Ratgeber

Hackerangriff auf Online-Bank Internet-Banking bei DKB gestört

Zwischen dem Binärcode auf einem Laptopmonitor ist das Wort

Bei der DKB kam es zu einem Hackerangriff.

(Foto: Jens Büttner/zb/dpa)

Ärgerlich für Kunden der DKB: Gestern Abend konnten diese wegen einer technischen Störung nicht auf ihr Konto zugreifen. Der Grund: ein Hackerangriff. Nach wie vor kann es infolgedessen zu Einschränkungen kommen. Aber immerhin sollen keine Daten abgegriffen worden sein.

Gestern Abend begann der Spuk. Kunden konnten nicht mehr auf die Website und das Internet-Banking der Deutschen Kreditbank AG (DKB) zugreifen. Nun ist der Grund für die Störung klar. Wie die Direktbank auf Twitter mitteilt, wurde "der Server-Dienstleister der DKB am 07.01.2020 einem Angriff durch Dritte ausgesetzt, der die Verfügbarkeit unserer Webseite sowie einige unserer Dienste beeinträchtigt. Es gibt aktuell kein Anzeichen für einen Datenabgriff." Erst am späteren Abend gelang es der Bank, den Dienst wieder halbwegs herzustellen.

*Datenschutz

Aber immerhin lässt die DKB weiter verlauten: "Alle von dir bereits veranlassten Zahlungen wie Daueraufträge, Lastschriften oder Terminüberweisungen werden weiterhin ausgeführt. Auch Giro- und Kreditkarten können wie gewohnt eingesetzt werden." Weiter teilt sie mit, dass sie Gegenmaßnahmen ergriffen und die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt hat und mit den zuständigen Behörden eng zusammenarbeitet.

Noch läuft nicht alles rund

Allerdings räumt die Bank ein, dass es nach wie vor zu Einschränkungen kommen könne, wie ein Sprecher sagte. Am Dienstagabend hatten sich die Beschwerden der Nutzer vor allem auch auf der Internetseite allestörungen.de gehäuft.

Wie unter anderem das "Handelsblatt" berichtet, hatte die DKB bereits zu Beginn der Woche mit einer Störung zu kämpfen. Die Datenübertragung für die Entgegennahme von Wertpapieraufträgen sei unterbrochen worden. Ingesamt sollen hiervon mehr als 1200 andere deutsche Geldhäuser betroffen gewesen sein, unter anderem auch diverse Volksbanken und Sparkassen. Als Grund wurde eine IT-Panne bei der Deutschen Wertpapierservice-Bank (DWP Bank) genannt.

Die DKB mit Hauptsitz in Berlin ist Teil der BayernLB-Gruppe, die zweitgrößte deutsche Direktbank und betreut mit ihren insgesamt 3990 Mitarbeitenden rund 3,9 Millionen Geschäfts- und Privatkunden.

Quelle: ntv.de, awi