Essen und Trinken

Erlebtes Geschehen Und wovon träumen Sie?

Es gibt sooo schöne Träume, aus denen man am liebsten gar nicht erwachen will. Etwa den Traum vom eigenhändig geknackten Lotto-Jackpot oder von der verheißungsvollen Begegnung mit dem langersehnten "Mr. Right". Hertha BSC träumt davon, die Tabellenspitze zu halten, die CDU träumt von 40 plus x bei der Bundestagswahl und meine Katze Milli von einer Maus.

Dann gibt es aber solche Träume, die kann man gar nicht schnell genug loswerden, zum Beispiel träumt man von der Prüfung, die man am nächsten Tag vermasseln wird, oder dass der Seitensprung, weiß der Teufel wie, ans Licht kommt.

Die Aufzählungen lassen sich beliebig fortsetzen, Ihnen fallen sicher noch einige Alpträume oder unerfüllte heiße Sehnsüchte ein.

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass Träume lebenswichtig sind. Sie haben eine Selbstheilungsfunktion, tragen zur Entwicklung der Persönlichkeit bei und fördern die Kreativität.

Für Friedensreich Hundertwasser war das Recht auf Träume sogar "das letzte Menschenrecht". Auch wenn man sich nicht erinnert ? der Traum wirkt nach: Entweder man wacht ausgeruht und erfrischt auf oder man ist zerschlagen und unruhig. Je nachdem, was der Träumer erlebt hat.

Es gibt aber jede Menge "Träume", von denen weiß man einfach, dass sie wahr werden. Lassen Sie uns heute vom Beginn der Grillsaison träumen, denn der nächste Sommer kommt ganz bestimmt. Falls Ihnen das zu lange dauert, grillen Sie "Fröhliche Flügel" im Herd oder auf dem Elektrogrill:

Zutaten:
12 Chicken Wings
1 Habanero-Schote
4 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1 EL Balsamico
2 EL Limettensaft
3 EL Orangenmarmelade
1 EL Worcestersauce
1 EL fein gehackter Knoblauch
½ TL scharfer Senf
1 TL Salz
½ TL gemahlener schwarzer Pfeffer
4 cl Wodka
2 Zwiebeln, fein gehackt

Zubereitung:
Von den gesäuberten Hähnchenflügeln die vorderen Spitzen abschneiden. Die Flügel im Gelenk trennen, so dass 24 Stück entstehen. Alle Zutaten gut miteinander vermengen und die Fleischteile damit in einer Schüssel oder in einem stabilen Gefrierbeutel marinieren. Das Marinieren im Beutel macht sich gut, vorausgesetzt, er ist gut zusammengebunden und hat auch anderweitig keine Löcher! Damit lassen sich die Flügelchen nämlich gut durchschütteln, so dass die Marinade überall hinkommt. Das Fleisch am besten über Nacht (bis zu 24 Stunden möglich) durchziehen lassen. Den Beutel im Kühlschrank ab und zu wenden.

Vor dem Grillen den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und auf einem Backblech verteilen. Etwa eine Stunde braten. Dabei ab und zu mit der Marinade überpinseln ? bis etwa eine Viertelstunde vor Ende des Bratvorgangs. Dann damit aufhören, damit die Haut schön knusprig wird. Wem die Wodka-seligen Flügelchen zu feurig sind, nimmt statt der teuflisch scharfen Habanero-Schote eine zahmere Chili-Sorte.

Träumen Sie weiter, aber verpassen Sie nicht das Ende der Bratzeit! Viel Spaß wünscht Heidi Driesner.

 

Quelle: ntv.de