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Mittwoch, 14. Februar 2018

Wie eine kleine Wolke: Bichon Frisé stiehlt allen die (Hunde-) Show

Von Finn Tönjes

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Stolzer Abrichter, stolzer Hund: Der 5-jährige Flynn ist der Gewinner der 142. Westminster Kennel Club Dog Show. (Foto: imago/ZUMA Press)

Stolzer Abrichter, stolzer Hund: Der 5-jährige Flynn ist der Gewinner der 142. Westminster Kennel Club Dog Show.

Stolzer Abrichter, stolzer Hund: Der 5-jährige Flynn ist der Gewinner der 142. Westminster Kennel Club Dog Show.

Der fluffige Bichon Frisé könnte auch als Wolke auf vier Beinen durchgehen.

Wer kann da schon widerstehen? Die Jury jedenfalls nicht.

Die Show, die seit 1877 in den USA ausgetragen wird, fand Anfang der Woche im Madison Square Garden in New York City statt. Die Veranstaltung dauert zwei Tage.

Knapp 3.000 Hunde nehmen die Juroren unter die Lupe. Nur Rassehunden ist die Teilnahme erlaubt.

Die Jury beurteilt die Hunde anhand der Rassestandards. Dazu notieren sie sich die Stärken und Schwächen jedes Hundes.

Zunächst werden die Hunde der Rasse nach getrennt und bewertet.

Vor dem Wettkampf schleifen die Abrichter an Feinheiten.

Der bestbewertete Hund wird als "Best of Breed" gekürt, als Bester seiner Rasse. Dann erfolgt die Einteilung der "Best of Breeds" nach American Kennel Club-Gruppen.

Dazu zählt die "Sporting Group", der dieser Golden Retriever angehört.

Ähnlich ist die "Hound Group", beispielsweise vertreten durch den Dackel. Hier finden sich alle Jagdhunde.

Der Unterschied der beiden Gruppen besteht darin, dass die Retriever bei der Jagd unterstützen während der "Hound Group"-Hund das Wild selbst verfolgt und stellt.

Zur "Working Group" gehört der Rottweiler. "Working Group"-Hunde sind unter anderem Wachhunde.

Jack Russel Terrier gehören zu der "Terrier Group". Sie umfasst die meisten Hunderassen.

Der Pekinese Bernie zählt zu der "Toy Group", den sogenannten Schoßhunden.

Chow-Chows werden zur "Non-Sporting Group" gezählt. Die Hunde dieser Kategorie haben weder eine Hüte- noch eine bei der Jagd unterstützende Funktion.

Zu guter Letzt gibt es noch die "Herding Group". Dieser deutsche Schäferhund ist ein Prachtbeispiel der Gruppe.

Die jeweiligen Sieger der Gruppen treten schließlich gegeneinander an, um …

… den "Best in Show" zu ermitteln. Die meisten Gewinner kommen übrigens aus der "Terrier Group".

Zwischendurch gibt es natürlich immer wieder Zeit zum Liebhaben.

Am Ende triumphiert Flynn: Er sticht alle seine Kontrahenten aus.

Der Bichon Frisé und sein Abrichter Bill McFadden sind glücklich über den Titel. Es ist das zweite Mal, dass ein Tier dieser Rasse gewinnt.

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