Politik

Neuer Senat in der Hauptstadt Parteispitzen in Berlin wollen Rot-Rot-Grün

38a96fc84d665c0b315d15c507447f03.jpg

Daniel Wesener (Grüne), Michael Müller (SPD) und Klaus Lederer (Linke)

(Foto: dpa)

Die Parteichefs von SPD, Linken und Grünen in Berlin empfehlen ihren Parteien die Aufnahme rot-rot-grüner Koalitionsgespräche auf Landesebene. Es sei ein gemeinsamer Anspruch deutlich geworden, sagt der Regierende Bürgermeister Müller.

Die Spitzen von SPD, Linken und Grünen in Berlin empfehlen ihren Parteien die Aufnahme von Koalitionsgesprächen. Bei den Sondierungsgesprächen sei ein gemeinsamer Anspruch deutlich geworden, in wichtigen Bereichen deutlich voranzukommen, sagte Regierungschef Michael Müller (SPD) nach einem Dreier-Gespräch der potenziellen Partner.

Zu besprechen gebe es in Koalitionsgesprächen einiges - vor allem zum Thema Finanzen, machten Müller, Linke-Chef Klaus Lederer und der Grünen-Landesvorsitzende Daniel Wesener deutlich. Müller hatte bereits vor der Wahl Präferenzen für ein rot-rot-grünes Bündnis geäußert. Die Parteigremien wollen bis Mitte kommender Woche über die Aufnahme der Gespräche entscheiden. Bei der SPD ist es der Landesvorstand, bei den Grünen der Landesausschuss und bei der Linkspartei ein kleiner Parteitag.

Bei der Wahl hatten die bisherigen Regierungsparteien SPD und CDU deutliche Stimmenverluste erlitten. Allerdings blieb die SPD unter dem seit Dezember 2014 regierenden Müller stärkste Kraft im Abgeordnetenhaus.

Quelle: ntv.de, rpe/AFP/dpa