauerveranstaltungen rund um eine Beerdigung im sogenannten Clan-Milieu* statt. Die Polizei ist mit Hunderten Kräften im Einsatz. Schon am Vormittag waren zahlreiche Polizisten an der Sehitlik-Moschee im Stadtteil Neukölln postiert. Gäste fuhren dort zum Trauergebet vor. Viele Blumengestecke, meist mit Namen der Absender versehen, wurden an der Moschee präsentiert. Am Morgen wurde ein Sarg hineingetragen.
Bei der anschließenden Beerdigung auf einem Friedhof in Berlin-Westend würden viele "polizeibekannte Besucher" erwartet, hieß es von einem Polizeisprecher. Bei ähnlichen Beerdigungen waren es in früheren Jahren mehr als 1000 Besucher. Der am Dienstag an einer Krankheit gestorbene 62-jährige Mehmet K. kam vor vielen Jahren aus der Türkei nach Berlin und bezeichnete sich selbst als Geschäftsmann. Die Polizei sprach von einer "polizeibekannten Milieugröße". Die GdP erklärte, der Verstorbene sei eine Clan-Größe gewesen, die in der organisierten Kriminalität bis zuletzt Einfluss genossen habe. Die Polizei will angesichts der vielen Menschen bei der Beerdigung die öffentliche Ordnung aufrechterhalten. Sie steht nach eigenen Angaben in ständigem Kontakt mit der Familie, um einen ruhigen und angemessenen Ablauf zu gewährleisten.
*Der Begriff Clankriminalität ist umstritten, weil er nach Ansicht von Kritikerinnen und Kritikern Menschen mit Migrationshintergrund allein aufgrund ihrer Familienzugehörigkeit und Herkunft stigmatisiert und diskriminiert.
16-Meter-Wellen überspülen Italiens Promenaden
Das Sturmtief "Harry" trifft die italienischen Küsten hart. Die bis zu 16 Meter hohen Wellen zerstören Häuser und setzen ganze Siedlungen unter Wasser. Der Zivilschutz verhängt Alarmstufe rot. Allein auf Sizilien beläuft sich der Schaden auf mehrere Hundert Millionen Euro.
JD Vance setzt sich mit "Titanic"-Zitat in die Nesseln
Das dürfte wohl ein Eigentor gewesen sein: Vizepräsident JD Vance hat die US-Wirtschaft in einer Rede ausgerechnet mit dem untergegangenen Schiff "Titanic" gleichgesetzt. Mit der Analogie wollte Vance wohl die aktuelle Krise der Lebenshaltungskosten in den USA erklären, stieß damit aber bei einigen Demokraten und in den sozialen Medien auf Spott. Das sagte Vance konkret: "Die Demokraten sprechen viel über die Krise der Bezahlbarkeit in den Vereinigten Staaten von Amerika. Und ja, es gibt eine Krise der Bezahlbarkeit, die durch die Politik von Joe Biden verursacht wurde." Dann folgte das Schlüsselzitat: "Die 'Titanic' lässt sich nicht über Nacht wenden. Es braucht Zeit, um zu reparieren, was kaputtgegangen ist."
Dieser schiefe Vergleich blieb nicht lange unkommentiert: "Man wendet die Titanic ÜBERHAUPT NICHT", schrieb etwa der Gouverneur des Bundesstaates Illinois, JB Pritzker auf X. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, der wie Pritzker zur Demokratischen Partei gehört, postete ein spöttisches Meme. Zu sehen ist eine Sequenz der Vance-Rede, im Hintergrund spielt die Musik aus dem berühmten "Titanic"-Film mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio. Das Meme zeigt auch die wohl bekannteste Szene des Films am Schiffsbug. Doch statt Jack und Rose umarmen sich darin Vance und US-Präsident Donald Trump.
Zur Erinnerung: Die "Titanic" war am 10. April 1912 im englischen Southampton mit mehr als 2200 Menschen an Bord zur Jungfernfahrt nach New York ausgelaufen. Nach wenigen Tagen stieß der als unsinkbar geltende Luxusdampfer gegen einen Eisberg - und ging unter.
Hinrichtungen eingestellt? Teheran dementiert
Mehr als 5000 Menschen sind bei den jüngsten Massenprotesten im Iran ums Leben gekommen. Und es könnten im Nachgang noch etliche hinzukommen. Denn die iranische Justiz hat Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, wonach die Exekution von 800 Demonstranten gestoppt worden sei. "Diese Behauptung ist völlig falsch. Weder existiert eine solche Zahl noch hat die Justiz eine derartige Entscheidung getroffen", zitierte der staatliche Rundfunk den Generalstaatsanwalt Mohammed Mowahedi-Asad. US-Präsident Donald Trump hatte vor einer Woche gesagt, ein Militärangriff auf die iranische Führung sei ausgeblieben, weil die Behörden die Hinrichtung von 800 Menschen abgesagt hätten. Während der Protestwelle hatte er den Demonstranten wiederholt seine Unterstützung zugesichert und rote Linien für die Führung in Teheran gezogen - bisher ohne Konsequenzen.
Vor zehn Tagen erklärte die iranische Justiz, erste Anklagen im Zusammenhang mit den Protesten in die Wege geleitet zu haben. Besonders schwere Fälle von "Randalierern" würden vorrangig und gesondert behandelt. Dazu zähle auch der Vorwurf der "Kriegsführung gegen Gott" - ein Tatbestand, der nach islamischem Recht im Iran mit der Todesstrafe geahndet werden kann.
"Monstersturm" baut sich in den USA auf
Auch in den USA bringt der Winter gefährliche Wetterkapriolen mit sich. Aus Furcht vor den Auswirkungen eines der vermutlich schwersten Winterstürme der vergangenen Jahre haben ein Dutzend Bundesstaaten den Notstand ausgerufen. Die Maßnahme gelte ganz oder teilweise für Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri, berichteten US-Medien. Begleitet von heftigen Schneefällen und eisigen Winden werde sich der herannahende Sturm über eine Entfernung von rund 3000 Kilometern von New Mexico im Südwesten aus über das Wochenende bis nach Maine im Nordosten ausbreiten, warnte der Wetterdienst. Medien sprachen von einem "Monstersturm".
Fluggesellschaften hätten vorsorglich bereits Hunderte Verbindungen abgesagt, hieß es in Medienberichten. Den Passagieren werde angeboten, kostenlos umzubuchen. Sicherheitshalber hätten auch zahlreiche Schulen für Freitag den Unterricht abgesagt. Befürchtet wird auch, dass es zu massiven Stromausfällen kommt, etwa durch umknickende Bäume oder weil die oberirdischen Leitungen durch das Gewicht von Blitzeis brechen könnten.
"Katastrophale" Lage: Eisregen stoppt Schulbetrieb in Teilen Niedersachsens
Eisregen und extreme Glätte haben zu Schulausfällen in Niedersachsen geführt. Am Morgen gab es viele Verkehrsunfälle, ein Polizeisprecher nannte die Lage auf den Straßen "katastrophal". Der Deutsche Wetterdienst warnte vor allem westlich der Weser am Vormittag vor Regen oder Sprühregen, der auf gefrorenen Böden zu gefährlichem Glatteis werden kann.
Auf den Straßen zeigt sich nach Angaben eines Sprechers der Polizei Osnabrück ein "massives Problem": Seit den frühen Morgenstunden habe es vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln mehrere Hundert Unfälle wegen Glätte gegeben, es sei "brandgefährlich". In Vechta sei die Lage "katastrophal", sagte ein Sprecher. Auch Lastwagen stünden quer. Überwiegend handelt es sich bei den Unfällen in dem betroffenen Gebiet zwar um Blechschäden, es gibt aber auch Leichtverletzte. "Wenn es irgend möglich ist, sollte man zu Hause bleiben", riet der Sprecher der Polizei Osnabrück.
Waren nicht an der Front: Trump empört mit abfälliger Bemerkung über verbündete Truppen im Afghanistan-Krieg
Er selbst war nie im Einsatz. Viermal soll Donald Trump einen Aufschub für Studenten und einmal ein medizinisches Attest erhalten haben, wodurch er während des Vietnamkriegs vom Militärdienst befreit war. Nichtsdestotrotz erlaubt sich der US-Präsident wiederholt, die Leistung militärischer Kräfte herabzuwürdigen. Mit seinen jüngsten Bemerkungen über die europäischen Verbündeten der Nato und den Afghanistan-Krieg könnte es Trump jedoch zu weit getrieben haben. Im Interview mit Fox News spielte er die Rolle der verbündeten Truppen herunter: "Wir haben sie nie gebraucht. Sie werden sagen, dass sie Truppen nach Afghanistan geschickt haben … und das haben sie auch, aber sie blieben etwas zurück, etwas abseits der Frontlinien." Er ergänzte, dass die USA "sehr gut zu Europa und vielen anderen Ländern gewesen sind" und fügte hinzu: "Es muss eine wechselseitige Beziehung sein."
Der Afghanistan-Krieg war bis dato der einzige Bündnisfall der Nato nach Artikel 5. Neben den US-amerikanischen Truppen war unter anderem Militär aus Dänemark, Großbritannien und Deutschland im Einsatz. 457 britische Militärangehörige verloren ihr Leben, 44 dänische, 59 deutsche. Entsprechend groß ist die Empörung über die Worte Trumps. Die "Times" zitiert Familienangehörige von Menschen, die in Afghanistan getötet wurden, die darauf hinweisen, dass es gar keine richtige Frontlinie im Krieg gegeben habe, da die Taliban improvisierte Sprengsätze legten, Selbstmordattentate begingen und sich unter der Bevölkerung versteckten. Ben Hodges, ehemaliger Kommandierender General der US-Armee in Europa, bezeichnete Trumps Äußerungen in "Times Radio" als "widerwärtig". "Als ich ihn das vorhin sagen hörte, war ich so wütend wie schon lange nicht mehr." Er habe selbst in Afghanistan gedient und die Verluste ausländischer Truppen mitbekommen. "Kein amerikanischer Soldat glaubt, was unser Präsident gerade gesagt hat. Es tut mir leid, dass er das getan hat."
Laschet: Falls die USA morgen die Nato verlassen, könnte Europa sich nicht allein verteidigen
Armin Laschet, Vorsitzender vom Auswärtigen Ausschuss im Bundestag, hat sich dafür ausgesprochen, alles zu tun, damit die Nato weiterhin funktioniert. "Ich weiß nicht, ob die Nato auf alle Ewigkeit bestehen wird. Aber solange sie da ist - und da hat der Bundeskanzler recht - müssen wir alles tun, dass sie gemeinsam funktioniert. Wenn die Amerikaner morgen die Nato verlassen würden, wäre Europa nicht in der Lage, sich allein zu verteidigen. Und deshalb, solange es geht, mit den Amerikanern zusammen, übrigens auch mit den Kanadiern in der Nato, aber die europäische Stärke parallel aufbauen", sagte Laschet im RTL/ntv Frühstart.
Bei der Planung für Grönland etwa stünden die USA und Europa jetzt wieder zusammen, so Laschet. Dass die Europäische Union ihre Präsenz in der Arktis ausbauen will, hält der CDU-Außenpolitiker für einen richtigen Schritt. "Auch das hätte man natürlich schon früher erkennen müssen. Aber der amerikanische Präsident hat durch diese Fokussierung jetzt auf Grönland uns auch da noch einmal wachgerüttelt. Und wenn das zusammen in der Nato mit den Amerikanern geschieht, ist auch das ein gutes Signal."
Rätselhafte Posts von Cruz Beckham regen zu Spekulationen an
Jedes Emoji, jedes Like, jede Musikauswahl, jede hochgezogene Augenbraue wird derzeit seziert. Der Familienstreit der Beckhams erreichte zuletzt ungeahnte Sphären - und nun mischt sich vielleicht auch noch Cruz Beckham ein. Der jüngste Sohn von Victoria und David Beckham veröffentlichte am Donnerstag zwei rätselhafte Posts in seinen Instagram-Storys, die für Gesprächsstoff sorgen. Auf den ersten Blick wirkt der eine Post harmlos: Cruz zeigt sich mit einer Dose Guaraná Antarctica, einem brasilianischen Softdrink. Doch die musikalische Untermalung hat es in sich. Der 20-Jährige wählte ausgerechnet "I'm Not Such an Innocent Girl" - den Solo-Hit seiner Mutter aus dem Jahr 2001. Einen Kontext lieferte Cruz nicht. Doch Fans vermuten sofort einen Zusammenhang mit dem schwelenden Konflikt zwischen Victoria und Schwägerin Nicola Peltz Beckham.
Einige Beobachter interpretieren Cruz' Songwahl auch als Unterstützung für eine Fan-Kampagne, die Victorias alten Hit nachträglich auf Platz eins der Charts hieven will. Die ehemalige Spice Girl ist nämlich das einzige Mitglied der Girlgroup ohne einen Solo-Nummer-eins-Hit. Der zweite Post von Cruz, der inzwischen nicht mehr auf seinem Profil zu sehen ist, gab noch mehr Rätsel auf. Er zeigte ein weißes Blatt Papier mit den Worten "Loneliest Boy" und darunter "Verse 1". Auch hier fehlte jegliche Erklärung. Beobachter spekulierten jedoch, dass es sich um eine Anspielung auf die Entfremdung seines Bruders Brooklyn von der Familie handeln könnte. Wenn Sie sich jetzt fragen: Wie, was, warum? Hier erfahren Sie alles über die Fehde:
Pflegeschwindel: Frau zockt Seniorenpaar 30.000 Euro ab
Eine 34-Jährige betrügt ein pflegebedürftiges Ehepaar in Sachsen um 30.000 Euro. Die Frau erschlich sich das Vertrauen der Senioren, die ihr mit einer Vorsorgevollmacht Zugriff auf ihre Konten erteilten. Der Betrug fällt erst auf, als sie bei einem neuen Plan entdeckt wird.
US-Behörden nehmen fünfjährigen Jungen bei Einwanderungsrazzia in Gewahrsam
Es scheint, als wolle die US-Regierung jeden Tag die Grenzen des Machbaren und Erduldbaren verschieben. So lange, bis sämtlicher ziviler Widerstand gebrochen ist und absolute Resignation eintritt. Im Großraum Minneapolis haben US-Einwanderungsbehörden im Zuge der von Präsident Donald Trump verschärften Gangart gegen illegale Einwanderung mindestens vier Kinder in Gewahrsam genommen, darunter einen fünfjährigen Jungen. Dies teilten Vertreter der Stadt und des Schulbezirks mit. Der Fünfjährige habe am Dienstag mitansehen müssen, wie maskierte Behördenmitarbeiter seinen Vater vor ihrem Haus festnahmen, sagte die Stadträtin Rachel James, die den Vorfall beobachtete. Sie hätten den Jungen dann zum Haus gebracht und ihm bedeutet, an die Tür zu klopfen. "Ich kann Ihnen sagen, was ich in seinem Gesicht sah. Er war wie erstarrt und gelähmt", sagte James. "Er weinte nicht, aber er sah so verängstigt aus."
Das US-Ministerium für Innere Sicherheit teilte mit, der Vater des Jungen habe sich illegal im Land aufgehalten. Eine Sprecherin erklärte, die Einwanderungsbehörde ICE habe nicht auf ein Kind abgezielt. Der Vater sei vor den ICE-Mitarbeitern geflohen und habe sein Kind zurückgelassen. Die Schulrätin des Bezirks, Zena Stenvik, widersprach dieser Darstellung. Die Familie habe ein laufendes Asylverfahren und es liege kein Abschiebebefehl vor. "Warum nimmt man einen Fünfjährigen fest?", fragte sie auf einer Pressekonferenz. Stenvik zufolge wurden in den vergangenen zwei Wochen drei weitere Minderjährige im Alter von 10 und 17 Jahren von ICE-Mitarbeitern festgenommen.
Das wird heute wichtig
Kommt jetzt endlich wieder Bewegung in die Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine? Unmittelbar nach einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj in Davos und dem Empfang des US-Sondergesandten Steve Witkoff im Kreml sollen heute Vertreter aller drei Länder in den Vereinigten Arabischen Emiraten über Friedenslösungen sprechen. Nach Angaben Selenskyjs ist ein trilaterales Treffen geplant. Wir halten Sie wie gewohnt in unserem Ukraine-Liveticker über die aktuellen Entwicklungen am Laufen.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
Die Stärkung der Wirtschaft, die Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen und die Migrationspolitik werden heute im Mittelpunkt der deutsch-italienischen Regierungskonsultationen in Rom stehen. Bundeskanzler Friedrich Merz wird zusammen mit zehn Ministerinnen und Ministern in der Villa Pamphili von Regierungschefin Giorgia Meloni empfangen.
Am Oberlandesgericht Dresden beginnt um 10 Uhr der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der militanten Neonazi-Gruppe "Sächsische Separatisten". Die acht Männer sollen sich wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens und weiterer Anklagepunkte verantworten.
Der FC St. Pauli und der Hamburger SV treffen am Abend (20.30 Uhr/Sky) zum 113. Stadtderby aufeinander. Während der HSV etwas besser da steht, hat der Tabellenletzte St. Pauli mächtig Druck. Der Kiez-Klub kann den Abstand auf den ungeliebten Rivalen und Tabellen-14. bei einem Sieg auf zwei Punkte verkürzen.
Alexander Zverev kämpft bei den Australian Open ab 8.30 Uhr MEZ im Spiel gegen den Briten Cameron Norrie um den Einzug ins Achtelfinale.
Der australische Busch hat wieder ein paar Bewohnerinnen und Bewohner mehr - denn das RTL-Dschungelcamp geht in die nächste Runde. Diesmal mit einigen Änderungen. Zu sehen ist die 19. Staffel ab 20.15 Uhr bei RTL und RTL+.
München erstrahlt dieses Wochenende im Glanze des Films: Mit der Verleihung des Bayerischen Filmpreises am Abend (19 Uhr) und dem Deutschen Filmball am Samstag (18 Uhr) erwartet die Stadt viele prominente Gäste.
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
Von der Leyen räumt in Sachen Grönland Fehler ein
Kommt diese Erkenntnis zu spät? Oder vielleicht gerade noch rechtzeitig? EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor dem Hintergrund politischer Spannungen mit den USA Fehler der Europäer im Umgang mit Grönland und der Arktis eingeräumt. "Wir haben gemeinsam zu wenig in die Arktis und die Sicherheit der Arktis investiert", sagte die deutsche Politikerin nach einem EU-Sondergipfel in Brüssel. Daher sei es jetzt höchste Zeit, einen Gang höher zu schalten.
Von der Leyen äußerte sich angesichts der jüngsten Verschärfung des Konflikts mit US-Präsident Donald Trump, der Grönland am liebsten den Vereinigten Staaten einverleiben würde. Der Republikaner hatte seinen Besitzanspruch mit sicherheitspolitischen Überlegungen begründet. Von der Leyen erklärte, bei diesen Fragen die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten vertiefen zu wollen, aber auch die mit Großbritannien, Kanada, Norwegen, Island und anderen Partnern. "Das ist zu einer echten geopolitischen Notwendigkeit geworden." Zudem müsse insbesondere in arktistaugliche Ausrüstung investiert werden, also etwa einen europäischen Eisbrecher. Im nächsten EU-Haushalt ab 2028 wolle die Kommission zudem die finanzielle Unterstützung für Grönland verdoppeln, das zum Hoheitsgebiet Dänemarks gehört. Von der Leyen kündigte ein "umfangreiches Investitionspaket" an, das Brüssel demnächst vorstellen wolle.
Unfallserie auf der A44 mit mehreren Toten
Drei Menschen sind bei Unfällen auf der Autobahn 44 nahe Paderborn gestorben. Elf weitere wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Demnach kam es auf der Strecke zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau zu insgesamt 18 Unfällen.
Unter anderem stand ein Lastwagen nach einem Unfall mit einem Sattelauflieger in Brand. Der Lkw-Fahrer habe nicht mehr lebend aus dem Führerhaus geborgen werden können und sei noch an der Unfallstelle gestorben.
Der Fahrer des Sattelzuges sei ins Krankenhaus gebracht worden.
Den Angaben zufolge starben außerdem bei einem weiteren Unfall in Richtung Kassel zwei Menschen.
Details zu den Unfallhergängen nannte die Polizei nicht. Grund seien in vielen Fällen vermutlich glatte Straßen.
Die A44 ist aktuell in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Trump lädt Kanada wieder aus "Friedensrat" aus
US-Präsident Donald Trump hat eine Einladung an Kanadas Regierungschef Mark Carney zu seinem umstrittenen "Friedensrat" zurückgezogen. Darüber informierte der Republikaner in einem knappen Post auf seiner Online-Plattform Truth Social, ohne einen Grund dafür zu nennen. Am Donnerstag hatte er auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos ein Gründungsdokument des Gremiums unterzeichnet, in dem Kritiker einen Angriff auf die Vereinten Nationen sehen.
Ursprünglich war der Rat von den USA - zumindest offiziell - auf die Umsetzung des Gaza-Friedensplans zugeschnitten. Doch längst ist die Rede davon, dass sich das Gremium noch vieler anderer Konflikte annehmen und Ordnung im Sinne des US-Präsidenten schaffen könnte. Trump selbst entscheidet als Vorsitzender des Rats, wer Mitglied werden kann. Dutzende Länder haben Einladungen zum Eintritt bekommen - zugesagt haben zunächst aber nur wenige, darunter einige autoritär regierte Staaten. Kanada zählt zu den Ländern, die zunächst nicht fest zugesagt hatten. Das Land könne sich grundsätzlich eine Teilnahme vorstellen, die Details seien aber nicht endgültig geklärt, sagte Carney.