Panorama

Blackout in Berlin-Köpenick Stromausfall legt Zehntausende Haushalte lahm

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Vattenfall spricht von einem "größeren Problem".

(Foto: picture alliance/dpa)

Mehr als 30.000 Haushalte sitzen in Berlin-Köpenick im Dunkeln. Schuld ist eine Bohrung an der baufälligen Salvador-Allende-Brücke. Neben der Stromversorgung ist auch das Telefonnetz und der Verkehr beeinträchtigt.

Ein Stromausfall hat für starke Beeinträchtigungen in Teilen von Berlin gesorgt. Nach Angaben von Vattenfall sind rund 33.000 Haushalte und 2000 Gewerbe im Bezirk Treptow-Köpenick und in Teilen von Lichtenberg betroffen. "Bei Bauarbeiten wurde unser Umspannwerk in der Landjägerstraße komplett vom Netz getrennt", sagte ein Sprecher der Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin der "Berliner Zeitung".

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Grund für den großflächigen Ausfall war ein bei einer Bohrung an der Salvador-Allende-Brücke entstandener Schaden. Vattenfall spricht von einem "größeren Problem". Der Energiekonzern arbeite zusammen mit der Baufirma an der Reparatur. Es seien aber komplizierte Tiefbauarbeiten erforderlich, die laut Vattenfall bis 15 Uhr am 20. Februar andauern sollen. Dann wären die betroffenen Haushalte 24 Stunden ohne Strom.

Mehrere Tramlinien konnten am Nachmittag und Abend nur eingeschränkt befahren werden, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf Twitter mitteilten. Zudem funktionierten zahlreiche Ampeln nicht. Die Verkehrsinformationszentrale Berlin bat Autofahrer und Fußgänger um besondere Vorsicht an den Kreuzungen.

Nach Angaben der Feuerwehr sind teilweise auch der Mobilfunk und das Festnetz von dem Ausfall betroffen. Der stellvertretende Landesbranddirektor Karsten Göwecke rief die betroffenen Bürger dazu auf, darauf zu achten ob es den Nachbarn gut gehe. In akuten Fällen sollte die nächste Feuerwache aufgesucht werden. Die Berliner Polizei will in den betroffenen Bereichen verstärkt Streife fahren, wie sie über Twitter mitteilte.

Quelle: n-tv.de, hny