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Preise für Michael Haneke und Christoph Waltz Österreich im Oscar-Rausch

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Es ist der zweite Oscar für Christoph Waltz - dank Quentin Tarantino.

(Foto: AP/dpa)

Die Alpenrepublik scheint viele Anhänger in Hollywood zu haben: Nach Schauspieler Christoph Waltz wird auch Regisseur Michael Haneke ausgezeichnet. "Liebe" erhält den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film. Allerdings wird da auch in Berlin gejubelt.

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Haneke bekam den Oscar von Jennifer Garner überreicht.

(Foto: AP/dpa)

Der Österreicher Michael Haneke hat mit "Liebe" den Oscar für den besten nicht- englischsprachigen Film gewonnen. Das gab die amerikanische Filmakademie in Hollywood bekannt. Es ist der erste Oscar für den 70-jährigen, in München geborenen Regisseur. "Liebe" setzte sich damit gegen Filme wie den norwegischen Beitrag "Kon-Tiki" sowie das dänische Werk "Die Königin und der Leibarzt" durch.

Das Drama "Liebe" erzählt von den letzten gemeinsamen Wochen eines älteren Ehepaares. Die französischen Schauspieler Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva spielen die Hauptrollen. Riva ist bei den Oscars für ihre Leistung als beste Hauptdarstellerin nominiert. "Liebe" ist eine französisch-deutsch-österreichische Ko-Produktion. Von deutscher Seite ist der Berliner X-Filme Creative Pool beteiligt.

Zuvor hatte bereits der deutsch-österreichische Schauspieler Christoph Waltz den Oscar als bester Nebendarsteller gewonnen. Waltz wurde für seine Leistung in "Django Unchained" des Regisseurs Quentin Tarantino ausgezeichnet.

Es ist der zweite Oscar für den 56-Jährigen. Im Jahr 2010 hatte er die Trophäe für seinen Part in "Inglourious Basterds" gewonnen - ebenfalls in der Kategorie bester Nebendarsteller und ebenfalls von Regisseur Tarantino. Waltz spielt in dem blutigen Sklavendrama "Django Unchained" einen Kopfgeldjäger.

Die 85. Academy Awards werden im Dolby Theatre in Hollywood verliehen. Verfolgen Sie die Verleihung im n-tv.de Liveticker.

Quelle: n-tv.de, mli/dpa

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