Freitag, 05. März 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Freitag, der 5. März 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

eine "denkwürdige Woche endet" - am Montag öffneten Friseursalons nach langer Corona-Zwangspause wieder und die "Friseure trauen ihren Augen kaum". Drei von ihnen erzählen hier, was sie in dieser Woche so alles erlebt haben.

Was war heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in das Wochenende! Tschüs!

22:07 Uhr

Trump attackiert Biden - Weißes Haus findet klare Worte

Ex-US-Präsident Donald Trump scheint mit dem Migrationskurs seines Nachfolgers unzufrieden zu sein: "Unsere Grenze ist wegen der katastrophalen Führung von Joe Biden jetzt völlig außer Kontrolle", schrieb er heute in einer Mitteilung. "Stündlich fallen massenhaft Menschen ins Land ein, die nicht hier sein sollten, von Minute zu Minute wird es schlimmer." Trump behauptete, ein rasch wachsender "Tsunami" an Menschen überrolle lokale Gemeinden, erschöpfe die Haushaltsmittel, überfülle Krankenhäuser und koste amerikanische Arbeiter die Jobs.

Das Weiße Haus wies Trumps Kritik zurück. Die Regierung lasse sich von Trump in Sachen Einwanderung nicht beraten, sagte Sprecherin Jen Psaki und fügte hinzu, dessen Einwanderungspolitik in den vergangenen vier Jahren sei "nicht nur unmenschlich, sondern unwirksam" gewesen. "Wir werden unseren eigenen Weg gehen und dazu gehört, Kinder mit Menschlichkeit und Respekt zu behandeln und sicherzustellen, dass sie sicher sind, wenn sie unsere Grenzen überqueren." 

21:32 Uhr

Migranten geraten in Minenfeld in Kroatien - ein Toter, vier Verletzte

Eine Gruppe von Migranten ist gestern beim illegalen Grenzübertritt von Bosnien-Herzegowina nach Kroatien in ein altes Minenfeld aus der Zeit des Bürgerkriegs geraten und hat dabei einen Sprengkörper ausgelöst.

Ein Mensch starb dabei, vier weitere wurden teils schwer verletzt. Zehn weitere Migranten flüchteten daraufhin in einen Wald und versteckten sich vor der Polizei. Erst am nächsten Tag wurden sie von Hubschraubern entdeckt und nach Freiräumen eines Wegs durch das verminte Gebiet gerettet.

20:48 Uhr

John Travoltas Tochter ergattert erste Hauptrolle

Ella Bleu Travolta ist in der Schauspielwelt aufgewachsen. Jetzt will die Tochter von John Travolta und seiner im Juli 2020 verstorbenen Ehefrau Kelly Preston offenbar in die Fußstapfen ihrer Eltern treten: Sie übernimmt eine Hauptrolle im Film "Get Lost".

  • "Ich freue mich sehr, diese Chance zu bekommen und mit Daniela Amavia und Michael Mendelsohn zusammenzuarbeiten", erklärte Ella Travolta dazu bei Instagram. Travolta wird sich in dem Film in eine moderne "Alice im Wunderland" verwandeln.
  • Die Charaktere aus dem Kinderbuchklassiker werden in der Neuinterpretation als Menschen dargestellt. Travolta spielt Alicia/Alice, die als Backpackerin eine magische Reise in das Wunderland von Budapest unternimmt. Auf ihrer Reise durch Europa will sie den letzten Wunsch ihrer Mutter erfüllen. Drehstart soll diesen Sommer in Budapest sein.
  • Ella Travolta stand bereits mit ihrem Vater vor der Kamera, unter anderem für "Old Dogs - Daddy oder Deal" (2009) und zuletzt für "The Poison Rose" (2019).

 

19:34 Uhr

Quad-Fahrer wird von 18 Meter tiefer Sinkhöhle "verschluckt"

Ein Quad-Fahrer in England ist in eine rund 18 Meter tiefe Sinkhöhle gestürzt - und hat überlebt. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von Barrow-in-Furness in Nordwestengland. Ein Team der Bergrettung konnte den Mann mithilfe von Seilen retten. Er sei mit Verletzungen an Rücken und Brust per Helikopter in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete die BBC.

"Der Untergrund hat einfach nachgegeben mit dem Gewicht des Kraftrads auf diesem speziellen Fleck und er wurde von der Sinkhöhle verschluckt", zitierte die BBC einen Mitarbeiter der Rettungskräfte. In der Region gibt es viele aufgegebene Eisenerzminen aus dem 19. Jahrhundert.

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18:53 Uhr

Toni Garrn lüftet Baby-Geheimnis

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Toni Garrn und Alex Pettyfer erwarten ein Kind.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Toni Garrn erwartet ihr erstes Kind. "Endlich kann ich meine größte Nachricht mit euch teilen", schrieb das 28 Jahre alte Topmodel auf Instagram. "Die Reise kann losgehen." Sechs Monate habe sie dieses Geheimnis für sich behalten. Sie sei sehr aufgeregt, sagte Garrn zudem in einem Video, in dem sie sich mit deutlichem Babybauch zeigte. "Mein Leben wird sich definitiv für immer verändern."

Im Oktober hatte die gebürtige Hamburgerin den britischen Schauspieler Alex Pettyfer geheiratet.

 

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18:35 Uhr

EU und USA setzen gegenseitig verhängte Strafzölle aus

Die EU und die USA haben sich auf die vorläufige Aussetzung von gegeneinander verhängten Strafzöllen geeinigt. Die im Streit um Flugzeugbau-Subventionen eingeführten Sonderabgaben sollten als Symbol für einen Neuanfang in den Beziehungen zunächst für einen Zeitraum von vier Monaten nicht angewendet werden, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einem Telefonat mit US-Präsident Joe Biden mit.

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18:01 Uhr

Falsche Polizisten stehlen Uhrensammlung für 2,3 Millionen Euro

In Berlin hat eine Betrügerbande eine mehr als zwei Millionen Euro teure Uhrensammlung gestohlen.

Mitglieder der Bande sollen einen 84-jährigen Mann am Telefon als falsche Polizisten vor Dieben gewarnt haben. Der alte Mann rief unter der Notrufnummer 110 zurück, der Anruf landete aber über manipulierte Technik bei der Betrügerbande. Der Rentner wurde überredet, Wertgegenstände zur Sicherung durch die Polizei vor dem Haus abzulegen. Einer der Betrüger holte dann eine Tasche mit 17 hochwertigen Uhren im Gesamtwert von 2,3 Millionen Euro ab - und flüchtete mit einem Taxi. Die Polizei kam ihm aber über die Auswertung von Funkzellendaten und Ermittlungen bei Taxiunternehmen auf die Spur.

Der 20-Jährige sowie drei weitere Männer wurden nun angeklagt. In mehreren weiteren Fällen sollen sie sich  mit einem gefälschten Polizeiausweis Zutritt zu Wohnungen von alten Menschen verschafft und in einem Fall Goldschmuck im Wert von 500 Euro gestohlen haben.

17:21 Uhr

Mutmaßlicher Kriegsverbrecher am Frankfurter Flughafen gefasst

Die Bundespolizei hat am Frankfurter Flughafen einen 65-Jährigen wegen des Vorwurfs von Kriegsverbrechen vorläufig festgenommen. Der Mann wurde von den kroatischen Behörden mit einem europäischen Haftbefehl gesucht. Dem Kroaten wird vierfacher gemeinschaftlicher Mord während des jugoslawischen Bürgerkriegs vorgeworfen.

Bei seiner Ankunft aus der serbischen Hauptstadt Belgrad wurde er am Donnerstag auf dem Flughafen deshalb vorläufig festgenommen. Über die Auslieferung nach Kroatien wird nun entschieden.

17:07 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:42 Uhr

Unbekannte werfen Metalltür aus 13. Stock - Mutter und Sohn knapp verfehlt

Wie kann man nur überhaupt auf so eine idiotische Idee kommen? In Braunschweig haben Unbekannte eine Metalltür aus dem 13. Stock eines Hochhauses geworfen. Diese verfehlte nur knapp eine 43-jährige Frau und ihren 13-jährigen Sohn.

Nach Angaben der Polizei wurde die Tür am Donnerstagnachmittag von einem frei zugänglichen Balkon im 13. Obergeschoss geworfen. Die Mutter und ihr Sohn wollten in diesem Moment gerade mit zwei vor dem Gebäude abgestellten E-Scootern losfahren.

Die Ermittler bitten Zeugen unter der Telefonnummer 0531 476 2516 um Hinweise.

16:35 Uhr
Breaking News

CSU-Politiker Nüßlein zieht sich aus Politik zurück

Der im Zusammenhang mit dem Ankauf von Corona-Atemschutzmasken unter Korruptionsverdacht stehende CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein zieht sich aus der Politik zurück. Er werde sein derzeit ruhendes Amt als stellvertretender Fraktionschef niederlegen und bei der Bundestagswahl im September nicht mehr kandidieren, ließ Nüßlein am Freitag über seinen Rechtsanwalt in München erklären. Den Vorwurf der Bestechung weise er "entschieden" zurück.

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16:24 Uhr

Wie Marla Grayson alte Menschen ausraubt

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Lässt den Puls vor Zorn hochschnellen: Rosamunde Pike als Marla Grayson.

(Foto: picture alliance / Everett Collection)

Rosamunde Pike als knallharte Geschäftsfrau, die sich als gesetzliche Betreuerin um alte Menschen kümmert? Und mit einem eiskalten Lächeln ihre gebrechlichen "Schäfchen" ausnimmt? Das gibt es im neuen Netflix-Film "I Care a Lot" - eine klare Empfehlung fürs Wochenende. Einen Daumen hoch gibt es im ntv-Filmpodcast "Oscars & Himbeeren" auch für einen Schwarz-Weiß-Film mit Zendaya und John David Washington sowie für ein Science-Fiction-Drama mit Sam Rockwell. Die Himbeere kassiert die Verfilmung einer Hermann Hesse-Erzählung.

Die ausführliche Kritik zu "I Care a Lot" von Ronny Rüsch und Axel Max sowie weitere Filme und Serien-Highlights gibt es in der neuen Folge "Oscars & Himbeeren", wo sich jeden Freitag alles um Netflix, TVNOW, Amazon Prime & Co. dreht.


15:52 Uhr

Wanderer entdeckt Leiche in Wald

Einen schrecklichen Fund hat ein Wanderer in Niedersachsen gemacht. Bei einem Spaziergang gestern Nachmittag entdeckte er in einem Wald in der Nähe der Gemeinde Freden eine verweste Leiche.

Um wen es sich bei dem Toten handelt, ist noch unklar. Nach einer ersten Untersuchung steht nur fest, dass es sich um einen Mann mittleren Alters handelte. Der Leichnam wurde für eine Obduktion in die Rechtsmedizin nach Hannover gebracht.

15:20 Uhr

Meghan empfindet Trennung vom Königshaus als Befreiung

Wir bleiben bei den britischen Royals. Oder auch Ex-Royals: Herzogin Meghan bereut die Trennung vom Königshaus offenbar gar nicht. Ganz im Gegenteil, sie empfindet den "Megxit" als Befreiung. Das sagte die Ehefrau von Prinz Harry der Talkmasterin Oprah Winfrey in einem Interview, das am Sonntag im US-Fernsehen ausgestrahlt werden soll. Der Sender CBS veröffentlicht seit Tagen immer wieder kleinere Ausschnitte daraus. "Wir haben die Fähigkeit, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen", sagte Meghan. Bei einer ersten Interviewanfrage Winfreys habe sie unter dem Einfluss des Palasts absagen müssen. Es sei befreiend, nun "selbst eine Wahl treffen zu können und für sich selbst sprechen zu können", so Meghan. Das Leben als Mitglied der engeren Königsfamilie bezeichnete sie als "Konstrukt", das sich die Menschen wohl ganz anders vorstellten, als es in Wirklichkeit sei.

14:39 Uhr

Prinz Philip nach Herz-OP wieder in andere Klinik verlegt

Prinz Philip ist nach erfolgreicher Herzoperation in einer Spezialklinik wieder in ein privates Krankenhaus in London verlegt worden. Das teilte der Buckingham-Palast mit. "Der Herzog wird voraussichtlich ein paar weitere Tage im Krankenhaus bleiben zur weitergehenden Behandlung", hieß es in der Mitteilung.

Der Prinzgemahl von Queen Elizabeth II. wird bereits seit mehr als zwei Wochen stationär behandelt - sein längster Krankenhausaufenthalt bisher.

14:23 Uhr

Mord an Kita-Kind Greta: Erzieherin muss lebenslang in Haft

Im Prozess um den Tod der dreijährigen Greta aus dem nordrhein-westfälischen Viersen ist die angeklagte Erzieherin wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. In seinem Urteil stellte das Landgericht Mönchengladbach zudem die besondere Schwere der Schuld der 25-jährigen Sandra M. fest, womit eine vorzeitige Haftentlassung weitestgehend ausgeschlossen wird. Die Frau aus Geldern soll dem Kindergartenkind Greta im April 2020 den Brustkorb bis zum Atemstillstand zusammengedrückt haben - der Notarzt konnte das Kind zwar reanimieren, es starb aber Tage später im Krankenhaus.

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14:15 Uhr

Schichtwechsel

Johanna Ohlau verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ab sofort und bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag", mein Name ist Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:00 Uhr

Krawallnacht in Stuttgart: Mehrjährige Haftstrafen für zwei Jugendliche

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Bei der Krawallnacht in Stuttgart kam es zu schweren gewalttätigen Ausschreitungen und Plünderungen.

(Foto: picture alliance/dpa/Julian Rettig)

Keine Masken, kein Abstand, illegal Party und schlussendlich Gewalt und Plünderungen: Unvergessen sind die Ereignisse der Krawallnacht in Stuttgart im vergangenen Sommer, erst vor wenigen Tagen gab es eine "Erinnerung", als wieder zahlreiche junge Menschen nachts in der Innenstadt unterwegs waren und randalierten. Für zwei Jugendliche hat die Beteiligung an der Stuttgarter Krawallnacht im Juni 2020 strafrechtliche Konsequenzen: Sie sind heute vom Landgericht Stuttgart zu mehrjährigen Jugendstrafen verurteilt worden.

  • Das Gericht sprach einen zur Tatzeit 17-Jährigen wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs in besonders schweren Fällen schuldig und verhängte gegen ihn eine Jugendstrafe von vier Jahren und drei Monaten.
  • Ein zur Tatzeit 19-Jähriger wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und besonders schweren Landfriedensbruchs zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Das Gericht blieb damit unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die eine Strafe von sechs beziehungsweise vier Jahren gefordert hatte.
  • Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten bei den nächtlichen Unruhen in der Stuttgarter Innenstadt in der Nacht zum 21. Juni einen unbeteiligten Studenten attackiert hatten, der zuvor versucht hatte, sie zu beruhigen. Dabei soll der Jüngere heftig gegen den Kopf des am Boden liegenden Studenten getreten haben. Dies wertete das Gericht als bedingten Tötungsvorsatz. Der junge Mann hatte durch den Tritt ein Schädelhirntrauma erlitten.
  • Bereits Anfang November 2020 waren die ersten beiden Randalierer der Krawalle wegen besonders schweren Landfriedensbruchs zu zweieinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt worden. Insgesamt erwarten die Gerichte wegen der Krawalle im vergangenen Jahr bis zu hundert Prozesse.
13:40 Uhr

Wie lernt man Selbstkontrolle?

Es gibt Menschen, die morgens Sport machen und abends nur Wasser statt Wein trinken. Sie haben Selbstkontrolle. Die ist gesund, aber macht meistens keinen Spaß. Einfacher wird es, wenn man Selbstkontrolle als Investitionsmöglichkeit in sich selbst versteht, sagt Ökonomin Hannah Schildberg-Hörisch. Sie spricht mit Verena Utikal in der neuen Folge des ntv-Podcasts "Ja. Nein. Vielleicht." darüber, welche Belohnungen auf uns warten, wenn wir es schaffen, anfangs zu verzichten oder etwas länger zu büffeln. Außerdem erklärt sie, wie seine eigene Selbstkontrolle verbessert oder entwickelt? Und für alle Eltern: Wie bringt man das den Kindern bei?!

13:25 Uhr

Schwerer wegen Corona? Mann kommt mit Ausrede bei der Polizei nicht durch

Reichlich Essen und wenig Bewegung - der eine oder andere von uns hat in der Corona-Pandemie etwas zugelegt. Genau das wollte ein 26-Jähriger auch der Polizei im niedersächsischen Celle bei einer Verkehrskontrolle glaubhaft machen. Er sei während der Beschränkungen eben etwas dicker geworden, soll der Mann laut einer Mitteilung der Polizei gesagt haben. Denn das Foto auf dem Führerschein sorgte durchaus für Erklärungsbedarf bei den Beamten: Zwischen dem 26-Jährigen und dem Mann auf seinem angeblichen Führerschein lagen nämlich etwa 20 bis 30 Kilogramm Unterschied. Die Beamten kamen dem Lügner schließlich auf die Schliche und auch, wem der Führerschein tatsächlich gehört: dem wohl deutlich schlankeren Bruder. Der 26-Jährige wurde angezeigt wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis.

12:50 Uhr

Goldener Bär geht an "Bad Luck Banging or Loony Porn"

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Das sind die begehrten Filmpreise.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Goldene Bär für den besten Film geht bei der diesjährigen 71. Berlinale an den Streifen "Bad Luck Banging or Loony Porn". Die internationale Jury verkündete die Entscheidung für den Film des rumänischen Filmemachers Radu Jude per Videoschalte, verliehen werden soll der Bär im Juni. In dem Film geht es um ein Sexvideo einer Lehrerin, die eigentlich ein Vorbild sein soll.

Das diesjährige Filmfestival findet aufgrund der Corona-Pandemie in zwei Teilen statt. Das digitale Event für Angehörige der Filmbranche endete mit der Bekanntgabe der Festivalgewinner am Freitag. Vom 9. bis zum 20. Juni ist ein sogenanntes Summer Special geplant, bei dem es öffentliche Aufführungen geben soll. Auch die eigentliche Preisverleihungszeremonie soll dann stattfinden.

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12:35 Uhr

Bericht: Queen Elizabeth II. hat wieder zwei Corgis

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Queen Elizabeth II. ist wohl der weltweit bekannteste Corgi-Fan.

(Foto: picture alliance / empics)

In der Corona-Pandemie haben ja viele den Hund für sich neu oder wieder entdeckt. Ob das auch auf die britische Königin Elizabeth II. zutrifft? Die 94-Jährige ist wohl der weltweit bekannteste Corgi-Fan. Nachdem ihr letzter Hund Willow im April 2018 gestorben war, entschied die Queen, dass kein Corgi mehr in den Buckingham-Palast einziehen sollte. Doch jetzt berichtet die britische Zeitung "Sun", dass Elizabeth II. zwei Welpen erhalten habe. Die Monarchin hatte jahrzehntelang Corgis gehalten und gezüchtet, ihre Liebe zu den spitzohrigen walisischen Hütehunden ist legendär. Insgesamt soll sie Dutzende Hunde besessen haben, für einige gestaltete sie persönlich den Grabstein.

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Schon als ganz junge Frau war die britische Königin auf den Hund gekommen - den Corgi.

(Foto: picture alliance / empics)

Der bislang letzte Corgi, Willow, soll sogar ein direkter Nachkomme von Susan gewesen sein - der Hündin, die die Queen 1944 zu ihrem 18. Geburtstag erhalten hatte und mit der ihre Liebe zu der Hunderasse wohl ihren Anfang nahm. Ganz hundelos war das Leben am Hof auch in den vergangenen drei Jahren nicht: Seit dem Tod von Susan lebten noch Dorgis - eine Kreuzung aus Corgis und Dackeln - am Hof.

12:20 Uhr

Bundesrat billigt weitere Corona-Hilfen für Firmen, Familien und Bedürftige

Familien und Firmen bekommen weitere Hilfen in der Corona-Pandemie. Der Bundesrat billigte am Vormittag ein vom Bundestag vor einer Woche beschlossenes Gesetzespaket:

  • Der sogenannte Kinderbonus in Höhe von 150 Euro wird für jedes kindergeldberechtigte Kind gezahlt. Eine solche Einmalzahlung hatte es bereits im vergangenen Jahr gegeben; damals betrug sie 300 Euro.
  • Auch für Bedürftige gibt es etwas mehr Unterstützung: Die Länderkammer billigte eine Einmalzahlung von 150 Euro für jede Empfängerin und jeden Empfänger von Grundsicherung.
  • Daneben wurde beschlossen, auf Speisen in Gaststätten länger als zunächst geplant nur den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent zu erheben. Die Regelung wurde bis Ende 2022 verlängert.
  • Unternehmen profitieren zudem von einer Ausweitung des sogenannten steuerlichen Verlustrücktrags, mit dem sie aktuelle Verluste mit früheren Gewinnen steuerlich verrechnen können. Hier wird der Höchstbetrag auf zehn Millionen Euro verdoppelt, bei Zusammenveranlagung auf 20 Millionen Euro.

Mehr dazu und Aktuelles zur Pandemie können Sie im Corona-Ticker nachlesen.

12:10 Uhr

Papst Franziskus zu Besuch im Irak eingetroffen

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Papst Franziskus kurz vor dem Abflug in Italien.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Papst Franziskus ist zu einem historischen Besuch im Irak eingetroffen. Das Oberhaupt der Katholiken landete am späten Vormittag auf dem internationalen Flughafen der Hauptstadt Bagdad. Es ist der erste Besuch eines Papstes in dem krisengeschüttelten Land und Franziskus' erste Auslandsreise seit Beginn der Corona-Pandemie. "Ich freue mich sehr, die Reisen wieder aufnehmen zu können", sagte Franziskus vor Journalisten auf dem Flug nach Bagdad. Der Besuch sei eine Pflicht gegenüber einem seit vielen Jahren geschundenen Land. Zunächst will Franziskus heute Ministerpräsident Mustafa al-Kasimi und Staatschef Barham Salih treffen. Später stehen Begegnungen mit Vertretern der Zivilgesellschaft und der Ortskirche an. Die irakische Regierung hatte vor der Ankunft die Sicherheitsmaßnahmen massiv verstärkt.

12:03 Uhr
Breaking News

Verwaltungsgericht Köln: Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als Verdachtsfall beobachten

Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als Verdachtsfall einstufen. Das entscheidet das Verwaltungsgericht Köln.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:35 Uhr
Breaking News

Atomausstieg - Bund entschädigt Energieversorger mit 2,4 Milliarden Euro

Die Bundesregierung einigt sich nach jahrelangem Rechtsstreit mit den Energiekonzernen auf eine Entschädigungssumme für den vorzeitigen Atomausstieg. Die Betreiber RWE, Vattenfall, Eon/PreussenElektra und Enbw sollen zusammen knapp 2,4 Milliarden Euro Ausgleich für entgangene Gewinne und umsonst getätigte Investitionen erhalten.

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11:23 Uhr

Krokodil verschleppt und tötet Kind beim Baden in Indonesien

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In Indonesien kommt es immer wieder zu tödlichen Krokodil-Angriffen. (Archivbild)

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Auf der indonesischen Insel Borneo ist ein Achtjähriger von einem Krokodil getötet worden, als er mit seinem Bruder in einem Fluss der Provinz Kalimantan Timur gebadet hatte. Das teilte der örtliche Such- und Rettungsdienst mit. Sein Vater habe bei dem Vorfall am Mittwoch noch versucht, ihn zu retten, aber das Reptil sei entkommen. Anwohner fingen das sechs Meter lange Krokodil tags darauf und fanden darin die kaum versehrte Leiche des Achtjährigen. Ein in sozialen Medien veröffentlichtes Video zeigt, wie Einsatzkräfte den toten Körper aus dem Leib des Krokodils ziehen, während Familienangehörige weinend zusehen. In dem südostasiatischen Inselstaat kommt es immer wieder zu Angriffen der Reptilien.

11:11 Uhr
Breaking News

Regisseur Dieter Wedel wegen Vergewaltigung angeklagt

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Regisseur Dieter Wedel

(Foto: picture alliance / Swen Pförtner/dpa)

Die Staatsanwaltschaft München I hat Anklage gegen Regisseur Dieter Wedel wegen des Verdachts der Vergewaltigung erhoben. Das teilt die Behörde mit. Wedel wird vorgeworfen, eine Schauspielerin im Jahr 1996 bei einem Vorstellungsgespräch in einem Hotel vergewaltigt zu haben, wie die Ermittlungsbehörde weiter mitteilte. Das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer hatte den Fall 2018 in einem Medienbericht geschildert, daraufhin nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf. Wedel hatte die Anschuldigungen abgestritten.

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10:51 Uhr

Keine Entwarnung: Menschen in Griechenland nach neuen Erdbeben in Angst

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Die Erdbeben haben in Mittelgriechenland schwere Schäden angerichtet.

(Foto: picture alliance / ANE / Eurokinissi)

Die Menschen in der Region um die mittelgriechische Stadt Larisa kommen nicht zur Ruhe. Nachdem sie gestern Abend von einem Erdbeben der Stärke 5,9 hochgeschreckt wurden, sorgten zahlreiche Nachbeben auch in der Nacht und heute Morgen erneut für Angst. Der griechische Katastrophenschutz forderte die Bürger auf, vorsichtig zu sein und beschädigte Gebäude nicht zu betreten. Viele Menschen verbrachten auch die vergangene Nacht in Zelten, Autos oder weiter entfernt in Hotels oder bei Freunden. Und Experten können keine Entwarnung geben: Seismologen prognostizieren, dass die Nachbeben noch Wochen andauern könnten.

10:20 Uhr

Bundeswehr-Drohne in Afghanistan abgestürzt

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Eine Drohne des Typs Heron 1.

(Foto: picture alliance/dpa/Israeli Ministry of Defense)

Beim Einsatz der Bundeswehr im Norden Afghanistans ist eine Drohne abgestürzt. Die Drohne vom Typ Heron 1 sei wohl wegen eines technischen Defekts östlich von Masar-i-Scharif in einen "kontrollierten Absturz" übergegangen, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos. Soldaten hätten inzwischen Trümmer und sicherheitsrelevante Teile geborgen. Die Heron 1 wird in Afghanistan für die Überwachung und Aufklärung eingesetzt.

Die Bundeswehr ist dort Teil der Nato-Ausbildungsmission "Resolute Support". Angesichts der stockenden Friedensbemühungen ist unklar, wie der Einsatz weitergeht. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer von der CDU hatte die Soldaten bei einem Überraschungsbesuch aber auf eine Zunahme der Gewalt eingestellt.

09:51 Uhr

Youtube-Chefin: Trump bekommt sein Konto erst bei gesunkenem "Gewaltrisiko" zurück

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Wollen Trump keine Plattform für Gewaltaufrufe und Fake-News bieten: Youtube, Facebook und Twitter haben den früheren US-Präsidenten verbannt.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Die Online-Plattform Youtube will das gesperrte Konto von Ex-US-Präsident Donald Trump erst dann wieder freigeben, wenn die Gefahr der Anstachelung zur Gewalt als gering eingestuft wird. "Wir werden die Sperrung von Donald Trumps Konto aufheben, wenn wir zu dem Schluss kommen, dass das Risiko von Gewalt zurückgegangen ist", sagte Unternehmenschefin Susan Wojcicki am Donnerstag (Ortszeit) der Forschungsgruppe Atlantikrat.

Sie verwies auf aktuelle Warnungen, wonach ein Angriff auf das Kapitol in Washington geplant sein könne. Angesichts dieser Warnungen sei es "ziemlich klar, dass das erhöhte Risiko von Gewalt noch immer besteht". Die US-Sicherheitsbehörden hatten rund zwei Monate nach der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar vor einem möglichen erneuten Angriff auf das Kapitol gewarnt. Trumps Youtube-Konto war am 12. Januar gesperrt worden, nachdem bei einem Sturm wütender Anhänger des damaligen Präsidenten auf das Kapitol fünf Menschen ums Leben gekommen waren. Auch Twitter und Facebook sperrten Trumps Konten.

09:24 Uhr

"NSU 2.0" - Anwältin Basay-Yildiz erhält erneut rechtsextremen Drohbrief

Seda Basay-Yildiz steht in ihrem Büro. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz erhält Morddrohungen, die mit "NSU 2.0" unterzeichnet sind.

(Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild)

Die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz hat erneut ein rechtsextremes Drohschreiben mit dem Absender "NSU 2.0" erhalten. Das Schreiben mit Morddrohungen sei eingetroffen, nachdem Mitte Februar bekannt gegeben wurde, dass sie den Ludwig-Beck-Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden für besondere Zivilcourage erhalten werde, sagte Basay-Yildiz der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Es sei ebenfalls mit "NSU 2.0" unterzeichnet gewesen. "Meine Familie ist zum Abschuss freigegeben und der hessische Innenminister will keine Verantwortung übernehmen", wird sie in der Zeitung zitiert.

Die Anwältin kritisiert den hessischen Innenminister Peter Beuth von der CDU sowie Landespolizeipräsident Roland Ullmann auch auf Facebook scharf. Inzwischen habe sie mehr als ein Dutzend dieser Drohschreiben erhalten. Andere bekannte Frauen bekamen ebenfalls derartige Schreiben. Im Fall der Anwältin waren ihre persönlichen Daten von einem Computer im 1. Polizeirevier in Frankfurt abgerufen worden.

09:06 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:55 Uhr

Sicherheitskräfte schlagen Proteste in Myanmar erneut gewaltsam nieder

Die Sicherheitskräfte in Myanmar haben erneut zahlreiche Proteste gegen den Militärputsch mit Gewalt niedergeschlagen. Unter anderem setzten sie dabei wieder Tränengas und Gummigeschosse ein, wie lokale Medien und Augenzeugen in verschiedenen Landesteilen berichteten. In der nördlichen Stadt Mandalay soll mindestens ein Mann getötet worden sein. Ein örtlicher Journalist bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass das Opfer von einem Geschoss im Nacken getroffen wurde. Besonders viele Demonstrationen gab es erneut in der größten Stadt Rangun im Süden des früheren Birma.

Am Mittwoch hatten Einsatzkräfte nach UN-Angaben mindestens 38 Menschen getötet. Es war der bisher blutigste Tag der Proteste seit dem Putsch von Anfang Februar. Das brutale Vorgehen hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. In New York will sich heute erneut der UN-Sicherheitsrat mit der Lage befassen.

08:34 Uhr

China setzt sich neues Wachstumsziel

Auf der jährlichen Sitzung des Nationalen Volkskongresses hat China sein Wirtschaftswachstumsziel wieder auf über sechs Prozent gesetzt. "Bei der Festlegung dieses Ziels haben wir die Erholung der wirtschaftlichen Aktivität berücksichtigt," erklärt Ministerpräsident Li Keqiang in seinem Arbeitsbericht für 2021. Er betonte, die Pandemie habe die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt verwüstet. In seinem Arbeitsbericht sagte er weiter, dass China zum ersten Mal seit 2002 sein Wachstumsziel für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2020 fallen gelassen hätte. Trotz der Pandemie wuchs das BIP des Landes im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent. China war damit die einzige große Volkswirtschaft, die ein Wachstum verzeichnen konnte.

Mehr dazu lesen Sie im Börsen-Tag.

08:07 Uhr

Explosion und Schüsse - mutmaßliche Terroristen greifen Gefängnis in Somalia an

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Die islamistischen Fundamentalisten verüben immer wieder Anschläge und Angriffe. (Archivbild)

(Foto: picture alliance / AA)

Mutmaßliche Kämpfer der Terrormiliz Al-Shabaab haben in Somalia ein Gefängnis angegriffen und mindestens acht Sicherheitskräfte getötet. Es habe in der Nacht zum Freitag zunächst eine Explosion und dann Schüsse an einem Gefängnis in der Hafenstadt Bosaso gegeben, sagte ein Polizist. Etliche Häftlinge seien daraufhin entkommen, darunter mutmaßliche Terroristen. Genaue Details nannte er nicht. Die Terrorgruppe Al-Shabaab beanspruchte den Angriff im Radiosender Al-Andalus für sich und sagte, die Angreifer hätten fast 400 Gefangene befreit.

07:43 Uhr

Falschfahrer auf Autobahn unterwegs - offenbar auf der Flucht vor der Polizei

Ein Falschfahrer hat die Polizei auf der Autobahn 5 in Hessen heute Nacht in Atem gehalten. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann falsch auf die Autobahn aufgefahren ist, als er auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle war. Es handle sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den gleichen Fahrer, der kurz vorher bei Darmstadt kontrolliert werden sollte, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann hatte bei dieser Kontrolle in der Nacht zum Freitag aber Gas gegeben. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht.

07:21 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

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Seit mehreren Jahren wird an der Lennetalbrücke gebaut.

(Foto: picture alliance/dpa)

Hoffentlich sind Sie gut in den letzten Arbeitstag der Woche gestartet! In Nordrhein-Westfalen hoffen die Planer der Lennetalbrücke, dass heute alles funktioniert, wie sie es vorher berechnet haben: An der A45 bei Hagen wird eine fast ein Kilometer lange Autobahnbrücke in einem Stück an ihren endgültigen Platz geschoben. Einen solchen Versuch hat es in Deutschland so vorher noch nicht gegeben. Ich behalte im Blick für Sie, ob da alles glattgeht. Was sonst noch ansteht:

  • Der Bundestag stimmt ab über eine Gesetzesänderung zugunsten von Fahrdiensten wie Uber.
  • Der Bundesrat stimmt am Vormittag über die neuen Corona-Hilfsmaßnahmen für Betriebe, Familien und Geringverdiener ab.
  • Elf Monate nach dem mutmaßlichen Mord an der kleinen Greta in einer Viersener Kita wird am Nachmittag das Urteil erwartet.
  • Nach einer besonders brutalen Attacke in der Stuttgarter Krawallnacht im vergangenen Sommer werden am Morgen die Urteile gegen zwei mutmaßliche Randalierer erwartet, denen versuchter Totschlag vorgeworfen wird.
  • Papst Franziskus reist als erster Papst überhaupt heute in den Irak zu einem viertägigen Besuch.
  • Die Berlinale-Jury will am Mittag bekannt geben, welcher Film den Goldenen Bären gewinnt.
  • Wer kocht sternewürdig? Diese Frage beantwortet der Guide Michelin heute mit der Präsentation des Restaurantführers für 2021.

Rund um die Impfstoff-Quoten und Infektionszahlen informieren wir Sie im Corona-Ticker. Alles zum Sport gibt es wie immer im Sport-Tag. Lob, Kritik oder Hinweise? Sie erreichen mich dafür am besten per Mail: johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de.

06:50 Uhr

Studie: Etwas mehr Frauen in Chefetagen mittelständischer Firmen

Der Anteil von Frauen an der Spitze mittelständischer Firmen ist trotz eines Anstiegs weiterhin deutlich vom Höchststand des Jahres 2013 entfernt. Nach Daten der staatlichen Förderbank KfW führten im vergangenen Jahr etwa 638.000 Managerinnen ein mittelständisches Unternehmen oder waren selbstständig. Das waren 25.000 mehr als 2019. Der Frauenanteil lag damit bei 16,8 Prozent (Vorjahr: 16,1 Prozent). Im Jahr 2013 waren es noch 19,4 Prozent. "Frauen sind als Chefinnen kleiner und mittlerer Unternehmen weiterhin unterrepräsentiert, ihre Zahl steigt im Corona-Jahr 2020 nur gering", sagte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib mit Blick auf den internationalen Weltfrauentag am 8. März.

06:31 Uhr

Im Norden bleibt es trocken, im Süden bringt Tief "Gerd" Schnee und Regen

Über den Süden zieht noch die Kaltfront von Tief "Gerd" durch, während Hoch "Kesja" mit Kern über den britischen Inseln trocken-kalte Luft aus Skandinavien nach Norddeutschland lenkt. Bis morgen setzt sich die trockene Polarluft auch im Süden durch. Der Schneefall über der Mitte klingt heute schnell ab und nachfolgend setzt sich die Sonne durch. Nach Süden hin fällt zunächst noch überwiegend Regen, von der Mitte her geht er aber in Schnee über. Allerdings klingen die Niederschläge mit Ankunft der kalten Luft auch bald ab und dahinter lockern die Wolken auf. Zum Abend hin schneit es vorwiegend noch an den Alpen. Dabei werden maximal 0 bis 8 Grad erreicht.

06:16 Uhr

Warnung vor Fake-SMS: Betrüger verschicken gefälschte Paketankündigung

"Ihr Paket wurde verschickt" - mit einer SMS, die eine Zustellung vorgaukelt, versuchen Kriminelle momentan, Handys zu kapern sowie an sensible Daten und Passwörter zu kommen. Wer auf den Link in der Nachricht klickt, kann nicht nur Hunderte Euro loswerden, weil von diesem Telefon aus dann zahlreiche SMS verschickt werden, wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilt. Es seien auch sensible Daten in Gefahr, um die es den Betrügern wirklich geht: die Passwörter.

Diese Betrugsmasche betreffe vor allem Android-Benutzer. Um das Paket nachzuverfolgen, solle man die Installation fremder Inhalte erlauben. Wer das - trotz mehrerer Warnhinweise - tut, bei dem schnappt die Falle zu. Nutzer ohne Flatrate habe das schon eine dreistellige Euro-Summe gekostet, so das LKA. Eigentlich wollen die Kriminellen mit der Masche aber an Passwörter kommen, um damit zum Beispiel Gutscheine in App-Stores zu kaufen und diese wie Bargeld zu verwenden.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht