Unterhaltung

"Mir macht es sehr viel Spaß" Lierhaus zurück im TV

Monica Lierhaus kehrt ab Sonntag wieder regelmäßig auf den Bildschirm zurück. Als Moderatorin einer Lotterie-Sendung will sie an ihrer frühere Karriere anknüpfen.

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Lierhaus im TV-Studio.

(Foto: dpa)

Erstmals nach ihrer schweren Krankheit ist Monica Lierhaus am Sonntag wieder als Moderatorin im Fernsehen zu sehen: Die frühere "Sportschau"-Moderatorin präsentiert dann die Gewinner der ARD-Fernsehlotterie. Dort löst sie Frank Elstner als Moderator ab.

Mit dem Wechsel wurde auch das Konzept überarbeitet: "Ich präsentiere nicht nur die glücklichen Gewinner der Woche, sondern stelle in jeder Sendung eine soziale Einrichtung in Deutschland vor, die die ARD-Fernsehlotterie unterstützt hat", erklärte Lierhaus. "Mir macht es sehr viel Spaß, wieder vor der Kamera zu stehen."

Lierhaus hatte in den vergangenen Wochen in ihrer neuen Aufgabe als Botschafterin der Fernsehlotterie bereits Termine wahrgenommen. So besuchte sie eine Hamburger Mutter-Kind-Einrichtung und verkaufte Lotterielose beim letzten Bundesliga-Heimspiel des FC St. Pauli gegen Bayern München. Auch die Ziehungssendungen wurden bereits Anfang Mai aufgezeichnet. Weitere Pressetermine und Besuche in sozialen Einrichtungen sind in den nächsten Wochen geplant.

Sturz mit Rippenbruch

Einem breiten Publikum ist Lierhaus aus ihrer Moderatorationszeit bei der Sportschau bekannt. Im Januar 2009 hatte sie dann bei einer Operation am Kopf eine Gehirnblutung erlitten und war danach für mehrere Wochen ins Koma gefallen. Gut zwei Jahre war sie aus der Öffentlichkeit verschwunden und hatte sich erst Anfang Februar mit einem überraschenden Auftritt bei der Verleihung des Fernsehpreises Goldenen Kamera zurückgemeldet.

Zuletzt war Lierhaus auf der Treppe ihrer Hamburger Wohnung gestürzt und hatte sich fünf Rippen gebrochen. "Es geht ihr gut, sofern es jemanden nach so einem Sturz gut geht", hatte ihr Lebensgefährte Rolf Hellgardt gesagt und gehofft, dass sie schon wenige Tage später wieder aus der Klinik entlassen werden könne.

Quelle: ntv.de, dpa/AFP

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