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So techt DeutschlandWo ist der deutsche Masterplan für KI?

23.10.2019, 14:00 Uhr
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(Foto: REUTERS)

"Wenn ich mit einer Schrotflinte im Halbdunkeln versuche, etwas zu erlegen, wird es schwierig", sagt Jörg Bienert, der Vorsitzender des deutsche KI-Verbands über die deutsche KI-Strategie. Gerade im Mittelstand ist das Thema oft noch Neuland. Wie sein Masterplan für KI aussieht, erzählt er in "So techt Deutschland".

Der Ansatz ist gut, bei der Umsetzung gibt es aber Luft nach oben - so betrachtet Jörg Bienert die KI-Strategie der Bundesregierung: "Wenn ich mit einer Schrotflinte im Halbdunkeln versuche, etwas zu erlegen, dann wird es halt schwierig."

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Joerg Bienert ist Gründer und Geschäftsführer der aiso-lab GmbH aus Köln. (Foto: Jörg Bienert)

Bienert ist Vorsitzender des Bundesverbandes Künstliche Intelligenz und Chef eines Unternehmens, das seinen Kunden bei der Integration von KI hilft. Er hat also einen guten Überblick über die Branche. Großkonzerne wie Bosch haben bereits eigene Data-Science-Abteilungen und forschen fleißig in dem Bereich. Im Mittelstand ist KI dagegen oft noch Neuland, sodass "man da teilweise wirklich noch Aufklärungsarbeit leisten muss".

An dieser Stelle kommen Startups ins Spiel. Zusammen mit dem KI-Verband fordert Bienert, dass junge Unternehmen, die sich mit Machine Learning, Deep Learning und Co beschäftigen, mehr Geld bekommen. Sie können dabei helfen, das Wissen aus der Forschung in die reale Wirtschaft zu bringen und so letztlich den Standort Deutschland attraktiver machen. Als Beispiel nennt Bienert das Quantencomputer-Projekt von Google: "Das wird von einem Deutschen geleitet." Welche Punkte er in seinem Masterplan für KI noch angehen würde, erzählt er in "So techt Deutschland".

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