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"Filme sind nur Unterhaltung" Willis kämpft für Action im Kino

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Bruce Willis (l.) in "Stirb Langsam - Ein guter Tag zum Sterben".

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Gesellschaft diskutieren seit Jahren über die Frage, ob brutale Filme und Videospiele die Gewaltbereitschaft steigern. Der Hollywoodstar Bruce Willis findet für sich nun eine Antwort – während er in Berlin den fünften Teil der "Stirb-Langsam"-Reihe vorstellt.

Hollywood-Star Bruce Willis hält Actionfilme wie "Stirb langsam" nicht für gewaltverherrlichend. "Solche Filme sind nur Unterhaltung", sagte der 57 Jahre alte Schauspieler. Er glaube, dass Menschen wegen völlig anderer Dinge als Filme verrückt oder gewalttätig würden. "Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen dem, was in der Welt passiert und dem, was in einem Unterhaltungsstück passiert."

Am Montagabend hatte Willis seinen neuen Film "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" vor einem geladenen Premierenpublikum in Berlin vorgestellt. 25 Jahre nach dem ersten Teil der "Stirb langsam"-Reihe kämpft Willis zum fünften Mal als Polizist John McClane mit schweren Schusswaffen und lockeren Sprüchen gegen das Böse - diesmal gegen Terroristen in Moskau.

Rolle von John McClane wie ein altes Paar Schuhe

"Es ist, wie ein altes Paar Schuhe anzuziehen, die wirklich bequem passen", sagte Willis. "Ich fühle mich der Figur John McClane sehr nahe. Er ist wie ich dickköpfig, er glaubt immer recht zu haben. Manchmal will er witzig sein, manchmal nicht."

Nach der Premiere wirkte der in Deutschland geborene Schauspieler etwas erschöpft. Er wolle jetzt erst einmal viel Zeit mit seiner Familie verbringen, sagte der Hollywoodstar, der nach eigenen Angaben leckere Pfannkuchen backen kann und manchmal ein guter Geschichtenerzähler ist. Bruce Willis hat zusammen mit der Schauspielerin Demi Moore drei Töchter und eine vierte Tochter mit seiner neuen Frau.

Deutscher Kinostart von "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" ist am 14. Februar.

Quelle: n-tv.de, dpa