Ratgeber

Verbraucher aufgepasst Das ändert sich im August

Im neuen Monat geht das Starke-Familien-Gesetz an den Start, genau wie das Gute-Kita-Gesetz. Auch der Förderhöchstbetrag beim Bafög steigt. Dies und anderes erwartet Sie im August. 

Auszubildende bekommen mehr Unterstützung

Zum Beginn des Ausbildungsjahres am 1. August steigt die Berufsausbildungsbeihilfe für Auszubildende. Der Höchstbetrag für Lebensunterhalt und Wohnen erhöht sich von derzeit 622 auf 716 Euro monatlich. Auch das Ausbildungsgeld für junge Menschen mit Behinderung wird angehoben.

Das Starke-Familien-Gesetz geht an den Start

Die Bundesregierung möchte mit höherem Kinderzuschlag und mehr Leistungen für Bildung Kinderarmut bekämpfen. Das Starke-Familien-Gesetz hilft vor allem Alleinerziehenden. So steigt der Betrag für die Ausstattung mit Schulbedarf von 100 auf 150 Euro pro Schuljahr. Eigenanteile beim Schulessen und der Schülerbeförderung entfallen. Anträge auf Nachhilfe oder Schulausflüge sind nun einfacher zu beantragen.

Gute-Kita-Gesetz gestaltet Kita-Beiträge gerechter

Die finanziellen Beiträge der Eltern sind ab dem im August beginnenden Kita-Jahr nach sozialen Kriterien gestaffelt. Das gab es bisher nur in einigen Bundesländern, nun gilt es bundesweit. Außerdem zahlen Familien, die Wohngeld und Kinderzuschlag erhalten, überhaupt keine Kitabeiträge mehr.

Mehr Bafög für mehr Studierende

Der Förderhöchstbetrag steigt von derzeit 735 auf 861 Euro monatlich. Der Freibetrag für das Einkommen der Eltern, welches mitunter zur Berechnung des Anspruchs dient, liegt höher. Dadurch kommen mehr Studierende in den Genuss von Bafög. Zudem sind die Rückzahlungskonditionen sozial gerechter.

Weniger Duftstoffe in Kosmetik

Ab dem 23. August dürfen kosmetische Mittel mit bestimmten Duftstoffen, die Allergien verursachen können, EU-weit nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

Schaffung von Wohnraum steuerbegünstigt

Investitionen für neue Mietwohnungen können vier Jahre lang steuerlich besser geltend gemacht werden. Diese Regelung ist Teil der Wohnraumoffensive der Bundesregierung, die zusätzlich 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime schaffen will.

Quelle: n-tv.de, awi

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