Mittwoch, 26. August 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Mittwoch, der 26. August 2020

Berlin verbietet mehrere Corona-Demos am Wochenende. "Richtig so!", finden fast 60 Prozent der ntv.de-Leser laut unserer Umfrage (diese finden Sie weiter unten im "Tag"). Mein Kollege Sebastian Huld ist anderer Meinung. Seinen Kommentar dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig?

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:12 Uhr

Zu viel Stress: Zoo-Elefanten sollen Cannabis bekommen

Der Warschauer Zoo will seinen Elefanten medizinisches Cannabis verabreichen, um den Stresspegel der Tiere zu reduzieren. Für Hunde und Pferde gebe es solche Therapien bereits, aber "dies ist wahrscheinlich das erste Projekt dieser Art mit Elefanten", sagte die verantwortliche Tierärztin Agnieszka Czujkowska.

Im Warschauer Zoo leben derzeit drei Afrikanische Elefanten, denen nun der Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) verabreicht werden soll. Laut Czujkowska ist die Dosis anfangs mit der für Pferde vergleichbar: ein Fläschchen mit etwa zehn Tropfen CBD-Öl, zwei- bis dreimal am Tag. "Das Weibchen Fryderyka hat es bereits probiert und sie hat nicht Nein gesagt", sagte Czujkowska.

CBD hat nach Angaben der Tierärztin keine euphorisierende Wirkung und ist auch für Leber und Niere der Tiere unschädlich.

21:44 Uhr

EU-Handelskommissar Hogan tritt zurück

EU-Handelskommissar Phil Hogan tritt wegen Verstößen gegen Corona-Regeln in seinem Heimatland Irland zurück. Entsprechende Medienberichte bestätigte Hogans Kabinettschef Peter Power in Brüssel.  

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:35 Uhr

Mann schläft vor dem Fernseher ein - Großeinsatz der Polizei

Als sie plötzlich laute Schüsse in der Nähe hörten, alarmierten Anwohner in Köln sofort die Polizei. Die Beamten rückten mit einem Großaufgebot an, umstellten zwei Häuser und durchsuchten die Wohnungen.

Eine davon ließen sie schließlich von einem Schlüsseldienst öffnen - und fanden einen schlafenden 34-Jährigen vor einem Fernseher, auf dem ein Actionfilm in hoher Lautstärke lief.

Die Beamten nahmen auf der Wache die Personalien des Manns auf und ließen ihn wieder gehen.

20:55 Uhr

Junger Motorradfahrer rutscht in Gegenverkehr und stirbt

Bei Wetzlar in Mittelhessen ist ein 20 Jahre alter Motorradfahrer tödlich verunglückt. Er war auf einer Landstraße in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte ein dort fahrendes Auto gestreift.

"Hierdurch kommt er zu Fall und rutscht in einen weiteren Pkw", schilderte die Polizei den Hergang. Der 20-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Ein Gutachter soll den genauen Unfallhergang rekonstruieren.

20:31 Uhr

Trump schickt Nationalgarde nach Wisconsin

Nach tagelangen Protesten gegen Polizeigewalt in Wisconsin schickt US-Präsident Donald Trump die Nationalgarde in den Bundesstaat im Mittleren Westen.

  • In Absprache mit dem Gouverneur von Wisconsin, Tony Evers, würden jetzt Bundesbeamte und Nationalgardisten eingesetzt, gab Trump auf Twitter bekannt. Sie sollten für Recht und Ordnung sorgen.
  • In der Stadt kommt es zu Ausschreitungen, seit ein Polizist am Sonntag dem 29-jährigen Jacob Blake mehrfach aus nächster Distanz in den Rücken geschossen hatte. Blake ist nach Aussage seiner Familie zumindest vorübergehend gelähmt.
  • Bei den Protesten kam es am Mittwochmorgen (Ortszeit) zu einer Schießerei, bei der drei Personen getroffen wurden - zwei davon tödlich.
19:57 Uhr

Prediger verliert Job nach Sexskandal - 10,5 Millionen Dollar Abfindung

Er soll mehrmals seiner Frau beim Sex mit einem deutlich jüngeren Liebhaber zugeschaut haben, direkt oder per Videokamera. Dann tauchten auch noch Bilder von ihm und einer jungen Frau auf - beide mit geöffneter Hose. Nach Berichten über sein Sexualleben trat der erzkonservative Prediger und Trump-Unterstützer Jerry Falwell Jr. als Leiter der führenden christlichen Liberty University zurück. Falwell habe seinem sofortigen Rücktritt zugestimmt, erklärte gestern die Universität.

Heute ist klar geworden, warum: Der 58-Jährige wird nach eigenen Angaben eine Abfindung in Höhe von 10,5 Millionen US-Dollar bekommen. Er werde in den nächsten zwei Jahren etwa 2,5 Millionen Dollar und danach weitere 8 Millionen Dollar erhalten, sagte Falwell in CNN. Als Präsident und Rektor der Universität verdiente Falwell etwa 1,25 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Der 58-jährige teilte der "Washington Post" mit, sein Vertrag berechtige ihn zu diesem Abfindungspaket, weil er die Hochschule verlasse, ohne offiziell beschuldigt zu werden oder ein Fehlverhalten zuzugeben.

19:30 Uhr

Polnische Kliniken nehmen Dutzende Polizeigewalt-Opfer aus Belarus auf

Polen hat nach Angaben von Regierungschef Mateusz Morawiecki mehrere Dutzend misshandelte Demonstranten aus Belarus zur medizinischen Behandlung bei sich aufgenommen.

Er habe den Gesundheitsminister angewiesen, die Krankenhäuser für die Aufnahme weiterer Patienten aus dem östlichen Nachbarland vorzubereiten, sagte Morawiecki in Warschau. "Dieser Bedarf besteht. Es gibt eine ganze Reihe von Menschen, die von Lukaschenkos Polizei und den Omon-Truppen brutal geschlagen und misshandelt wurden. Für sie alle sind die polnischen Krankenhäuser geöffnet."

In Belarus gibt es seit mehr als zwei Wochen Demonstrationen gegen den Machthaber Alexander Lukaschenko. Auslöser war die offenbar gefälschte Wahl am 9. August, bei der sich der 65-Jährige zum sechsten Mal in Folge zum Wahlsieger erklären ließ. Hunderte bei den Protesten Festgenommene wurden in den Gefängnissen auf das Brutalste misshandelt.

19:03 Uhr

Tech-Rally zieht den Dax mit

Am deutschen Aktienmarkt hat sich wieder ein freundlicher Grundton durchgesetzt. Der Dax stieg um 1 Prozent auf 13.190 Punkte.

Der MDax macht 0,9 Prozent auf 27.861 Punkte gut. Der EuroStoxx50 gewinnt 0,8 Prozent auf 3356 Punkte.

An der Wall Street bewegen sich die Kurse unterdessen weiter auf Rekordniveau. Der S&P500 liegt noch einmal 0,6 Prozent höher als beim gestrigen Schlusskurs bei 3.464 Punkten. Der Nasdaq-Composite gewinnt sogar noch einmal 1,2 Prozent

Händler zeigen sich erleichtert, dass der Dax die jüngsten Attacken in Richtung 13.000 Punkte abwehren konnte. "Es ist positiv, dass sich nach leichten Schwächeanfällen immer wieder genug Käufer finden, um die psychologisch wichtige Marke zu verteidigen", sagte Konstantin Oldenburger von CMC Markets. Besonders gefragt waren wieder einmal die Titel aus dem Technologiebereich. Gute Zahlen von Salesforce und Hewlett Packard Enterprise heizen die Rally noch einmal an.

Gestützt wurde die Stimmung auch von neuen Konjunkturdaten. So gab es beim französischen Verbrauchervertrauen im August entgegen den Erwartungen keinen Rückgang. Und auch die US-Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter kamen gut an: Sie sind zuletzt noch stärker gestiegen als erwartet.

Mehr börsenrelevante Meldungen finden Sie im Börsen-Tag.

18:43 Uhr

Date in "Lost Place" endet mit 15.000-Volt-Stromschlag

Es sollte ein Date an einem verlassenen Ort werden - doch dann traf den Mann ein Stromschlag von 15.000 Volt.

  • Der 30-Jährige war mit einer Begleiterin auf einen Güterwaggon in einem ehemaligen Bahnhof in Nürnberg geklettert, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei er zu nahe an die Oberleitung gekommen, habe einen Stromüberschlag verursacht und sei vom Waggon drei Meter ins Gleisbett gestürzt.
  • Er erlitt schwere Verletzungen und großflächige Verbrennungen.
  • Die 35 Jahre alte Bekannte des Mannes berichtete den Polizisten, sie hätten einen "Lost Place", also einen vergessenen Ort, aufsuchen wollen.
18:08 Uhr

Sturmtief "Kirsten" sorgt für Ökostromrekord

Sturmtief "Kirsten" hat für einen Ökostromrekord in Deutschland gesorgt. Die für einen Sommer ungewöhnlich starken Böen haben die Windräder auf See und an Land kräftig angetrieben, erklärt der Energieversorger Eon. Zugleich habe ein wolkenloser Himmel im Süden Deutschlands für viel Strom aus Solaranlagen gesorgt.

Am Mittag erzeugten Windräder und Photovoltaikanlagen demnach in der Spitze mehr als 61 Gigawatt Strom - so viel wie noch nie. Den bisherigen Spitzenwert hatte es im April mit 59 Gigawatt gegeben.

Zum Vergleich: Ein Kernkraftwerk hat eine Leistung von gut einem Gigawatt.

17:33 Uhr

Bär tötet Frau - Vater hört am Telefon zu

Sie wollte nur mit ihrem Vater telefonieren und ging deswegen kurz vor die Tür. Eine 44-jährige Frau ist in Kanada beim Angriff eines Bären ums Leben gekommen - und ihr Vater musste am Telefon hilflos zuhören, wie seine Tochter zerfleischt wird.

  • Die Frau sei mit ihrem Ehemann und zwei kleinen Kindern an ihrer abgelegenen Camping-Hütte im Norden der Provinz Saskatchewan gewesen, als der Schwarzbär sie attackierte, teilte die Polizei mit. Sie wurde schwer verletzt und wenig später, nachdem sie von einem Rettungshubschrauber abgeholt worden war, für tot erklärt.
  • Ihr Vater sagte einem lokalen Radiosender, dass er gerade mit seiner Tochter via Satellitentelefon gesprochen habe, als er plötzlich "verstörende Geräusche" hörte.
  • Der Ehemann der Frau und die beiden kleinen Söhne blieben unverletzt. Der Mann erschoss den Bären.
Mehr dazu lesen Sie hier.
17:11 Uhr

China schießt Raketen ins Südchinesische Meer

Chinas Militär hat zwei Mittelstreckenraketen in das umstrittene Südchinesische Meer geschossen. Eine Quelle, die dem chinesischen Militär nahesteht, berichtete der Hongkonger Zeitung "South China Morning Post", die Raketen seien von den Provinzen Qinghai und Zhejiang abgefeuert worden und in einem Seegebiet gelandet, das von Montag bis Samstag für Manöver gesperrt gewesen sei. Das Blatt sprach von einer "Warnung an die USA"

Die ungewöhnliche Demonstration militärischer Stärke folgte auf einen Zwischenfall mit einem amerikanischen Aufklärungsflugzeug, den Chinas Militär als "schwere Provokation" wertete.

China erhebt Territorialansprüche über weite Teile des strategisch wichtigen Südchinesischen Meeres. Der Internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag wies die Gebietsansprüche 2016 aber zurück. China ignoriert das Urteil.

16:38 Uhr

Umfrage: Finden Sie das Verbot der Corona-Demos richtig?

Berlin verbietet mehrere für das Wochenende geplante Demonstrationen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Eine falsche Entscheidung, findet mein Kollege Sebastian Huld. Seinen Kommentar lesen Sie hier. Was halten Sie vom Verbot? Sagen Sie uns Ihre Meinung!

15:50 Uhr

Thunberg fordert mehr Druck auf Merkel

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg fordert mehr Druck aus der Bevölkerung auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, um diese zu größeren Anstrengungen beim Klimaschutz zu bewegen. "Ganz offensichtlich braucht Angela Merkel die Unterstützung der Bevölkerung, sie braucht politischen Druck, sonst wird sie keine unbequemen Entscheidungen treffen", sagte Thunberg der "Zeit".

Sie und weitere Aktivistinnen der Bewegung Fridays for Future waren vergangene Woche mit Merkel zusammengekommen. Zu ihrer Erwartung an Merkel sagte Thunberg, diese solle einfach hinsichtlich der Gefahren der Erderwärmung "die Wahrheit aussprechen". Dies gelte ebenso für alle anderen Staats- und Regierungschefs.

15:38 Uhr
Breaking News

Weltwirtschaftsforum in Davos wird verschoben

Das Weltwirtschaftsforum in Davos wird wegen der Corona-Pandemie verschoben. Wie ein Sprecher des Forums mitteilte, wird das traditionell Ende Januar stattfindende Treffen in dem Schweizer Skiort im nächsten Jahr auf den Frühsommer verlegt. Experten hätten zuvor gewarnt, dass ein "sicheres" Treffen im Januar angesichts der Pandemie nicht möglich sei.

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15:13 Uhr

Räuber scheitern an Corona-Schutzscheibe

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Mit der Schutzscheibe haben die beiden Räuber wohl nicht gerechnet.

(Foto: imago images/Michael Kristen)

Die durchsichtigen "Corona-Scheiben" schützen nicht nur vor Viren, sondern in einzelnen Fällen auch vor Räubern.

So sind in Bremen zwei maskierte Tankstellenräuber an einer Corona-Schutzscheibe gescheitert. Wie die Polizei mitteilte, bedrohte einer der beiden Männer eine 21 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe. Die Frau flüchtete daraufhin in den hinteren Bereich des Ladens. Wegen der Schutzscheibe kamen die Männer nicht an die Kasse und flohen ohne Beute.

14:54 Uhr

Nato fordert Ermittlungen im Fall Nawalny

Im Fall Nawalny versteht der Kremlsprecher Dmitri Peskow nach eigenen Worten nicht, "warum es unsere deutschen Kollegen so eilig haben, das Wort 'Vergiftung' zu verwenden."

Zuvor hatten Ärzte der Berliner Charité erklärt, sie gingen davon aus, dass der Oppositionelle vergiftet worden sei. Die EU und die Bundesregierung forderten daraufhin eine lückenlose Aufklärung der Ereignisse. Nun hat sich auch die Nato den Forderungen angeschlossen. "Was wir jetzt brauchen, ist eine transparente Ermittlung, um herauszufinden, was passiert ist", sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Rande eines Treffens der EU-Verteidigungsminister in Berlin. Es gebe keinen Grund, an den Untersuchungsergebnissen der Ärzte zu zweifeln. Es müsse sichergestellt werden, dass die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden.

14:26 Uhr

Betrunkener Lokführer schläft in Zug ein

In Heilbronn ist ein betrunkener Lokführer an seinem Arbeitsplatz eingeschlafen – in einem Güterzug. Nach Polizeiangaben fand ein Bahnmitarbeiter den 39-Jährigen in der Nacht in dem stehenden Zug im Rangierbahnhof in Heilbronn. In seinem Führerstand lag eine halbleere Flasche hochprozentigen Alkohols, ein Atemtest ergab 2,6 Promille.

  • "Wir gehen davon aus, dass er bereits während der Fahrt alkoholisiert war", sagte ein Sprecher. Seinen hohen Alkoholpegel habe der Mann sich vermutlich nicht erst während der Standzeit antrinken können. Eingeschlafen sei der Lokführer ersten Ermittlungen zufolge vermutlich erst, als der Zug am Stehen war.
  • Der Betrunkene musste die Schlüssel der Lok und eine Blutprobe abgeben.
  • Die Bundespolizei ermittelt wegen Gefährdung des Bahnverkehrs.
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Janis Peitsch verabschiedet sich in den verregneten Feierabend, doch der "Tag" geht natürlich weiter. Ab sofort mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen entspannten Nachmittag.

14:01 Uhr

Mücken-Fabrik soll in Australien entstehen

Schon bei dieser Überschrift bekomme ich Ausschlag: In Australien soll bald die weltweit erste Fabrik zur Zucht von Mücken im industriellen Maßstab entstehen. Die Züchtungen sollen die Ausbreitung von Mücken übertragener Krankheiten wie Dengue-Fieber, Gelbfieber, Zika oder Chikungunya eindämmen.

Wie soll das gehen? Die Hilfsorganisation World Mosquito Program hat vor rund zehn Jahren ein Verfahren entwickelt, in dem Mückenweibchen mit dem Bakterium Wolbachia infiziert werden. Dieses senkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich andere Viren wie etwa Dengue-Fieber im Körper der Mücken vermehren können. Damit sinkt gleichzeitig auch die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf den Menschen. Mehrere Großversuche mit Wolbachia-infizierten Mücken in Australien, Brasilien und Indonesien waren sehr erfolgreich.

13:13 Uhr

Metal-Sänger Riley Gale stirbt mit 35 Jahren

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Sänger Riley Gale gründete Power Trip 2008.

(Foto: imago images/The Photo Access)

Die Thrash-Metal-Welt trauert: Riley Gale, Frontmann der US-Band Power Trip, ist überraschend mit nur 35 Jahren verstorben. Das teilten seine Bandkollegen in einem Statement mit. Die Todesursache ist bislang noch nicht bekannt.

"Mit größter Trauer müssen wir bekannt geben, dass unser Lead-Sänger und Bruder Riley Gale gestern Abend verstorben ist", heißt es in dem Statement der Band. Er sei "ein Freund, ein Bruder, ein Sohn" und zugleich ein riesiger "Rockstar und bescheidener und großzügiger Freund" gewesen. "Mit seinen Songtexten und seinem riesigen Herzen hat er so viele Leben berührt".

Gale hatte Power Trip 2008 im Alter von 22 Jahren gegründet. Seitdem veröffentlichte die Thrash-Metal-Formation vier Platten.

12:30 Uhr

Kind beim Spielen in Sandgrube verschüttet

Beim Buddeln im Sand ist ein Elfjähriger in Oberbayern verschüttet worden und gestorben. Familienangehörige hatten das Kind aus dem Sand geholt und versucht, es wiederzubeleben, erklärte die Polizei. Doch jede Hilfe kam zu spät. Das Kind starb noch am Unfallort.

Laut den Ermittlern hatte der Junge auf einem Bauernhof an einem Sandhaufen gespielt und eine Grube gebaut. Plötzlich sei der darüber liegende Sand nachgerutscht und habe das Kind unter sich begraben. Den genauen Ort des Geschehens nannte die Polizei nicht, er liege im südlichen Landkreis Landsberg am Lech.

12:00 Uhr
11:57 Uhr

Corona-Rat aus Island: Zwei Schafe Abstand halten

Die Corona-Pandemie macht auch vor Island nicht halt. Um an die Abstandsregeln zu erinnern, hat der heimische Schafzüchterverband nun eine einprägsame Grafik für seine Mitglieder veröffentlicht.

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Zwei Schafe Abstand empfiehlt der Verband der Schafzüchter.

(Foto: Isländische Verband der Schafzüchter)

Darauf sind zwei Menschen und zwei Schafe zu sehen. Die Schafe stehen zwischen den Menschen und verhindern, dass diese sich zu nahe kommen. Darunter steht die Aufforderung: "Denk an die Zwei-Schafe-Regel".

Noch ein Tipp gefällig? Im April hatte die isländische Forstverwaltung die Menschen aufgefordert, im Wald Bäume zu umarmen, wenn ihnen körperliche Nähe fehlt.

11:23 Uhr

Umweltministerin Schulze schwärmt von ihrem Mann

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Seit 22 Jahren ein Paar: Svenja Schulze und ihr Mann Andrea Arcais.

(Foto: imago/Spöttel Picture)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat gegenüber der Zeitschrift "Bunte" in höchsten Tönen über ihren Ehemann gesprochen. "Ich genieße es sehr, mit Andrea mein Leben zu teilen. Er ist mein wichtigster Berater - und er kocht fantastisch", sagte die gebürtige Düsseldorferin. Demnach probiere er immer neue vegetarische Rezepte aus.

Schulze sprach auch darüber, was sie von ihrem Mann gelernt habe: "Mit Händen und Füßen zu reden, so, wie es Italiener eben gerne tun. Ich spreche allerdings nur Speisekarten-Italienisch", sagte die 51-jährige SPD-Politikerin. Seit über 22 Jahren seien die beiden ein Paar.

10:47 Uhr

Junger Mann stirbt nach Medikamentenverwechslung in Klinik

In einem Bielefelder Krankenhaus ist es laut einem Medienbericht zu einer tödlichen Verwechslung gekommen. Ein junger Mann im Alter von etwa Mitte 20 habe nach einer erfolgreichen Routineoperation durch einen tragischen Fehler ein Arzneimittel erhalten, das für einen anderen Patienten bestimmt gewesen sei. Er starb später an den Folgen der Fehlbehandlung in einem anderen Klinikum, berichtete der WDR.

Das Krankenhaus sprach von einem Todesfall "aufgrund tragischer, im einzelnen noch aufzuklärender Umstände". Die Klinik sei "bestürzt" und trauere mit der Familie des Verstorbenen, hieß es. Eine umfangreiche interne Untersuchung zur Aufklärung sei angelaufen. Laut WDR ist die Kriminalpolizei in die Untersuchung eingebunden.

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10:24 Uhr
Breaking News

Berlin verbietet Corona-Demonstrationen am Wochenende

Mehrere Corona-Demonstrationen, die am Wochenende in der Hauptstadt stattfinden sollen, werden vom Berliner Senat verboten. Zur Begründung heißt es: Angesichts des erwarteten Kreises der Teilnehmenden werde es zu Verstößen gegen die geltende Infektionsschutzverordnung kommen.

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10:10 Uhr

Legendäres Hollywood-Hotel öffnet seine Tore nur noch für Mitglieder

Schon Clark Gable soll sich in dem Hotel mit seinen Affären getroffen haben. James Dean drang in die Nobel-Herberge ein, um seine Rolle in "Denn sie wissen nicht, was sie tun"zu ergattern und Leonardo DiCaprio feierte dort seinen 21. Geburtstag. Das Chateau Marmont ist seit fast einem Jahrhundert eine legendenumwobene Institution in Hollywood. Nun soll die berühmte Absteige noch exklusiver werden.

Das Hotel war schon immer wählerisch bei seinen Gästen. Im Laufe dieses Jahres soll der Kreis der Erlauchten noch kleiner werden, wie Hotelier Andre Balazs der Nachrichtenagentur AFP sagte. Nur noch Mitglieder sollen dann Zugang zum Chateau Marmont haben.

"Das ist vergleichbar mit einer Superyacht", sagt Balazs."So einen Service kann man nur für handverlesene Leute anbieten."

Das diskrete Hotelpersonal soll dann für die Mitglieder private Feiern organisieren und sich um deren Besitztümer kümmern, die sie künftig auch langfristig im Chateau deponieren dürfen. Was die Mitgliedschaft kosten wird, ist noch ein Geheimnis.

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09:27 Uhr

Demokraten verspotten Trumps Parteitag als "alternative Realität"

Auf dem Parteitag der Republikaner wird Trump-Herausforderer Joe Biden derzeit zur Zielscheibe zahlreicher Verbalattacken. Das Team des demokratischen Präsidentschaftskandidaten schlägt nun zurück und wirft den Republikanern vor, eine "alternative Realität" zu inszenieren.

Das dort gemalte Bild Amerikas kenne nicht den Tod von Tausenden mit dem Coronavirus infizierten Menschen in der vergangenen Woche, erklärte die stellvertretende Wahlkampfleiterin Kate Bedingfield.

"Die fortgesetzte Weigerung von Donald Trump, dieses Virus ernst zu nehmen, hat den Vereinigten Staaten den schlimmsten Ausbruch in der Welt gebracht", hieß es in einer Mitteilung von Bidens Wahlkampfteam.

Die Weigerung des Parteitags, "sich mit der Realität abzufinden", belege das "völlige Führungsversagen" des Präsidenten. "Das amerikanische Volk kann es sich nicht leisten, dass Donald Trump seinen Kopf weiter in den Sand steckt", kritisierte Bedingfield.

09:00 Uhr
08:47 Uhr

"Hör mal, wer da hämmert"-Stars bekommen neue Show

In den 90er Jahren avanciert die Sitcom "Hör mal, wer da hämmert" in den USA zu einem Hit. In der Sendung spielte Komiker Tim Allen einen Familienvater und Moderator der Heimwerkersendung "Tool Time". Schauspielkollege Richard Karn mimte in der Serie den Co-Moderator der Show, in der nicht alles so lief, wie geplant.

Nun sollen die beiden TV-Stars im kommenden Jahr in einer neuen Heimwerker-Sendung wieder gemeinsam vor der Kamera stehen. In der Show mit dem Arbeitstitel "Assembly Required" soll es darum gehen, Haushaltsgeräte zu reparieren und zu verbessern, wie das Promi-Portal "EntertainmentWeekly" berichtete.

Die Sendung soll auf dem privaten Bezahlsender "History"ausgestrahlt werden und aus zehn Episoden bestehen. Allen soll auch als Produzent fungieren, Richard Karn moderieren.

08:09 Uhr

Polanski-Rauswurf aus Oscar-Akademie rechtmäßig

Rückschlag für Roman Polanski: Der 87-Jährige wollte seinen Rauswurf aus der Oscar-Akademie rückgängig machen. Doch ein Gericht wies die Forderung des umstrittenen Regisseurs nun zurück. Das berichtet unter anderem das US-Branchenportal "Variety".

Hintergrund: Polanski war im Mai 2018 wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe aus der Akademie ausgeschlossen worden. Polanski soll 1977 unerlaubten Sex mit einer 13-Jährigen gehabt haben. Er floh damals aus den USA nach Frankreich und ist bis heute nicht zurückgekehrt.

Im November 2019 hatte die französische Schauspielerin Valentine Monnier schwere Vorwürfe erhoben. Der Zeitung "Le Parisien" erzählte die heute 63-Jährige, dass Polanski sie vergewaltigt habe. Damals sei sie 18 Jahre alt gewesen. Polanski weist die Vorwürfe zurück.

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07:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

in den kommunalen Behörden steigen die Personal- und Sachkosten. Aus diesem Grund will das Bundeskabinett heute eine Erhöhung der Gebühren für einen neuen Personalausweis beschließen - und zwar um satte 30 Prozent. Ab 2021 soll die Ausstellung des Dokuments dann 37 Euro kosten. Folgende Themen stehen außerdem auf dem Programm:

  • Die EU-Verteidigungsminister kommen zu einem Treffen in Berlin zusammen.
  • Im Prozess um den Terroranschlag von Halle will das Gericht das soziale Umfeld des Angeklagten untersuchen.
  • Der Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder wegen mutmaßlicher Straftaten gegen den Rapper Bushido fortgesetzt. Es wird damit gerechnet, dass die Zeugenbefragung des Musikers beginnt.

Bis zum Nachmittag betreue ich für Sie den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de. Los geht's!

07:34 Uhr

US-Spionageflugzeug soll chinesischen Luftraum verletzt haben

Ein Spionageflugzeug der USA soll nach chinesischen Angaben in eine Flugverbotszone über der Volksrepublik eingedrungen seien. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua bezeichnete den Flug der U-2-Maschine in die Zone im Norden des Landes als "offensichtliche Provokation".

Das Vorgehen der USA hätte leicht zu "Fehleinschätzungen und sogar Unfällen" führen können, meldete die Agentur. Die Zone wird den Angaben zufolge von den chinesischen Streitkräften für Übungen genutzt.

Erst im Mai hatten chinesische Kampfflugzeuge nach Angaben Pekings über dem Südchinesischen Meer ein US-Spionageflugzeug abgefangen. Nach Angaben des Pentagon flog die Maschine jedoch im internationalen Luftraum.

Die Beziehungen zwischen den USA und China haben sich in den vergangenen Monaten drastisch verschlechtert. Belastet wird das Verhältnis unter anderem durch Pekings Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer, die chinesischen Eingriffe in die Autonomierechte Hongkongs und Streit um den Umgang mit der Corona-Pandemie.

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07:15 Uhr

Erster Herbststurm zieht über Deutschland hinweg

Sturmtief "Kirsten" macht sich über weiten Teilen Deutschlands breit. Neben starkem Wind hat es jede Menge Regen im Gepäck. Und auch wenn "Kirsten" am Donnerstag wieder abzieht, ist keine Wetterbesserung in Sicht. Das nächste Tief ist bereits im Anmarsch.

06:45 Uhr

Umstrittenes Urteil: Navajo-Indianer soll heute hingerichtet werden

Ungeachtet von Protesten soll heute in den USA ein verurteilter Angehöriger des Indianerstammes der Navajo hingerichtet werden. Das Todesurteil gegen Lezmond Mitchell, den derzeit einzigen Ureinwohner in einer US-Todeszelle, soll im Gefängnis von Terre Haute im Bundesstaat Indiana vollstreckt werden. Der heute 38-Jährige hatte 2001 gemeinsam mit einem Komplizen bei einem Autoraub eine 63-Jährige und deren 9-jährige Enkelin brutal ermordet.

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Die Hinrichtung von Lezmond Mitchell soll heute um 16 Uhr Ortszeit vollstreckt werden.

(Foto: AP)

Das Todesurteil aber ist umstritten: Laut einem Bundesgesetz braucht die Justiz für die Verhängung der Todesstrafe die Zustimmung eines Indianerstammes, wenn die Tat sich in dessen Territorium ereignete und Täter und Opfer dem Stamm angehören. Die Navajos verweigerten die Zustimmung, auch die Opferfamilie forderte lediglich lebenslange Haft. Die Anklage umging den Widerstand, indem sie einen Straftatbestand aufführte, der nicht unter das fragliche Bundesgesetz fällt.

06:11 Uhr

Melania Trump: "Wir brauchen meinen Ehemann als Präsident"

Lobeshymne auf Präsident Donald Trump: Am zweiten Tag des Parteitags der Republikaner hat sich First Lady Melania Trump wie erwartet für die Wiederwahl ihres Mannes stark gemacht. "Wir brauchen meinen Ehemann noch weitere vier Jahre als Präsident. Er ist das Beste für unser Land, er macht keine Geheimnisse aus dem, was er denkt", sagte sie in ihrer Ansprache. "Ich glaube an die Führungsqualitäten meines Ehemanns, uns erneut zur größten Wirtschaftsnation zurückzuführen."

Sohn Eric setzte in seiner Rede sogar noch einen drauf: Der amerikanische Geist habe "die Skyline von New York City erbaut, den Hoover-Staudamm errichtet und er wird - unter der Führung meines Vaters - Amerikaner zum Mars entsenden." Dieser amerikanische Geist werde auch "in 68 Tagen die leeren, repressiven und radikalen Ansichten der extremen Linken besiegen".

Den Zuspruch aus seiner Familie kann Trump übrigens gut gebrauchen. In Umfragen liegt er aktuell hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden.

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06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht