Freitag, 11. Juni 2021Der Tag

Heute mit Kai Stoppel und Alexander Schultze
22:29 Uhr

Das war Freitag, der 11. Juni 2021

Stößchen! Egal ob mit Montepulciano oder mit Raki, ich hoffe Sie lassen den Abend bei einem guten Tropfen und dem EM-Auftaktspiel ausklingen und kommen dann gut ins Wochenende. Falls Sie zum einschlafen noch Lesestoff benötigen und heute die wichtigsten Nachrichten in unserer Ntv-App nicht verfolgen konnten, habe ich hier noch Einiges für Sie zusammengetragen:

Ich begebe mich jetzt auch in den Feierabend und fahre nach Hause. Schlafen Sie gut und genießen Sie das Wochenende!

22:12 Uhr

Iran macht sich ehrlich und darf in der UN-Vollversammlung wieder abstimmen

Sechs Monate hat es gedauert, bis der Iran seine Schulden in Höhe von 16,2 Millionen Dollar bei den Vereinten Nationen beglichen hat. Aus diesem Grund hatte der Staat im Januar sein Stimmrecht in der UN-Vollversammlung verloren. Nach Artikel 19 der UN-Charta dürfen die Schulden eines Landes bei den Vereinten Nationen nicht gleich oder größer sein, wie die Schulden der vergangenen zwei Jahre. Das war aber der Fall, so dass Iran sein Stimmrecht zeitweise einbüßte. Der iranische Botschafter machte die schweren Sanktionen der USA gegen sein Land für die Verzögerung verantwortlich. Der Zugang zum internationalen Finanzsystem sei erschwert. Aus diesem Grund kam die Zahlung offenbar auch aus Südkorea. Am Ende zählt: Die Schulden sind passé und Iran durfte direkt über die fünf nicht-ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat mitentscheiden. Das wurden am Ende: die Vereinigte Arabischen Emirate, Brasilien, Albanien, Gabun und Ghana.

21:50 Uhr

Softwarefehler legte französische Notrufnummern lahm

Der schwere mehrstündige Ausfall beim Kommunikationsunternehmen Orange am 2. Juni scheint aufgearbeitet zu sein. Anfang des Monats konnten vielen Menschen die Notrufnummern nicht erreichen. Orange spricht jetzt davon, dass etwa elf Prozent aller Anrufe nicht an die Notdienste weitergeleitet wurden. Das sind immerhin rund 11.800 Gespräche. Ein Softwarefehler des Anrufservers soll der Grund dafür gewesen sein. Und diese Panne hatte durchaus gravierende Konsequenzen: Gesundheitsminister Olivier Véran geht davon aus, dass drei bis vier Todesfälle darauf zurückzuführen sind, dass bei den betroffenen Personen keine Rettungsdienste eintrafen. Das Unternehmen Orange entschuldigte sich bei allen, die direkt oder indirekt von dem Ausfall betroffen waren.

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21:22 Uhr

Filmerin der George-Floyd-Tötung erhält Pulitzer-Sonderpreis

Man kann sich sicher deutlich schönere Anlässe für eine Auszeichnung mit einem Pulitzer-Sonderpreis vorstellen, als das filmische Festhalten einer Tötung. Die 18-Jährige Darnella Frazier griff seinerzeit zum Handy und filmte die Tötung des Afroamerikaners George Floyd. Die Jury würdigte sie nun weil sie "den Mord an George Floyd mutig aufgezeichnet hat, ein Video, das rund um die Welt Proteste gegen Polizeigewalt angeregt hat". Sie habe mit ihrem Video die wesentliche Rolle von Bürgern im Streben von Journalisten nach Wahrheit und Gerechtigkeit unterstrichen. Ebenfalls ausgezeichnet für ihre Berichterstattung über den Tod Floyds wurde die Zeitung "Star Tribune of Minneapolis".

20:50 Uhr

"KTvisio" übernimmt künftig die Tatortanalyse in NRW

Warum eine fünfstellige Summe ausgeben, wenn man selbst kreativ werden kann? Das dachte sich wohl die Polizei in Nordrhein-Westfalen und entwickelte kurzerhand ein eigenes Gerät zur Tatortanalyse. "KTvisio" heißt die neue Wunderwaffe der Kriminologen. Sie kann wohl sowohl Schuhabdrücke und Blutflecken auf scheinbar sauberer schwarzer Kleidung sichtbar machen als auch Schmauchspuren nachweisen. Auch Tätowierungen in bereits verwesender Haut seien wohl keine Herausforderung für den Helfer Marke Eigenbau. Und günstig war er auch noch. Gerade mal 1000 Euro kostet eines dieser Analysewerkzeuge. Auf dem Markt, so wird gemutmaßt, hätte es wohl zwischen 12.000 und 35.000 Euro gekostet. Nicht ohne Stolz spricht NRW-Innenminister Herbert Reul daher auch von einer "Spitzenidee". Es gebe bereits zahlreiche Anfragen anderer Bundesländer, ergänzt er. Ernst Gennat wäre wohl sehr stolz auf diese Entwicklung.

20:25 Uhr

Menü zum G7-Gipfel schwankt zwischen exquisit und rustikal

Wer wichtige Entscheidungen trifft, sollte auch gut speisen dürfen, dachte sich wohl Boris Johnson bei der Zusammenstellung des Menüs für den G7-Gipfel im englischen Cornwall. Dabei setzt er ganz auf heimische Spezialitäten. Heute wird es exquisit, am Samstagabend dagegen rustikal. Ein kurze Übersicht für alle Gourmets unter Ihnen:

  • Zum Auftakt gibt es Steinbutt - gefangen vor der Küste Cornwalls -, dazu Kartoffeln sowie Knoblauch-Pesto und Gemüse aus regionalem Anbau - als Ergänzung gibt es Käse aus der Region
  • Als Dessert wird eine Pavlova-Sahnetorte mit Erdbeeren kredenzt
  • Rinderhüftsteaks und Hummer vom Grill als Hauptspeisen gibt es morgen
  • gebackener Brie und gegrillte Marshmallows werden als Nachspeise gereicht

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20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:35 Uhr

Missverstandene "Wohlfahrt" endet mit drei Jahren Gefängnis

Da hat ganz offenbar ein ehemaliger Geschäftsführer der Awo Mecklenburg-Vorpommern das Wort "Wohlfahrt" ein wenig falsch verstanden und ordentlich in die eigene Tasche gewirtschaftet. Ein Gericht hat ihn nun wegen schwerer Untreue zu drei Jahren Haft verurteilt.

Der Verurteilte soll sich 2005 erst das Jahresgehalt von 84.000 auf 120.000 Euro haben aufstocken lassen und 2012 noch eine monatliche Zusatzrente von 2000 Euro gefordert haben. Mit Erfolg. Denn ein ehemaliger Kreisvorsitzender der Awo hat ihm in beiden Fällen bereitwillig die Forderungen erfüllt. Dafür wurde er ebenfalls verurteilt, allerdings zu 18 Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurden.

19:10 Uhr

Bundestag: Nebeneinkünfte bald auf den Cent genau anzugeben

Es soll mehr Licht ins Dunkel der Nebeneinkünfte und Unternehmensbeteiligungen der Parlamentarier kommen, darauf einigten sich zumindest die Regierungskoalition sowie Grüne und Linke bei einer Abstimmung im Bundestag. Demnach müssen Abgeordnete künftig Einkünfte, die 1000 Euro im Monat oder 3000 Euro im Gesamtjahr übersteigen, angeben - und zwar "auf den Cent genau". Zudem müssen Beteiligungen an Unternehmen offen gelegt werden und zwar bereits ab fünf Prozent. Bisher galten 25 Prozent als Schwelle.

Das Thema Transparenz beim Verdienst aus Nebentätigkeiten ist schon lange präsent. Viele Parteien waren offen für neue Regeln, gegen die CDU waren diese allerdings bisher nicht durchzusetzen. Nun ist dies geglückt. Hintergrund ist sicherlich das Auffliegen des sogenannten "Maskenskandals" in der Corona-Pandemie. Da wurde bekannt, dass einige Parlamentarier teils sechs- bis siebenstellige Summen mit der Vermittlungen von Masken-Geschäften an das Bundesgesundheitsministerium verdienten. Einige Abgeordnete traten daraufhin zurück.

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18:45 Uhr

Klöckner entschädigt "pestizidfreie Bauern" mit 65 Millionen Euro

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner liegen die Landwirte bekanntermaßen am Herzen. Daher will sie ihnen 65 Millionen Euro jährlich zusätzlich als sogenannten "Erschwernisausgleich Pflanzenschutz" zur Verfügung stellen. Das ist ein Entgegenkommen an die Bauern, die aufgrund der neuen Gesetzgebung höhere Aufwendungen habe.

Konkret geht es um das Insektenschutzpaket, das die Bundesregierung bereits 2019 verabschiedet hat. Durch die Ausweisung von Schutzgebieten und den geringeren Einsatz von Pestiziden sollen Insekten besser geschützt werden und Artenvielfalt, etwa auch unter Vögeln, die die Insekten fressen, erhalten werden können. Gegen diese Neuregelung liefen viele Bauern Sturm. Darauf soll nun mit den Ausgleichszahlungen reagiert werden. Man wolle "Kooperation statt Bestrafung" mit der Landwirtschaft, heißt es aus der Unionsfraktion im Bundestag. Der Nabu kritisiert, dass der Prozess enorm in die Länge gezogen wurde, sieht in der aktuellen Regelung jedoch einen "Schritt in die richtige Richtung".

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18:25 Uhr

Dax schrammt um Haaresbreite am Rekord vorbei

Der Deutsche Aktienindex DAX startete nur langsam in den Tag, konnte zum Wochenende hin aber fast noch auf ein neues Rekordniveau klettern. 15693,27 Punkte lautet der Schlusskurs. Der MDax hingegen stieg in bisher ungeahnte Höhen. Erstmals in seiner Geschichte überwand der Index, in dem mittelgroße Unternehmen gelistet sind, 34.000 Punkte - konkret schloss der MDax bei 34017,59 Punkten. Damit lässt sich entspannt ins Wochenende starten.

Was sonst noch so auf dem Parkett in Frankfurt los war, erfahren Sie in unserem "Börsen-Tag".

Dax
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18:00 Uhr

Alle verschütteten Minenarbeiter in Mexiko tot

Am 4. Juni werden sieben Bergarbeiter in einem Kohlebergwerk im Norden Mexikos nach starkem Regen verschüttet. Die ersten toten Arbeiter wurden bereits am Wochenende geborgen, nun ist auch der Letzte von ihnen tot aus dem Bergwerk geborgen worden. Laut Autopsie sind alle sieben Bergarbeiter ertrunken.

Dieses Unglück reißt alte Wunden auf. So kritisiert die Organisation Pasta de Chonchos, die 2006 nach einem Grubenunglück mit 65 Toten gegründet wurde, dass es bereits vor langer Zeit Hinweise darauf gab, dass in dem Bergwerk gefährliche Bedingungen herrschten. Zeitweise wurde es daraufhin geschlossen, öffnete aber im Dezember 2020 erneut.

17:30 Uhr

Hacker greifen Kundendaten bei McDonald's ab

Der Fast-Food-Riese McDonald's ist Opfer einer Hackerattacke geworden. Dabei ging es den Angreifern aber offenbar weniger um die Rezeptur des McFlurry, sondern um das Abgreifen anderer Daten. In Südkorea und Taiwan erlangten sie Kundendaten, in den USA gelangten sie in den Besitz von Daten von Mitarbeitern oder Franchise-Partnern. Der Geschäftsbetrieb sei nach Angaben des Unternehmens nicht betroffen gewesen. Eine Lösegeldforderung soll es nicht gegeben haben.

In letzter Zeit hatte es immer wieder Cyber-Attacken auf Privatunternehmen gegeben. So wurde von Colonial Pipeline etwa 4,4 Millionen Dollar Lösegeld verlangt. Das Unternehmen zahlte, das FBI konnte aber gut die Hälfte des per Bitcoin gezahlten Geldes zurückholen. Zuvor gab es einen Angriff auf den Fleischproduzenten JBS aus Brasilien gegeben.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:45 Uhr

Bootsnase ragt über Abgrund - Sturz in die Tiefe verhindert

Gerade nochmal gut gegangen ist es für vier Menschen am texanischen Austin. Sie waren auf dem Colorado River unterwegs und kamen dem Longhorn-Damm gefährlich nahe. Zu nahe, um sich aus eigener Kraft aus der Strömung zu befreien. Das Boot drohte in einen Abgrund zu stürzen, es hing lange zu großen Teilen über dem Abhang. Letztlich konnte ein Polizeiboot die vier mitsamt ihrem gestrandeten Gefährt wieder auf den Fluss zurückziehen und niemand kam zu Schaden.

16:15 Uhr

Polizeigewerkschaft hält SEK-Auflösung für unverhältnismäßig

Die Anschuldigungen gegen die 19 aktiven und den einen ehemaligen Beamten des Spezialeinsatzkommandos sind massiv - das Teilen und dulden volksverhetzender Inhalte in Chatgruppen - die Auflösung des SEK kann man als konsequente Reaktion darauf sehen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft scheint den Fall anders einzuschätze. Sie mahnt an, dass Fehlverhalten verhältnismäßig geahndet werden müsse. Zudem gelte für die Beamten zunächst die Unschuldsvermutung. Die Gewerkschafter gehen sogar noch weiter und sehen die Sicherheit von Kollegen und Kolleginnen bei "brisanten Sicherheitslagen" künftig gefährdet, da ein "taktisches Loch" durch die Auflösung entstehen könnte.

15:50 Uhr

Papst Franziskus verkürzt Amtszeit von Würdenträgern per Dekret

Es kommt Bewegung in die archaische Institution Katholische Kirche. Um künftig Machtmissbrauch zu verhindern, hat Papst Franziskus per Dekret festgelegt, dass die Amtszeiten der Leiter internationaler katholischer Verbände verkürzt werden. Für Spitzenämter heißt dies, dass nach fünf Jahren ein Wechsel auf der Position stattzufinden hat, unter besonderen Bedingungen darf die Amtszeit auf zehn Jahre ausgedehnt werden. Wermutstropfen an diesem Erlass ist jedoch, dass er nicht bindend ist. Sprich: Diözesan- und Landesverbände müssen sich nicht daran halten. In Kraft treten soll das Dekret in drei Monaten. Mal schauen, wie viel Bewegung dann tatsächlich stattfindet.

15:30 Uhr

Tristan da Cunha - die entlegenste "Urlaubsinsel" der Welt

Die nächste bewohnte Insel ist mehr als 2000 Kilometer entfernt, das Festland rund 3000 Kilometer weit weg. Tristan da Cunha ist der entlegenste Ort der Welt. Das Coronavirus spielt hier keine Rolle. Theoretisch ist sogar Urlaub möglich, die Insel steht auf der "Green List" der britischen Regierung und zählt damit zu den wenigen Reisezielen, in denen britische Staatsbürger keine Corona-Quarantäne fürchten müssen. Eine Entscheidung, die vielen Briten amüsiert hat - denn für Touristen ist die Südatlantik-Insel nahezu unerreichbar.

"Wieder was gelernt"-Podcast

"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Bekommt die Deutsche Bank ihr Geld von Donald Trump zurück? Warum bezahlen manche Berufspiloten Geld für ihren Job? Warum ziehen Piraten von Ost- nach Westafrika? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

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Von Tristan da Cunha aus ist jeder bewohnte Ort der Welt Tausende Kilometer entfernt.

(Foto: picture-alliance / Picture-Alliance)

14:30 Uhr

Polnische Polizei findet 160 Kilo Koks in Bananenkisten

Die Farbe stimmte, und Energie hätte es den Konsumenten sicher auch gegeben, aber Kokain sind halt keine Bananen. In Warschau fanden Mitarbeiter einer Supermarktfiliale in Bananenkisten grüne Päckchen, in denen sich insgesamt 160 Kilo Kokain statt Bananen befanden. In der Folge tauchten weitere Bananenkisten mit dem illegalen Inhalte in anderen Supermärkten auf. Die Polizei ermittelt. Sie schätzt den Wert des beschlagnahmten Kokains auf dem illegalen Drogenmarkt auf rund 6,7 Millionen Euro. Also, Augen auf beim Wochenendeinkauf!

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Kai Stoppel verabschiedet sich in seinen verdienten Feierabend und geht sich jetzt erst mal ein Eis holen. Ab sofort begleite ich Sie durch den "Tag" und versuche Ihnen die Stunden bis zum EM-Auftakt um 21 Uhr zu verkürzen. Mein Name ist Alexander Schultze und ich wünsche Ihnen einen entspannten uns sonnigen Start ins Wochenende.

14:00 Uhr

Boeing 707 wird in Hamburg zersägt - und versteigert

Eines der ältesten Düsenflugzeuge der Lufthansa wird seit heute in Hamburg zerlegt. Nach dem Ausbau der Inneneinrichtung begann eine Spezialfirma damit, die Boeing 707-430 mit der Kennung D-ABOD zu zersägen. Möglichst viele Einzelteile der Traditionsmaschine will das Industrie-Auktionshaus Dechow im September versteigern, zusammen mit den Teilen einer Maschine gleichen Typs, die vor wenigen Wochen in Berlin-Tegel zerlegt wurde, wie Projektleiter Jens-Peter Franz sagte. Seit 1960 war die in Seattle gebaute Hamburger Boeing 15 Jahre lang im weltweiten Liniendienst der Lufthansa eingesetzt worden. Der Langstreckenjet mit vier Triebwerken war nach Angaben des Hamburger Flughafens 59.024 Stunden in der Luft und landete 20.783 Mal. 1976 startete sie ein letztes Mal für einen Film.

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Sie ist schon zersägt: Die zweite Boeing 707, deren Teile versteigert werden. Hier ein Foto in noch - mehr oder weniger - intaktem Zustand in Berlin-Tegel.

(Foto: imago images/Stefan Zeitz)

13:32 Uhr

Hunderttausende bei Regenwald-Rettung im Einsatz

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Der Regenwald ist in Ghana zuletzt arg in Bedrängnis geraten.

(Foto: imago/Westend61)

Viele Menschen beklagen Umweltzerstörung - andere werden aktiv: Im westafrikanischen Ghana pflanzen Hunderttausende Menschen heute bei einer landesweiten Aufforstungsaktion mindestens fünf Millionen Bäume. Durch die Maßnahme, die ab jetzt jährlich stattfinden soll, wolle das Land mehr als sechs Millionen Hektar Regenwaldfläche wiedergewinnen, die in den vergangenen 30 Jahren verloren gegangen sei, sagte Umweltminister Samuel Abu Jinapor. Ghana zählt zu den tropischen Ländern mit dem höchsten Prozentsatz an Regenwaldverlust weltweit. Hauptgründe sind Wüstenbildung und Klimawandel, illegaler Bergbau sowie Abholzung zur Gewinnung von Holzkohle und für die Landwirtschaft, vor allem Kakao-Plantagen.

13:20 Uhr
Breaking News

Merkel besucht Biden am 15. Juli in Washington

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird Mitte Juli in Washington mit US-Präsidenten Joe Biden zusammentreffen. "Wir können bestätigen, dass die Bundeskanzlerin auf Einladung von US-Präsident Joe Biden am 15. Juli einen Arbeitsbesuch in Washington machen wird", sagte eine Regierungssprecherin. Einzelheiten würden später bekannt gegeben.

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13:07 Uhr

Teenager prellt Bahn um 270.000 Euro - und fliegt kurios auf

So jung, und doch schon so kriminell? Ein 17-Jähriger aus Mülheim an der Ruhr soll die Deutsche Bahn mit illegal erworbenen Onlinetickets um mehr als 270.000 Euro betrogen haben. So ging er vor: Mit fiktiven Konten bei echten Banken habe der Teenager über das Buchungsportal der Bahn die Tickets gekauft, berichtet die Bundespolizei. Die teuren Fahrkarten habe er dann an Dritte verkauft, teilweise aber auch selbst genutzt. Auf die Spur kamen ihm die Ermittler, weil er Anfang Januar als Zeuge nach einem Streit zwischen Jugendgruppen im Essener Hauptbahnhof angehört wurde. Mit seinem Smartphone hatte er das Geschehen aufgenommen - auf dem Handy entdeckten die Bundespolizisten dann Hinweise auf die rechtswidrig erlangten Onlinetickets.

12:32 Uhr

Zwei Tote bei schwerem Unfall auf Berliner Stadtautobahn

Bei einem schweren Unfall auf der Berliner Stadtautobahn sind zwei Männer gestorben. Sie saßen laut Polizei in einem Tanklaster, der am Ende eines Staus in einen weiteren Laster krachte - dieser wiederum schob sich auf ein drittes Lastfahrzeug vor ihm. Das Unglück ereignete sich gegen 8 Uhr kurz nach der Auffahrt auf die A113. Der Fahrer des mittleren Lastwagens wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

11:52 Uhr

Taliban rücken in Afghanistan weiter vor

Rund zwanzig Jahre nach ihrer Niederlage scheinen die Taliban auf dem Weg zu sein, in Afghanistan wieder nach der Macht greifen zu können. Während die internationalen Truppen ihren Abzug forcieren, rücken die militanten Islamisten weiter vor. Nach schweren Gefechten haben sie nun einen strategisch bedeutenden Bezirk in der nördlichen Provinz Tachar erobert, von dem aus sie auch benachbarte Bezirke bedrohen. Die Sicherheitskräfte der Regierung mussten sich nach Angaben örtlicher Quellen aus Mangel an Munition und Luftunterstützung zurückziehen. Seit Beginn des offiziellen Abzugs der internationalen Truppen am 1. Mai sind mindestens 15 Bezirke an die Islamisten gefallen.

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Afghanischen Soldaten fehlt es unter anderem an Munition, um sich gegen die Taliban zur Wehr setzen zu können.

(Foto: dpa)

11:22 Uhr

Videokonferenzen öfter Grund für Schönheits-OPs

Für viele Arbeitnehmer ist es mittlerweile ein gewohntes Bild, die Gesichter der Kollegen in einer Online-Konferenz vor sich aufgestapelt zu sehen. Doch manch einem ist dieser nahe Blick offenbar unangenehm - denn laut der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen geben immer mehr Menschen Homeoffice, Masketragen und Videokonferenzen als Gründe für Schönheits-OPs wie Lidstraffungen und Faltenglätten im Gesicht an. Basis für die Erkenntnisse sind die Behandlungszahlen und Umfragen in Praxen und Kliniken von rund 100 Mitgliedern in der größten deutschen Facharzt-Vereinigung von Schönheitschirurgen. Insgesamt ging der Wunsch nach Schönheitschirurgie im Pandemiejahr 2020 demnach jedoch leicht zurück.

10:53 Uhr

Zoll findet Sturmgewehre bei Verdächtigen in NRW

Zwei Sturmgewehre, zwei Pistolen, einen Revolver, Munition, 48 Ampullen Testosteron und rund zehntausend Euro Bargeld - das ist die Ausbeute von Beamten des Zolls in Nordrhein-Westfalen. Darauf gestoßen waren sie bei Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen einen 60-Jährigen aus Wetter im Ruhrgebiet. Als dieser eines der beiden Sturmgewehre samt Munition von einem 55-Jährigen kaufen wollten, schlugen die Beamten am 20. Mai zu. Zunächst fanden sie eine AK-47 mit mehreren Schuss Munition im Kofferraum eines Fahrzeugs - den Rest später in der Wohnung des Verkäufers.

10:32 Uhr

Nun also doch: "Fusion"-Festival soll im Spätsommer stattfinden

Nach der zweiten coronabedingten Absage des "Fusion"-Festivals in Lärz (Mecklenburgische Seenplatte) wollen die Veranstalter nun im Spätsommer rund 30.000 Gäste auf das ehemalige Flugplatzgelände locken. Unter dem Motto "Plan:et C" will der Verein Kulturkosmos aus Berlin ab 20. August an drei Wochenenden je 10.000 Besucher zusammenbringen, wie der Verein auf seiner Internetseite mitteilte. Der Vorverkauf sei gerade gestartet. Das exakte Programm stehe aber noch nicht fest. Es soll zwei Bühnen mit Musik, dazu Theater und Kinoaufführungen geben.

Pro Karte sollen laut Fusion-Veranstalter 100 Euro anfallen, wozu ein Corona-PCR-Test bei Anreise gehöre. Bezahlte Tickets könnten nicht storniert werden.

Ein Ticket soll 100 Euro kosten, was einen Corona-PCR-Test bei Anreise beinhaltet. Bezahlte Tickets können laut Veranstalter nicht storniert werden.

(Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild)

09:59 Uhr

Trump ließ Demokraten womöglich bespitzeln

Die Regierung des Ex-US-Präsidenten Donald Trump soll heimlich Online-Daten von Top-Leuten des politischen Gegners angefordert haben - das berichtet die "New York Times". Demnach ließ das Justizministerium unter Trump Daten von zwei führenden Mitgliedern der Demokraten im Jahr 2018 beschlagnahmen. Das Ganze geschah im Rahmen von Ermittlungen zu Enthüllungen ("Leaks") von Verschlusssachen zu Beginn der Trump-Administration. Die beiden ins Visier geratenen Demokraten saßen damals im Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses - darunter Adam Schiff, der sogar Vorsitzender des Ausschusses war. Das Justizministerium hatte laut dem Bericht den Konzern Apple unter Strafandrohung aufgefordert, die Daten von insgesamt zwölf Personen herauszugeben. Es soll sich laut der Quelle der Zeitung jedoch nur um Metadaten gehandelt haben - also keine E-Mails oder Fotos.

09:32 Uhr

Urteil: Nachbar darf überhängende Äste abschneiden

Ein Nachbar darf Äste eines Baumes abschneiden, die in seinen Garten hineinragen. Dies gilt selbst dann, wenn ein Baum dadurch absterben könnte. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte heute das im Bürgerlichen Gesetzbuch vorgesehene Recht zur Selbsthilfe in einem solchen Fall. Damit unterlag vor dem obersten deutschen Zivilgericht ein Grundstückeigentümer, der sich dagegen gewehrt hatte, dass seine Kiefer vom Nachbarn beschnitten wird.

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09:23 Uhr

Auch bei CDU-Wahlsieg: Benzin soll teurer werden

Gewinnen die Grünen die Bundestagswahl (und bilden eine Regierung), wird das Benzin teurer - so weit, so bekannt. Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock will den Preis pro Liter um 16 Cent erhöhen. Was viele jedoch nicht wissen: Auch wenn die Union die nächste Regierung anführt, sollen die Benzinpreise steigen. Das jedenfalls kündigte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus an: "Benzin wird teurer, jetzt ein bisschen, in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts wird es richtig teurer", sagte er im ARD-"Morgenmagazin". Denn: "Der Kampf gegen den Klimawandel, den wird es nicht umsonst geben."

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09:08 Uhr

Hongkong verschärft Zensur von Filmen

Um die Freiheit der Kunst ist es in Hongkong derzeit nicht gut bestellt: Die örtlichen Behörden verstärken die Zensur und prüfen Filme nun auch auf mögliche Verstöße gegen die nationale Sicherheit. "Jede Handlung oder Aktivität, die eine die nationale Sicherheit gefährdende Straftat darstellen könne", müsse "verhindert und unterdrückt" werden, hieß es in der neuen Richtlinie, die die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone heute veröffentlichte. In China werden Filme streng geprüft. Nur wenige westliche Filme oder Dokumentationen werden dort veröffentlicht. Die Zensur in Hongkong ist für gewöhnlich nicht so rigoros. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass die Behörden die Kultur- und Kunstszene stärker kontrollieren wollen.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:46 Uhr

Hoch "Xenia" hält es warm - doch Samstag wird es frisch

Die gute Nachricht zuerst: Das Wetter beruhigt sich. Hoch "Xenia" weitet seinen Einfluss auf Deutschland aus. Damit drohen am Freitag nur noch dem Süden Gewitter und lokal unwetterartiger Starkregen. Im Rest des Landes ist das Wetter schön. Die schlechte Nachricht: Am Samstag wird es deutlich kühler.

08:17 Uhr

Philipp Mickenbecker ist tot

Der Youtube-Star Philipp Mickenbecker ist tot. Dies gaben sein Zwillingsbruder Johannes und Freunde in einem Video auf dem Kanal "Life Lion" bekannt. Demnach starb der 23-Jährige bereits am 09. Juni 2021. "Philipp ist gestern Abend im Krankenhaus von uns gegangen. Wir waren alle bei ihm", heißt es zudem auf Instagram-Kanal von "The Real Life Guys". Unter diesem Namen hatten die beiden Brüder mit verrückten Bauvideos für Furore gesorgt - der Youtube-Kanal hatte mehr als eine Million Abonnenten. Im letzten Jahr hatte Philipp Mickenbecker seine Krebserkrankung öffentlich gemacht und offen darüber gesprochen.

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07:51 Uhr

"Können es verbocken" - Ex-Grünen-Chef warnt vor zu radikalen Ideen

Und schon geht es los mit der Richtungs-Schlacht bei den Grünen: Deren Ex-Chef Cem Özdemir warnt gegenüber der "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" vor einem Wahlprogramm mit zu radikalen Forderungen. "Wir haben es selber in der Hand, wir können es auch verbocken", sagte Özdemir. Die Partei müsse es vermeiden, Wähler zu verschrecken. Die Grünen hätten sehr viel Zuspruch in der Bevölkerung. "Ich rate dazu, nah bei dem zu bleiben, was Annalena Baerbock und Robert Habeck als Regierungsprogramm zur Wahl vorgestellt haben."

07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

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Ab jetzt werden Tore gezählt - und nicht nur Neuinfektionen. Die Fußball-EM startet.

(Foto: imago images/NurPhoto)

Die Rückkehr zu Normalität - oder zumindest der Beginn davon - steht heute im Mittelpunkt: Denn um 21 Uhr startet mit dem Eröffnungsspiel zwischen der Türkei und Italien (im ntv.de-Liveticker) die verschobene Fußball-Europameisterschaft 2020. Viele Menschen freuen sich auf geliebte Rituale: Fußball schauen mit Freunden und Familie - am besten natürlich noch draußen (sicher ist sicher). Neben dem Auftakt zu vier Wochen Fußball-Fröhlichkeit werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Auftakt zum G7-Gipfel in Cornwall: Pandemiebekämpfung und Klimaschutz im Mittelpunkt.
  • Bundestag I: Die Pflegereform soll Gesetz werden. Es geht u.a. um faire Bezahlung.
  • Bundestag II: Das Lieferkettengesetz soll ebenfalls abgesegnet werden. Es geht um humane Arbeitsbedingungen weltweit und den Schutz der Umwelt.
  • Die Grünen wollen Annalena Baerbock am Samstag zur Kanzlerkandidatin krönen - heute startet ihr Parteitag.
  • Streit unter Nachbarn - der BGH will über einen Baum, einen Ast und viele Nadeln auf Nachbars Grundstück entscheiden.

Zudem gibt es ein weiteres Sport-Highlight: Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev kämpft bei den French Open gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas ab 14.50 Uhr (im ntv.de-Liveticker) um den Einzug ins Finale. Es wäre für Zverev die erste Finalteilnahme in Paris - und erst die zweite in einem Grand-Slam-Turnier.

Das sieht doch nach einem ganz schönen Start ins Wochenende aus. Na ja, so weit ist es noch nicht - aber man darf sich darauf freuen.

07:18 Uhr

Johnson: Verhältnis zu USA ist "unzerstörbar"

Nach seinem ersten persönlichen Treffen mit US-Präsident Joe Biden hat der britische Premierminister Boris Johnson die Beziehung zu den USA als "unzerstörbar" beschrieben. Den Begriff "besondere Beziehung" ("special relationship") wolle er hingegen vermeiden, bestätigte Johnson in einem Interview mit der BBC. Bislang hatten London und Washington bei ähnlichen Gelegenheiten stets die "besondere Beziehung" beschworen, die beide Länder verbinde. Einem Medienbericht zufolge findet Johnson jedoch, das lasse sein Land "schwach und bedürftig" erscheinen.

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Johnson (li.) und Biden hatten sich am Vortag des von heute bis Sonntag andauernden G7-Gipfels in Cornwall zu einem Gespräch unter vier Augen getroffen.

(Foto: AP)

06:56 Uhr

Satelliten sollen mehr Windkraft möglich machen

Was macht eigentlich die Energiewende? Mit einem Kniff will das Bundeswirtschaftsministerium mehr Flächen für den Ausbau der Windkraft an Land schaffen. Um es kurz zu erklären: Navigationsanlagen für den Luftverkehr, die durch Windenergieanlagen gestört werden können - sogenannte Drehfunkfeuer - sollen nach und nach durch satellitengestützte Verfahren ersetzt werden. Bisher werden Windenergieanlagen im Umfeld von diesen Drehfunkfeuern häufig nicht zugelassen. Mit deren Rückbau würden laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier künftig Flächen frei, auf denen Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 700 Megawatt gebaut werden könnten. Zum Vergleich: 2020 kamen in Deutschland 1431 Megawatt hinzu.

06:29 Uhr

Was bitte ist das? Bunte Teppiche treiben auf der Ostsee

Die ersten Badegäste an der Ostsee werden sich mit Sicherheit wundern: An einigen Küstenabschnitten schwimmen große gelb-grüne Teppiche auf dem Wasser. Was ist das bitte? Des Rätsels Lösung: Es handelt sich um Kiefernpollen, verrät das Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW). Die Identität der Pollen sei bei Untersuchungen im Labor festgestellt worden. Für diese Jahreszeit sei es ein normaler Vorgang, dass die Pollen in der Luft sind, sagte eine IOW-Sprecherin. Je nach Wetter und Windrichtung bildeten sich dann die Teppiche auf dem Wasser. Wichtig sei zu wissen, dass, solange es sich um Pollen handele, die Teppiche völlig ungefährlich sind.

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Auf dem Wasser am Strand in Warnemünde schwimmt ein gelb-grüner Teppich aus Kiefernpollen. Die Pollen sind aber völlig ungefährlich.

(Foto: dpa)

06:13 Uhr

"WomBot" - Roboter erforscht Höhlen von Beutelsäugern

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie ein Wombat eigentlich wohnt? Nein? Forscher der La Trobe University in Melbourne und der University of Tasmania interessieren sich hingegen brennend für die Wohnbedingungen der knuffigen Beutelsäuger. Dafür haben sie sogar einen eigenen Roboter entwickelt, der in deren Behausungen vorstößt: den "WomBot". Das Gerät ist 30 Zentimeter lang und zwei Kilogramm schwer. Es half den Wissenschaftlern dabei, herauszufinden, dass die Höhlen der Pflanzenfresser die Übertragung der parasitären Hautkrankheit Sarcoptes-Räude fördern können. Ihre Ergebnisse stellten die Forscher im Fachjournal "SN Applied Sciences" vor. Warum man den Roboter benötigt? "'WomBot' ermöglicht es uns, die Höhlen zu betreten und zu erkunden, ohne sie zu zerstören oder teures Boden durchdringendes Radar zu verwenden", sagte Robert Ross, einer der Autoren der Studie.

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Um Erkenntnisse über die Übertragung zu gewinnen, erkundete im September 2020 ein teleoperierter WomBot, der ähnlich wie ein Panzer auf zwei Raupenketten fährt, 30 Höhlen.

(Foto: dpa)

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