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Wieder was gelernt Tinder ist der Goldesel im App-Store

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(Foto: imago/Eckhard Stengel)

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Tinder ist eine der lukrativsten Apps der Welt. Kurios, weil die Dating-App eigentlich umsonst ist. Trotzdem geben viele Nutzer für die Suche nach der großen Liebe viel Geld aus. Das ruft auch Mark Zuckerberg auf den Plan.

Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Singles geben heutzutage keine Kontaktanzeige in der Zeitung mehr auf, sie laden eine App runter und setzen dann auf Algorithmen. Im ersten Halbjahr 2019 sind Dating-Apps auf Apple- und Google-Geräten 187 Millionen mal runtergeladen worden. Das ist ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die mit Abstand beliebteste Kuppel-App ist Tinder. Die gibt es erst seit 2012 und ist ein wahrer Goldesel - obwohl man nichts dafür zahlen muss. Etwa 60 Millionen Menschen weltweit nutzen die App, die meisten von ihnen kostenlos. Fast sechs Millionen zahlen mittlerweile aber auch dafür: bis zu 80 Euro im Jahr sind es für Tinder Plus, die Gold-Version kostet 130 Euro. Wolfgang Gründinger vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat uns gesagt, was Kunden für dieses Geld bekommen.

"Die Bezahlfunktion hat den Mehrwert, dass man zum Beispiel den Ort, an dem man sich befindet, verschieben kann. Dann kann man, wenn man in den Urlaub fährt, schon mal gucken, wer dort lebt. Bei Tinder bekommt man auch sogenannte Super Likes. Die zeigen dem oder der anderen an, dass man sich mehr als nur gewöhnlich für ihn oder für sie interessiert."

Mittlerweile gibt es Hunderte Dating-Apps und -Seiten. Aber Konkurrenz machen die sich untereinander kaum, denn die meisten gehören alle dem gleichen Konzern: der texanischen Match Group. Welche Strategie dahinter steckt und wieso auch Facebook in das Geschäft mit der Liebe einsteigen möchte, hören Sie im Podcast.

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de, chr

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