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Festgeld im Test Das sind die besten Zinsangebote

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Entscheidend ist die Differenz zwischen Zins und Inflation.

(Foto: imago/McPHOTO)

In den USA sinken die Zinsen und auch in Europa herrscht weiter Eiszeit an der Zinsfront. Unbeirrt davon horten die Deutschen ihr Erspartes auf Festgeldkonten. Damit in der Saure-Gurken-Zeit das Geld wenigstens nicht weniger wird, gilt es, die besten Angebote zu kennen. Finanztest weiß, wo die Anlage noch lohnt.

Mittlerweile sind sich auch die Finanzauguren einig: Die Zinsen bleiben auf Jahre im Keller. Das stellt insbesondere deutsche Sparer vor Probleme. Denn die legen ihr Geld am liebsten auf Sparbuch, Tages- und Festgeldkonto an. Da die Erträge hieraus aber meist unter der Inflationsrate liegen, droht der Realzins negativ zu werden - sprich, der Sparer verliert Geld.

Damit jene, die aufs Festgeld setzen, wenigstens auf dem Papier noch etwas bekommen, sollte das Ersparte nur auf den bestverzinsten Konten schlummern. Bei der Suche nach den attraktivsten Angeboten hilft das Zinsranking von Finanztest. Hier werden die ­­aktuellen Zins­konditionen von 761 Fest­zins­anlagen mit Lauf­zeiten zwischen einem Monat und 10 Jahren verglichen.

Einlagensicherung beachten

Die Tester prüfen dabei alle Angebote ­auf bedenk­liche Neben­bedingungen und nehmen Angebote mit verbraucherunfreundlichen Bedingungen nicht in die Daten­bank auf. Dazu gehören zum Beispiel­ Lockangebote mit kurzen Lauf­zeiten oder nied­rigen Anla­gebeträgen, Angebote mit Zusatz­kosten oder solchen Anlagen, bei denen die Zinsen jeweils nur auf den Ursprungs­betrag berechnet werden - also ohne Zinseszinsen berechnet werden. In den Zinsvergleich ­kommen dabei nur Angebote von Banken aus EU-Ländern sowie aus Ländern des Europäischen Wirtschaftsraumes ­­(EWR), die durch­gehend Bestnoten für ihre Wirt­schaft­kraft erhalten. Hier ist das Geld bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Bank und Kopf durch die entsprechende Richtlinie der Europäischen Union geschützt.

Zu beachten geben die Tester, dass Sparer, die ihr Geld in Großbritannien oder Schweden anlegen möchten, dies gerne tun können, da auch hier die entsprechenden Sicherheitskriterien erfüllt werden, allerdings den Wechselkurs im Auge behalten sollten. Deshalb wird empfohlen, in Festgeld aus beiden Ländern nicht mehr als jeweils 80.000 Euro anzulegen.   

Bis zu 1,6 Prozent Zinsen

Und wo bekommt man das meiste Geld für sein Geld? Meistens bei einer Direktbank im Internet, was niemanden abschrecken sollte. Je länger die Lauf­zeit ist, umso höher sind in der Regel die Zinsen. Der Zins­satz steht beim Fest­geld über die gesamte Laufzeit ­fest. Was beruhigt, aber bei steigenden Zinsen auch negative Auswirkungen haben kann. ­Länger als fünf Jahre sollte das Geld also besser nicht angelegt werden.

Beispielsweise bekommt, wer sich derart lange binden möchte, für ein fünfjähriges Festgeld 1,6 Prozent Zinsen pro Jahr beim schwedischen Anbieter Hoist Finance. Das Angebot kann allerdings nur über das Portal weltsparen.de abgeschlossen werden. Anders als das Festgeld der Crédit Agricole Consumer Finance aus Frankreich. Hier gibt es dann aber auch nur 1,41 Prozent p.a.

Bei einer dreijährigen Laufzeit liegen ebenfalls die Franzosen mit 1,31 Prozent Zinsen p.a. vorn. Genau wie bei einer zwei- und einjährigen Anlage. Derart sind immerhin jährlich 1,21 und 1,01 Prozent Zinsen fürs Ersparte drin.    

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Quelle: n-tv.de, awi

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