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Verbraucher aufgepasst Das ändert sich im Juni

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(Foto: imago/CHROMORANGE)

Im neuen Monat kommen die E-Scooter wohl auf die Straße. Kassenpatienten sollen schneller einen Arzttermin bekommen und Freiwilligendienste sind auch in Teilzeit möglich. Dies und anderes erwartet Sie im Juni.

Beschleunigung des Ausbaus von Stromnetzen

Bundesweit wird viel Strom aus erneuerbarer Energie erzeugt. Der notwendige Netzausbau stockt oft noch. Nun gibt es Regelungen, auf deren Grundlage die "Stromautobahnen" von Nord nach Süd schneller ausgebaut werden können. Das Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus ist am 17. Mai in Kraft getreten. Es sieht insbesondere vor, die erforderlichen Genehmigungsverfahren zu vereinfachen.

E-Scooter dürfen auf Deutschlands Straßen rollen

Voraussichtlich ab 15. Juni können sogenannte E-Scooter in Deutschland zugelassen werden. Die Bundesregierung hat vor einigen Tagen die entsprechende Verordnung beschlossen. Die wichtigsten Inhalte: Die Fahrer müssen mindestens 14 Jahre alt sein, der Bürgersteig bleibt tabu, ein Helm ist nicht erforderlich, ein Führerschein auch nicht, dafür muss der Roller versichert sein.

Keine kostenlosen Snacks mehr bei Eurowings

Auch mit dem "Smart-Tarif" bekommen Flugpassagiere ab Juni keine kostenlosen Snacks und Getränke mehr, wie die Lufthansa-Tochter bestätigt. Dafür dürfen die Passagiere mit "Smart Tarif"-Ticket nun am Priority Boarding teilnehmen

Schnellere Arzttermine - bessere Versorgung

Künftig können Kassenpatienten schneller einen Arzttermin bekommen. Die Sprechstundenzeit von Ärztinnen und Ärzten wird sich zudem von 20 auf mindestens 25 Stunden pro Woche erhöhen. Außerdem wird die Versorgung in ländlichen und strukturschwachen Regionen verbessert. Das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz ist am 11. Mai in Kraft getreten.

Mehr Transparenz in der Sicherheitsbranche

Daten von Bewachungsunternehmen und deren Personal sind in einem zentralen, elektronischen Register zu speichern. Über das neue Register laufen Abfragen zu Personen mit sicherheitsrelevanten Aufgaben bei den Verfassungsschutzbehörden. Hierzu zählen auch Wachpersonen in Flüchtlingsunterkünften. Die Abfragen sind für die Prüfung der Zuverlässigkeit dieser Personen vorgeschrieben. Das neue Register startet am 1. Juni. Es enthält auch Informationen zu den Qualifikationen der Sicherheitsbediensteten. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle führt das Register.

Freiwilligendienste auch in Teilzeit möglich

Bislang konnten nur über 27-Jährige einen Freiwilligendienst in Teilzeit absolvieren. Nun ist das auch für Jüngere möglich, wenn es gewichtige persönliche Gründe gibt. Das hilft vor allem Interessierten, die zum Beispiel für eigene Kinder oder Angehörige sorgen müssen oder gesundheitlich eingeschränkt sind. Das entsprechende Gesetz ist am 11. Mai in Kraft getreten.

Quelle: n-tv.de, awi

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