Ratgeber
Donnerstag, 05. Januar 2012

Beste Geldanlage 2011: Gold brachte Rendite

Gold hat Anlegern im vergangenen Jahr eine besonders gute Rendite beschert. Ganz anders sieht es dagegen bei bei Aktien aus. Mit Dax-Standardwerten fuhren Investoren im Schnitt 13 Prozent Verlust ein. Der Bundesverband deutscher Banken zieht Bilanz.

Gold bringt zwar keine Zinsen, aber gute Rendite - wenn man zum richtigen Zeitpunkt handelt.
Gold bringt zwar keine Zinsen, aber gute Rendite - wenn man zum richtigen Zeitpunkt handelt.

Wer Anfang 2011 eine Summe von 10.000 Euro in Gold investiert hat, kann sich Anfang 2012 über 11.310 Euro freuen, wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) errechnet hat. Mit Aktien machten Anleger im selben Zeitraum hingegen häufig deutliche Verluste. Wer für 10.000 Euro deutsche Standardwerte aus dem DAX gekauft hat, verfügt laut BdB nun nur noch über 8690 Euro.

Ausgezahlt haben sich Bundeswertpapiere, die an der Börse gehandelt werden. Deren Kurse seien ufgrund der großen Nachfrage stark gestiegen, so dass Anleger den niedrigen Zinskupon mit beträchtlichen Kursgewinnen aufbessern konnten. Aus 10.000 Euro wurden so im Laufe des vergangenen Jahres bis zu 10.660 Euro.

Anleger, die auf Sicherheit gesetzt haben, müssen sich laut Bankenverband mit niedrigen Renditen begnügen. Wer etwa Anfang 2011 10.000 Euro in Sparbriefe investiert hat, hat nun - je nach Angebot der Bank - bis zu 10.210 Euro zur Verfügung. Bei Termineinlagen wuchs das Vermögen auf bis zu 10.120 Euro und bei einjährigen Finanzierungsschätzen des Bundes auf 10.047 Euro.

Quelle: n-tv.de