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Rasierschaum und -gel im Test So gelingt die Rasur

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Gel oder Schaum? Geschmacksache.

(Foto: imago images/Shotshop)

Die Nassrasur wird von vielen Männern als besonders gründliche und saubere Methode geschätzt. Damit die Haarentfernung auch sanft ausfällt, tut ein Schmiermittel wie. Rasierschaum oder -gel not. Öko-Test verrät, was sich unbesorgt ins Gesicht geschmiert werden kann.

So mancher Bartträger spielt mit dem Gedanken, sich zum Zwecke des Infektionsschutzes von seinem Gesichtshaar zu trennen. Denn das Robert-Koch-Institut hatte in Zusammenhang mit der Maskenpflicht darauf hingewiesen, dass ein Bart die Schutzwirkung von Masken beeinträchtigen könne, weil er diese quasi auf Abstand hält.

Wie auch immer, laut Statistik verwenden rund 41 Prozent der deutschen Männer einen Nassrasierer, um sich von ungewolltem Barthaar zu trennen. Damit der nicht die Haut aufschabt, sollten bei der Anwendung Rasiergele oder -schaum aufgetragen werden.

Öko-Test wollte wissen, was sich die Männer da genau ins Gesicht schmieren: Jeweils zehn Gele und Schäume haben die Tester unter die Lupe genommen und vor allem auf schädliche Substanzen geprüft.

Duftstoffe und sogenannte polyzyklische Moschusverbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern, haben in den Rasiermitteln nichts zu suchen, finden die Öko-Tester. Das Gleiche gilt für Formaldehyd oder halogenorganische Verbindungen. All diese chemischen Mittelchen braucht es eigentlich nicht, um den Bart zu stutzen. Und die meisten Hersteller beweisen ja auch, dass es ohne Stoffe geht, die eine negative Wirkung haben.

Bei Rasierschaum Ergebnis erfreulicher

So vergaben die Prüfer bei den Rasiergelen nur zwei Mal das Prädikat "sehr gut" und drei Mal die Note "gut". Vier Mal mussten sich die Produkte mit "befriedigend" begnügen.

Das Gel "Wilkinson Sword Protect Gel Sensitive" fiel im Test durch. Wegen der Verwendung von Lilial und künstlichem Moschusduft gab es hier ein "ungenügend". Über die Bestnote konnten sich "Bevola Men Rasiergel Sensitiv für empfindliche Haut" (1,35 Euro; alle Preisangaben für 200 Milliliter) und "Bulldog Original schäumendes Rasiergel" (2,95 Euro) freuen.

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Beim Rasierschaum fiel das Ergebnis erfreulicher aus. Insgesamt vier Mal vergab Öko-Test die Bestnote "sehr gut" und genauso oft die Note "gut". Ein Produkt bekam ein "befriedigend". Aber auch bei den Schäumen ist einer durchgefallen: "Palmolive Men Classic Rasierschaum" enthält Stoffe, die nach Ansicht von Öko-Test nicht drin sein sollten. So fanden sich Lilial, Citronellol, Eugenol und künstlicher Moschusduft.

Bei den Produkten mit der Note "sehr gut" ist die Preisspanne bemerkenswert. Der preiswerte "Ombia Men Classic Rasierschaum" für 0,57 Euro durfte sich über die Bestnote freuen. Gleiches gilt für den teuersten Kandidaten im Prüfungsfeld: "Logona Mann Rasierschaum Bio Ginko & Coffein" zum stolzen Preis von 10,65 Euro. Dafür bekommt man aber zertifizierte Naturkosmetik.

Quelle: ntv.de, awi