Ratgeber
Donnerstag, 22. Oktober 2009

Keine Frage des Preises: Matratzen mit Schlafkomfort

Wie gut man schläft, hängt nicht vom Preis der Matratze ab.
Wie gut man schläft, hängt nicht vom Preis der Matratze ab.(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Teure Taschenfederkern-Matratzen bietet Stiftung Warentest zufolge oft nicht mehr Schlafkomfort als preiswertere. Nur zwei von neun getesteten Modellen in der Preisklasse 500 bis 800 Euro bekamen das Qualitätsurteil "gut". Eines der "gut" getesteten Modelle war allerdings mit rund 700 Euro auch gleich die zweitteuerste geprüfte Matratze. Die übrigen Modelle schnitten überwiegend mit "befriedigend" ab, in zwei Fällen gab es nur ein "Ausreichend".

Wie "Test" berichtet, steckt hinter "überzogenen Komfortversprechen" der Hersteller oft nur wenig. So seien häufig versprochene Liegezonen, die den Schläfer an den richtigen Stellen stützen oder entlasten sollen, kaum oder gar nicht ausgeprägt. Experten hielten mehr als drei Zonen ohnehin "für ziemlich sinnlos", obendrein lägen die unterstützungbedürftigen Körperregionen bei großen oder kleinen, zierlichen Menschen an anderen Stellen. "Das Massenprodukt Matratze kann diesen unterschiedlichen Anforderungen deshalb kaum gerecht werden", urteilten die Tester.

Geprüft haben die Warentester neben Liege-Eigenschaften unter anderem auch das Schlafklima und die Haltbarkeit der Produkte sowie den Bezug und eine etwaige Schadstoffbelastung. Letztere war nicht vorhanden, hier schnitten die Matratzen allesamt mit "sehr gut" ab. Dringend rät "Test" übrigens zum gründlichen Probeliegen, denn die Härte-Angaben der Hersteller böten so gut wie keine Orientierung - jeder Hersteller kennzeichne nach eigenem Gusto. So fanden die Prüfer unter der Kennzeichnung "H3" eine sehr weiche, eine weiche, aber auch eine harte Matratze.

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Quelle: n-tv.de