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Künstliches KomaEx-DSDS-Juror Thomas Stein hatte Hirnblutung

06.08.2026, 16:44 Uhr
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Hat sich zurück ins Leben gekämpft: Thomas Stein. (Foto: IMAGO/Lindenthaler)

Neben Dieter Bohlen prägte Thomas Stein als Juror die Anfänge von DSDS. Nun berichtet der Musikmanager von einem gesundheitlichen Tiefschlag. Nach einer Hirnblutung drohte er, ein Pflegefall zu werden.

Ein Spaziergang mit dem Familienhund wurde für Thomas Stein zum Schicksalsmoment. Der "Bild"-Zeitung offenbart der Musikmanager, der 2002 und 2003 in den ersten beiden Staffeln von "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) gemeinsam mit Dieter Bohlen am Jurypult saß, dass er im Februar eine lebensgefährliche Gehirnblutung erlitten habe.

"Ich war morgens mit meinem Hund draußen und mir wurde plötzlich schwindelig. Zurück im Haus hatte ich Probleme mit dem Sprechen und konnte mich nicht mehr richtig bewegen. Zudem hatte ich rasende Kopfschmerzen", erinnert sich der 77-Jährige im Gespräch mit der Zeitung. Seine Frau habe glücklicherweise sofort realisiert, dass mit ihm etwas nicht gestimmt habe und habe ihn ins Krankenhaus gefahren. Damit rettete sie ihm vermutlich das Leben.

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So fing alles an: Die erste "Deutschland sucht den Superstar"-Jury, bestehend aus Thomas Stein, Shona Fraser, Dieter Bohlen und Thomas Bug (v.l.n.r.). (Foto: imago images/United Archives)

In der Klinik stellten die Ärzte fest, dass sich zwischen seinen beiden Gehirnhälften eine große Menge Blut angesammelt hatte. Stein wurde notoperiert: "Mir wurde bei der OP von links nach rechts der Schädel aufgesägt, um das Blut abzuleiten." Der Eingriff habe mehrere Stunden gedauert. Im Anschluss lag der ehemalige DSDS-Juror sechs Tage auf der Intensivstation im künstlichen Koma. Angst, zu sterben, habe er keine gehabt. Er habe einfach den Ärzten vertraut.

Keine Zweifel an Genesung

Auf den Klinikaufenthalt folgte eine Reha, berichtet der 77-Jährige. Zu Beginn sei er auf den Rollstuhl angewiesen gewesen: "Ich musste völlig neu laufen und sprechen lernen. Es war wirklich anstrengend, aber ich habe mich durchgebissen." Das Wichtigste für ihn sei gewesen, sich niemals aufzugeben, erklärt Thomas Stein gegenüber der "Bild"-Zeitung. Ein Pflegefall zu werden, sei für ihn keine Option gewesen: "Ich habe in der Zeit nicht einmal daran gezweifelt, dass ich nicht wieder der Alte werden könnte."

Drei Monate nach der Gehirnblutung sei er wieder so fit gewesen, dass er sogar wieder Auto fahren konnte. Heute gehe er noch zweimal in der Woche zur Physiotherapie. Zudem sei er jeden Tag zehn Kilometer mit dem Hund unterwegs: "Diese Kondition hat mir bei meiner Genesung sicher geholfen."

Bereits vor neun Jahren hatte Thomas Stein sich zurück ins Leben kämpfen müssen. Damals lag er nach einem Aneurysma, einer schweren Lungenentzündung und einer Sepsis drei Wochen im künstlichen Koma.

Quelle: ntv.de, csp

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