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Montag, 23. April 2018

Englishman in New York: U-Bahn-Station wird zu David-Bowie-Museum

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In New York ist eine U-Bahn-Station in eine Art Museum für David Bowie verwandelt worden. (Foto: imago/Levine-Roberts)

In New York ist eine U-Bahn-Station in eine Art Museum für David Bowie verwandelt worden.

In New York ist eine U-Bahn-Station in eine Art Museum für David Bowie verwandelt worden.

Die Fotos aus verschiedenen Lebensabschnitten der Musiklegende zieren derzeit Gänge, ...

... Treppen und ...

... Bahnsteige der Station Broadway-Lafayette in Manhattan.

Kleine Plaketten an der Wand empfehlen ausgewählte Bowie-Hits.

Die Kunst-Installation bezieht sich auf die Wanderausstellung "David Bowie is here", ...

... die nun das Brooklyn Museum als ihre letzte Station erreicht hat. (hier Bowies "Tokyo Pop"-Anzug aus der "Aladdin Sane"-Tour, entworfen von Kansai Yamamoto)

Eröffnet worden war die Ausstellung ...

... 2013 im Victoria and Albert Museum in Bowies Geburtsstadt London. Sie machte danach, 2014, auch in Berlin Station.

In den 70er-Jahren verbrachte er einige Jahre lang in West-Berlin. An dem Haus in der Schöneberger Hauptstraße, in dem Bowie ein paar Jahre lang gelebt hatte, gibt es seit 2016 eine Gedenktafel.

Bowie war im Januar 2016 im Alter von 69 Jahren an Krebs gestorben. Bis zu seinem Tod ...

... hatte er viele Jahre in New York gelebt - nicht weit von der U-Bahn-Station Broadway-Lafayette entfernt.

Insgesamt verbrachte Bowie mehr als 20 Jahre in der Stadt. "Ich habe in New York länger gelebt als irgendwo anders", ...

... hatte er 2003 in einem Interview gesagt. "Es ist großartig. ...

... Ich bin ein New Yorker."

In Bowies früherer New Yorker U-Bahnstation liegt nun eine "Karte von Bowies Viertel" aus.

Darin ist unter anderem der Washington Square verzeichnet, ...

... ein Park in Greenwich Village, in dem Bowie gerne spazieren ging.

Bowies frühere Wohnung in Soho ist hingegen nicht eingezeichnet. Schließlich hat er diese seiner Frau, dem Supermodel Iman, hinterlassen.

Geehrt wird der Musiker in seiner Wahlheimat außerdem mit U-Bahn-Fahrkarten mit verschiedenen Bowie-Motiven, die nur in den benachbarten Stationen Broadway-Lafayette und Bleecker Street verkauft werden.

Zu Lebzeiten war Bowie offenbar selbst gern mit der New Yorker U-Bahn gefahren.

Der Schriftsteller William Boyd schrieb in einem Nachruf in der britischen Zeitung "The Guardian", Bowie habe bei U-Bahnfahrten eine griechische Zeitung bei sich gehabt.

Wenn er das Gefühl bekommen habe, dass jemand ihn erkannt hatte, habe er die Zeitung ausgepackt und so getan, als lese er darin.

Die Bowie-Schau in der New Yorker U-Bahn läuft noch bis zum 13. Mai 2018. (abe/AFP)

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