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Ellen Barkin datete Johnny Depp "Ocean's 13"-Star sagt für Amber Heard aus

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Steht seit März auf Amber Heards Zeugenliste: Ellen Barkin.

(Foto: IMAGO/YAY Images)

Der Verleumdungsprozess von Johnny Depp und Amber Heard wird ab Montag nächster Woche mit neuen Zeugen fortgesetzt. Auch die Schauspielerin Ellen Barkin wird unter Eid aussagen. Sie war in den 1990er-Jahren mit Depp liiert - und steht nun auf Heards Seite.

Johnny Depp kehrt nächste Woche in den Zeugenstand zurück, zusammen mit seiner Kontrahentin Amber Heard, ihrer Schwester Whitney Henríquez und der "Ocean's 13"-Darstellerin Ellen Barkin. Wie "Entertainment Weekly" weiter meldet, wird Depps Verleumdungsprozess gegen seine Ex-Frau am 16. Mai in Fairfax County im US-Bundesstaat Virginia fortgesetzt. Die Verhandlung, die diese Woche unterbrochen wurde, weil die Richterin an einem anderen Termin teilnehmen musste, wird am Montag live auf "Court TV" und "Law & Crime" (auch auf Youtube) übertragen.

Heard wird ihre Aussage bei der Wiederaufnahme des Prozesses beenden. Im Laufe des Montags könnte sie dann noch ins Kreuzverhör genommen werden. Auch Depp wird voraussichtlich zum zweiten Mal in den Zeugenstand zurückkehren, diesmal als Zeuge der Verteidigung, nachdem er zuvor tagelang in eigener Sache über seine turbulente Beziehung zu seiner Ex-Frau ausgesagt hat.

Außerdem wird erwartet, dass auch Heards Schwester, Whitney Henríquez, und die Schauspielerin Ellen Barkin im Namen der Verteidigung aussagen werden. Sowohl Henríquez als auch Barkin sagten in ähnlicher Weise als Zeugen für Heard während Depps gescheiterter Verleumdungsklage gegen "The Sun" im Jahr 2020 aus. Der Schauspieler hatte die britische Zeitung wegen Formulierungen verklagt, die ihn in einem Artikel, der sich auf Heards Missbrauchsvorwürfe bezog, als "Ehefrauenschläger" bezeichneten.

Warf Depp Flasche nach Barkin?

Barkin war mit Depp zusammen, als er in den späten 1990er-Jahren "Fear and Loathing in Las Vegas" (1998) drehte. Während des Verleumdungsprozesses in Großbritannien soll sie ausgesagt haben, dass Depp während eines hitzigen Moments in einem Hotelzimmer eine Weinflasche in ihre Richtung geworfen habe. Depp wies die Anschuldigung zurück und behauptete, Barkin hege einen Groll gegen ihn. Andere Ex-Partnerinnen des Schauspielers, darunter Winona Ryder und Vanessa Paradis, haben Depp öffentlich in Schutz genommen.

Barkin, die kürzlich in der TNT-Serie "Animal Kingdom" mitspielte, steht seit März auf Heards Zeugenliste. Indes ist noch unklar, ob auch andere Stars auf der Liste, wie Elon Musk und James Franco, in den Zeugenstand treten werden. Verschiedene US-Medien hatten in den vergangenen Wochen jedoch berichtet, der Tesla-Chef und der Schauspieler würden nicht für Heard aussagen.

Heards Schwester, die eine Zeit lang in einem von Depps Penthäusern in Los Angeles wohnte, steht ebenfalls von Anfang an auf der Zeugenliste, zudem ist ihr Name bereits während des Prozesses aufgetaucht. US-Polizeibeamte hatten ausgesagt, dass sie 2016 aufgrund eines Anrufs wegen häuslicher Gewalt zu dem Penthouse in Los Angeles gerufen wurden, aber keine Beweise für ein Delikt fanden. Während des Prozesses gegen Depp in Großbritannien sagte Henríquez aus, sie habe zu Beginn ihrer Beziehung mit Depp blaue Flecken in Heards Gesicht gesehen.

Die "Aquaman"-Schauspielerin erwähnte ihre Schwester auch, als sie einmal zugab, Depp geschlagen zu haben. Während eines hitzigen Streits im März 2015 soll Depp laut Heard nach Henríquez geschlagen haben, als sie versuchte, einen Streit zwischen dem Paar zu beenden. "(Whitney) stand mit dem Rücken zur Treppe, und Johnny schlug nach ihr", sagte sie am Donnerstag. "Und ich schlug nach ihm", fuhr sie fort. "In meiner gesamten bisherigen Beziehung mit Johnny hatte ich nicht einmal geschlagen." Diesmal habe sie ihn tatsächlich geschlagen, "direkt ins Gesicht".

"Hat ihre Ex fast zu Tode geprügelt"

Depps Team hat sich auch auf Henríquez bezogen und behauptet, dass sie und Heard in einem Video zu sehen seien, wie sie lachen und einen "vorgetäuschten Schlag" nachspielen, was nach Ansicht der Anwälte des Schauspielers eine Übung für Heard war, um "Missbrauch durch Depp vorzutäuschen". Auch einer von Depps Leibwächtern sagte unter Eid aus, der Streit zwischen Depp, Heard und Henríquez habe nicht so stattgefunden, wie von Heard behauptet.

Rückendeckung erhält Johnny Depp - allerdings nicht vor Gericht, sondern in den sozialen Medien - auch von der Ex-Freundin des britischen Prinzen Andrew. Lady Victoria Hervey nannte Amber Heard "abscheulich" und beschuldigte die Schauspielerin der Gewalt gegenüber einer ehemaligen Freundin. In einem Kommentar auf Instagram schrieb sie: "Bitte verteidigt sie nicht, sie ist eine schreckliche Person. Früher hat sie ihre Ex Tasya (van Ree, Anm. der Red.) fast zu Tode geprügelt, die in die gleiche Yogaschule gegangen ist, in die ich gehe, und es unseren Yogalehrern gezeigt hat. Sie ist abscheulich und eine krankhafte Lügnerin."

Depp verklagt Heard auf 50 Millionen Dollar wegen eines Artikels in der "Washington Post" aus dem Jahr 2018, in dem sie ihre Erfahrungen als Überlebende häuslicher Gewalt schildert. Obwohl Heard Depp nie namentlich erwähnt, argumentieren seine Anwälte, dass die Anspielungen auf ihren Klienten - und Heards frühere Missbrauchsvorwürfe nach ihrer Scheidung 2017 - eindeutig sind. Sie behaupten, der Essay habe Depps Karriere und Ruf geschadet. Heard reichte eine Gegenklage in Höhe von 100 Millionen Dollar ein und behauptet, Depp und sein Anwaltsteam hätten sie verleumdet, indem sie ihre Behauptungen als falsch bezeichneten.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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