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Miley Cyrus erkennt Ex-Beatle nicht Paul McCartney wäre gern cooler

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Wäre gern cool: Musiklegende Paul McCartney.

(Foto: REUTERS)

Paul McCartney ist unzufrieden. Obwohl lebende Legende, sei er nie so richtig cool gewesen, sagt er einer Zeitung. Neulich habe ihn sogar Miley Cyrus links liegen gelassen. Dabei macht der Ex-Beatle doch so viele coole Dinge.

Er ist eine lebende Legende, doch so richtig zufrieden scheint Paul McCartney nicht zu sein. Mittlerweile ist er 71 und hadert damit, dass er nie so richtig cool war. Das sagte der Ex-Beatle den "Stuttgarter Nachrichten". "Ich war nie cool. Aber ich habe mir immer gewünscht, cool zu sein", gab er zu Protokoll. Tatsächlich gilt es unter Beatles-Fans als ausgemacht, dass McCartney der Brave war, der Posterboy und Frauentyp, während sein Bandkollege John Lennon der Rebell, der Philosoph, eben der Coole war.

Das scheint noch immer so zu sein. Nur dass heute zumindest seiner Ansicht nach nicht John Lennon der Coolere ist, sondern Miley Cyrus. Die habe ihn kürzlich bei einem Festival in Las Vegas nicht erkannt: "Da waren nur coole Künstler wie Justin Timberlake oder Katy Perry. Die hatten alle eine Entourage von Leuten im Schlepptau und guckten ganz ernst." Als Cyrus ihm auf dem Flur entgegengekommen sei, habe er ihren Namen gerufen und ihr freundlich zugewinkt. "Aber sie schaute mich nicht mal mehr an!"

Dabei macht der noch immer sehr agile Popstar doch so coole Dinge: Beispielsweise lieferte er unter der Woche einen 75-minütigen Überraschungsauftritt in einer New Yorker Schule ab. Er stellte in der Konzerthalle der Highschool Songs seines neuen Albums vor, präsentierte aber auch alte Beatles-Klassiker wie "Hey Jude" und beantwortete Fragen des Publikums.

Spontane Konzerte in New York

Seiner dritten Ehefrau Nancy Shevell, die ebenfalls anwesend war, widmete McCartney das Lied "New". Die beiden haten vor zwei Jahren geheiratet: "Einen schönen Jahrestag, Baby", rief die Musiklegende seiner Liebsten zu. Die rund 400 Schüler seien während des Unterrichts aufgefordert worden, zu einer speziellen Versammlung zusammenzukommen und wussten nichts von dem Privatkonzert: "Sir Paul McCartney tritt in meiner Highschool auf", twitterte eine Schülerin. "Ich bin gerade im siebten Himmel."

Und einen Tag später setzte Sir Paul noch einen drauf. Er spielte spontan ein Konzert auf dem New Yorker Times Square. Mit einer Stunde Vorlauf informierte McCartney seine 1,6 Millionen Anhänger auf Twitter über den Auftritt im Herzen Manhattans. Die Fans waren begeistert. Immerhin: Seine Fans finden ihn noch cool. Vielleicht nicht cooler als John Lennon, aber vielleicht doch ein kleines bisschen mehr als Miley Cyrus.

Quelle: n-tv.de, vpe/dpa/AFP