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Gar nicht smart Paypal führt Strafgebühr ein

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(Foto: picture alliance/dpa)

Smart-Payment kommt an. Immer mehr Nutzer überweisen oder empfangen Geld via Online-Bezahldienst. Mit Paypal zum Beispiel. Wer aber nur ein Konto hat und sich ansonsten inaktiv zeigt, soll bald zur Kasse gebeten werden - zumindest in Großbritannien.

Sicheres Bezahlen beim Online-Shopping oder die schnelle Überweisung an Freunde - für viele ist Paypal hierbei die erste Wahl. 346 Millionen Nutzer, rund 3,74 Milliarden Transaktionen fanden laut Statista im zweiten Quartal 2020 statt. Die Nutzung ist ja auch eine einfache Sache, Konto erstellen, mit wenigen Klicks Geld überweisen oder empfangen und das auch noch kostenlos. Zumindest bisher. Denn wer einfach nur ein Konto angelegt hat und es kaum nutzt, wird nun zur Kasse gebeten.

Überweisen einem Freunde Geld über Paypal, wird dieses auf dem Paypal-Konto zwischengelagert, bis man es selbst davon abbucht oder weiterverwendet. Wer auf seinem entsprechenden Konto jedoch Geld hat, den Account aber seit 12 Monaten oder länger nicht nutzt, soll durch die Strafgebühr zu Aktivität oder einer Account-Schließung animiert werden. In Form einer Strafgebühr von 12 Pfund, wie die britische Zeitung "Evening Standard" berichtet.

Kann die Gebühr umgangen werden?

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Laut dem österreichischen "Der Standard" soll die Gebühr für alle Paypal-Nutzer fällig werden und würde dann außerhalb von Großbritannien ebenfalls rund 12 Euro entsprechen. Allerdings ist sie bisher wohl nicht für österreichische und deutsche Konten geplant. Ob sie tatsächlich auch hierzulande noch kommt, ist bislang nicht bekannt.

Wer kein Guthaben auf seinem Paypal-Konto hat, muss nicht zahlen. Wer weniger als 12 Pfund beziehungsweise 12 Euro auf seinem Konto hat, bei dem wird entsprechend weniger Geld abgebucht. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, muss sich nur vor dem 15. Dezember 2020 mal wieder bei Paypal einloggen, Geld senden, abbuchen oder empfangen und so die Inaktivität aufheben. Wer länger als ein Jahr inaktiv ist, zahlt. Einem Unternehmenssprecher zufolge sollen betroffene Nutzer allerdings auch 60 Tage, 30 Tage sowie eine Woche vor Ablauf der Frist eine Nachricht erhalten.

Quelle: ntv.de, awi