Ratgeber

Anzeige So sitzt es sich im Büro bequem

imago93791763h.jpg

Eine gute Sitzhaltung und geeignete Büromöbel beugen Berufskrankheiten vor.

(Foto: imago images/ingimage)

Wer acht Stunden täglich vor dem Computer sitzt, wird auf lange Sicht häufig mit fiesen Verspannungen, Rückenschmerzen und anderen Wehwehchen konfrontiert. Mit einem ergonomischem Arbeitsplatz lassen sich solche Beschwerden vermeiden.

17 Millionen Menschen in Deutschland verbringen den gesamten Arbeitstag vor dem Computer. Das verursacht bei nicht wenigen von ihnen früher oder später gesundheitliche Probleme. Neben der richtigen Sitzhaltung sind auch geeignete Möbel und Geräte von enormer Bedeutung, um Berufskrankheiten wie Sehnenscheidenentzündungen, trockenen Augen oder Rückenschmerzen vorzubeugen.

Was bedeutet "ergonomischer Arbeitsplatz"?

Ergonomie bedeutet in diesem Fall, dass sich der Arbeitsplatz an den Arbeitnehmer anpasst. Das heißt, persönliche Faktoren wie Alter, Krankheiten, Größe oder Kraft werden mit berücksichtigt. Die Arbeit soll also möglichst angenehm gestaltet werden, sodass weder eine Über- noch eine Unterforderung eintreten. Der Arbeitgeber ist laut Arbeitsstätten­verordnung (ArbStättV) dazu verpflichtet, einen ergonomischen Arbeitsplatz bereitzustellen. Selbständige und all jene, die vorbeugend tätig werden wollen, können sich selbst um entsprechende Utensilien kümmern.

Die richtigen Büromöbel erleichtern das Arbeiten und beugen Berufskrankheiten vor, die häufig aufgrund der Computerarbeit entstehen. Der Schreibtisch sollte um 68 Zentimeter höhenverstellbar sein. Beim Schreibtischstuhl sind es idealerweise 40 bis 54 Zentimeter. Auch die Sitzneigung sollte verstellbar sein. Die Armlehnen müssen höhen- und neigungsverstellbar sein. Die ergonomische Lehne hat die größte Wölbung im unteren Rückenbereich und überragt die Schulterblätter. Wer beim Einkaufen ein wenig Geld sparen will, sollte diese Gutscheine für IKEA, Möbel Höffner und Otto nicht verpassen.

Mittlerweile gibt es zudem spezielle ergonomische Tastaturen, Handgelenksauflagen und Mäuse, welche die Hände und Handgelenke besonders schonen. Derzeit gibt es glücklicherweise bei Saturn, Media Markt und Conrad kräftige Rabatte.

Auf die richtige Haltung kommt es an

Viele Menschen sitzen ungünstig am Computer. Auf Dauer kommt es zu Rückenschmerzen, Sehproblemen oder Handgelenksschmerzen. Zunächst sollte daher die richtige Sitzposition am Schreibtisch eingenommen werden. Die Füße stehen dabei auf dem Boden. Die Fersen sind direkt unter den Kniekehlen. Der Sitz sollte leicht nach vorn geneigt sein, und der Rücken berührt die Lehne. Die Armlehnen sollten idealerweise auf der Höhe der Tisches sein, damit der Nacken, die Schultern und die Arme durch das Aufliegen der Unterarme entlastet werden.

Wenn die richtige Sitzhaltung eingenommen wurde, geht es daran, die Arbeitsgeräte zu positionieren. Dabei sollte die Tastatur möglichst nah am Körper platziert werden, damit ein Vorbeugen unnötig wird. Die Hinterfüße sollten nicht ausgeklappt werden, da dies ein Einknicken der Handgelenke erfordert, was auf lange Sicht ungesund ist. Gleich neben der Tastatur ist die Maus, sodass der Maus-Arm und die Kante des Tisches einen rechten Winkel bilden. Andere Arbeitsgegenstände sollten nicht zu weit entfernt liegen, damit Kopf und Nacken nicht ständig gedreht werden müssen. Der Monitor sollte genügend Abstand zu den Augen haben. Bei einem 17-Zoll-Bildschirm sind das ungefähr 60 Zentimeter. Der Blick sollte frontal und mittig auf den Bildschirm treffen. 

Studien zeigen, dass abwechselnd sitzen und gehen der Gesundheit gut tut. Dieses Prinzip gilt auch für die Augen und Hände. Es sollte öfter einmal in die Ferne geblickt und die Hände von Tastatur und Maus genommen werden, um Überlastungen zu vermeiden.

Quelle: n-tv.de, imi