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Darf ebenfalls stolz wie Bolle sein: Julie Frost.
Darf ebenfalls stolz wie Bolle sein: Julie Frost.(Foto: dpa)
Donnerstag, 03. Juni 2010

Grand Prix? Was ist das denn?: "Satellite"-Autorin war baff

Kennen Sie Julie Frost? Nein? Macht nichts. Sie kannte dafür bisher den Eurovision Song Contest nicht. Und das, obwohl sie die Komponistin unseres Siegersongs "Satellite" ist.

Die amerikanische Komponistin des Eurovisions-Siegerliedes "Satellite" hatte mit dem Song Contest bisher gar nichts am Hut.

"Ich hatte noch nie davon gehört", sagte Julie Frost in einem Interview auf der offiziellen deutschen Grand-Prix-Website www.eurovision.de. Ihr Co-Autor, der Däne John Gordon, dürfte den Grand Prix zwar gekannt haben. Dass er daran aber einmal beteiligt sein würde, ahnte er wohl auch nicht. "Wir waren beide sehr überrascht und erfreut, dass unser Song bei diesem Wettbewerb dabei ist", so Frost.

Der Song sei nämlich auch schon ein paar Jahre alt, führte die US-Amerikanerin aus. "Die Idee dazu hatte ich in einer Hütte, mitten im Wald in Georgia in den USA. Ich habe meine Gitarre genommen und dann entstanden die Melodie und der Text. Es war zunächst ein einfacher Gitarren-Vocal-Song." Diesen habe sie dann an Gordon gemailt, der ihn vollendete. Als das Lied fertig war, kam es zur Plattenfirma Universal, die ihn als Finalsong zur Castingshow "Unser Star für Oslo" einreichte. "Der Song kommt also aus Georgia, von dort ging es nach Dänemark, dann nach Deutschland und nun kennt ihn die ganze Welt", sagte Frost.

Frost und Gordon sind - natürlich - voll des Lobes für die Siegerin Lena Meyer-Landrut. "Ich mag ihre Art zu singen, sie ist liebenswürdig und charmant. Sie hat eine gute Stimme und ich mag die Art, wie sie sich auf der Bühne bewegt", sagte Gordon. Und Frost ergänzte: "Lena ist großartig, sie ist fantastisch. Ich könnte mir niemand anderes vorstellen, der diesen Song singt."

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Quelle: n-tv.de