Donnerstag, 19. Januar 2023Der Sport-Tag

21:08 Uhr

"Wild" und "unbegründet": Mercedes weist Hamilton-Spekulationen zurück

Der Formel-1-Toprennstall Mercedes hat einen Bericht um einen sich anbahnenden neuen Mega-Vertrag für Rekordweltmeister Lewis Hamilton mit anschließender hoch dotierter Beschäftigung als Markenbotschafter energisch dementiert. "Das sind wilde Spekulationen, völlig unbegründet", sagte ein Teamsprecher.

"Wir haben noch ein ganzes Jahr vor uns", hatte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff in der vergangenen Woche gesagt. Trotzdem zeigte sich der Österreicher optimistisch, mit dem 38 Jahre alten Star-Piloten eine Basis für eine weitere Zusammenarbeit zu finden. "In den letzten zehn Jahren ist unsere Beziehung so gewachsen, dass es nur noch darum geht, dass er körperlich wieder in Europa ist, wir die Köpfe zusammenstecken, ein bisschen ringen und dann nach ein paar Stunden mit weißem Rauch den Raum verlassen", sagte Wolff weiter.

Hamilton, der mit dem Mercedes-Werksteam sechs seiner sieben Fahrertitel gewonnen hat, hatte zuletzt immer wieder betont, wie viel Freude ihm das Rennfahren in der Formel 1 noch bereitet.

20:25 Uhr

Bericht: Moukoko hat Entscheidung über BVB-Zukunft getroffen

Youssoufa Moukoko hat sich nach Informationen der "Bild"-Zeitung für einen Verbleib bei Borussia Dortmund entschieden und soll noch vor dem Neustart am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) gegen den FC Augsburg einen neuen Dreijahresvertrag beim Fußball-Bundesligisten unterschreiben. Dieser soll dem 18-Jährigen im Optimalfall bis zu sechs Millionen Euro jährlich und ein Handgeld von über 10 Millionen Euro bringen.

Der Vertrag von Moukoko, der bei der WM in Katar im Kader der deutschen Nationalmannschaft stand, läuft am Ende der Saison aus. Seit Monaten verhandeln der Bundesligist und das Sturm-Juwel über eine Verlängerung. Moukoko soll von mehreren Top-Klubs aus der englischen Premier League und auch vom FC Barcelona umworben sein.

19:21 Uhr

Eintracht-Adler soll Stadionverbot in Frankfurt bekommen

Die Tierrechtsorganisation Peta hat Eintracht Frankfurt aufgefordert, zukünftig den Adler Attila nicht mehr im Fußballstadion vorzuführen. "Es wird Zeit, dass diese tierquälerische Tradition abgeschafft wird", forderte Peta in einer Mitteilung. "Den Adler regelmäßig ins Stadion zu bringen und angebunden vorzuführen, ist kein artgerechter Umgang." Der Vogel ist das Wappentier und Maskottchen des Bundesligisten und wird seit 2006 von einem Falkner in die Frankfurter Arena gebracht.

18:42 Uhr

Wahnsinn in Melbourne: Murray gewinnt Match nach 4 Uhr nachts

Der frühere Tennis-Weltranglisten-Erste Andy Murray hat nach einem nächtlichen Marathon-Match die dritte Runde bei den Australian Open erreicht. Der 35 Jahre alte Schotte siegte gegen den australischen Lokalmatador Thanasi Kokkinakis nach einem 0:2-Satzrückstand noch 4:6, 6:7 (4:7), 7:6 (7:5), 6:3, 7:5. Als Murray nach 5:45 Stunden Spielzeit mit einer Vorhand das Match beendete, war es bereits kurz nach 4 Uhr morgens in Melbourne. Danach stieß er einen langen Jubelschrei aus. Bereits in der ersten Runde hatte Murray gegen den einstigen Wimbledon-Finalisten Matteo Berrettini aus Italien seine immer noch vorhandenen enormen Kämpferqualitäten gezeigt und sich ebenfalls hauchdünn in fünf Sätzen behauptet.

18:22 Uhr

Bericht: Thomas Müller angeblich beim FC Bayern degradiert

Die Anzeichen verdichten sich, dass Offensiv-Allrounder Thomas Müller zum Jahresbeginn tatsächlich nur noch auf der Bank Platz nehmen wird. Da seine direkten Konkurrenten auf den Positionen des Mittelstürmers mit Eric Maxim Choupo-Moting und des Zehners mit Jamal Musiala zuletzt umso stärker aufspielten, könnte der 33-Jährige vorerst auf die Auswechselbank verbannt werden. Laut einem "Bild"-Bericht spricht ein spannendes Trainingsdetail aus dieser Woche ebenfalls für die Degradierung Müllers.

Die "Bild" zeigte dabei ein Foto, auf dem die Offensivreihe der Münchner auf der übergroßen Videoleinwand auf dem Trainingsgelände zu erkennen ist - womöglich für die Startaufstellung bei RB Leipzig. Anhand der Rückennummern ist dabei auszumachen, dass die Personalie Thomas Müller offensichtlich nur noch als Backup für den Startelf-Spieler Choupo-Moting auf der Mittelstürmer-Position eingeplant ist. Ob diese taktische Ausrichtung tatsächlich ein Indiz für die Startformation des Tabellenführers beim Gastspiel in Sachsen ist, blieb offen.

Wer dem Bericht zufolge auf den Außenbahnen den Vorzug bekommt, lesen Sie hier bei sport.de

17:56 Uhr

Deutsche Gruppe bei Handball-WM: Niederlande ringen Katar nieder

Die niederländischen Handballer sind mit einem Sieg in die deutsche WM-Hauptrundengruppe gestartet. Die Mannschaft um Starspieler Luc Steins schlug Asienmeister Katar nach einem Kraftakt 32:30 (15:19) und sammelte vor dem Duell mit Deutschland am Samstag (20.30 Uhr/ZDF) weiteres Selbstvertrauen. Die Niederländer haben nun 4:2 Punkte auf dem Konto, Katar besitzt nach der dritten Niederlage hingegen keine Chance mehr, das Viertelfinale zu erreichen. Am Abend treffen in der deutschen Hauptrundengruppe 3 noch Mitfavorit Norwegen (4:0) und Serbien (2:2) aufeinander. Das DHB-Team spielt seit ab 18 Uhr (ARD und im Liveticker bei ntv.de) gegen Außenseiter Argentinien.

17:34 Uhr

Putin-Verbündete schimpft über Australian Open

"Das Verbot russischer Flaggen ist Unsinn", polterte Russlands Wintersportlerin Veronika Stepanova beim Sender "Match TV". Die Ski-Langläuferin fügte überzeugt hinzu: "Aber es wird auf diejenigen zurückfallen, die es sich ausgedacht haben." Sie hat sich seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine immer wieder als Unterstützerin von Wladimir Putin gezeigt.

Damit meinte die 22-Jährigen den Verband Tennis Australia, der nach dem Erstrundenspiel zwischen der siegreichen Ukrainerin Kateryna Kozlova gegen die Russin Kamila Rakhimova am vergangenen Montag umgehend ein Verbot aussprach. Ein Fan hatte in der Arena eine russische Flagge präsentiert.

Weil Bilder davon in den sozialen Medien vielfach geteilt und kritisch kommentiert wurden, gaben die Organisatoren ihre ursprüngliche Haltung bezüglich der Nationalflaggen für die Fans auf. Diese waren zunächst auf dem Gelände des Melbourne Parks erlaubt gewesen, solange sie niemanden stören. Das Verbot gilt seit vergangenem Dienstag, Flaggen anderer Länder sind weiterhin erlaubt.

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17:11 Uhr

Drittliga-Spiel der zweiten Mannschaft des BVB fällt aus

Das für Samstag geplante Spiel der 3. Fußball-Liga zwischen Borussia Dortmund II und dem VfL Osnabrück ist abgesagt worden. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, ist der für die Austragung vorgesehene Platz im Wuppertaler Stadion am Zoo unbespielbar. Das eigentliche Heimstadion der Dortmunder Reserve (Rote Erde) steht derzeit nicht zur Verfügung. Die Platzkommission des DFB kam nach den Schneefällen vom Donnerstagmorgen zu dieser Entscheidung. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

16:41 Uhr

Ziemlich teuer, aber: Dortmund interessiert sich für Stürmer

Borussia Dortmund ist offenbar an einer Verpflichtung des abwanderungswilligen Stürmers Nicolo Zaniolo von der AS Rom interessiert. Wie die italienische "Gazzetta dello Sport" berichtet, will der BVB den 23-Jährigen im Winter holen, die Roma beziffert den Wert Zaniolos auf 40 Millionen Euro.

Die Dortmunder müssen sich aber wohl mit Konkurrenz aus der Premier League auseinandersetzen. Auch West Ham United, Tottenham Hotspur und Leicester City sollen Interesse am italienischen Nationalspieler signalisiert haben. Die Roma wollte ursprünglich Zaniolos 2019 abgeschlossenen Vertrag verlängern, der Spieler wolle jedoch Erfahrung im Ausland sammeln, heißt es.

Der aus der Toskana stammende Zaniolo galt nach seinem Wechsel von Inter Mailand als großer Hoffnungsträger der Römer, bisher konnte er jedoch auch wegen mehrerer Verletzungen den Erwartungen nicht voll entsprechen. Für die Giallorossi erzielte er 24 Tore in 128 Spielen.

16:21 Uhr

Preuß bei Comeback chancenlos, Herrmann-Wick beste deutsche

Biathlon-Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick hat beim ersten Teil der Generalprobe für die Heim-WM in Oberhof einen Podestplatz verpasst. Die 34-Jährige erreichte beim ersten Saisonsieg der Italienerin Dorothea Wierer im 7,5-Kilometer-Sprint von Antholz Rang sechs. Die frühere Staffel-Weltmeisterin Franziska Preuß (1 Strafrunde/+1:40,7 Minuten) war bei ihrem Comeback in der Loipe chancenlos und landete nur auf Rang 38.

Knapp hinter der deutschen Teamleaderin überraschte die am Schießstand fehlerfreie Janina Hettich-Walz (+23,6) als Siebte. Damit knackte sie die interne Norm für die Titelkämpfe in Oberhof (8. bis 19. Februar) und darf noch auf ihre dritte WM-Teilnahme hoffen.

Saisondebütantin Hanna Kebinger (+1:05,5) schoss nur einmal daneben und sammelte so im dritten Weltcup-Einzel ihrer Karriere als 19. erstmals Punkte. Sophia Schneider (21./2/+1:11,9) und Vanessa Voigt (29./2/+1:27,0) vergaben am Schießstand mögliche Top-Platzierungen. Vanessa Hinz, in der Staffel in Peking Olympia-Dritte, fehlte weiterhin krankheitsbedingt.

15:59 Uhr

FC Bayern macht heißersehnten Neuzugang offiziell

Der Wechsel von Torhüter Yann Sommer zum deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München ist perfekt. Sommer erhält laut Mitteilung einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025. Für den Wechsel im Winter zahlen die Münchner an Borussia Mönchengladbach geschätzte acht Millionen Euro, je nach Erfolg sollen Bonuszahlungen in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro fließen.

Beim Abschlusstraining lief der 34-Jährige heute mit auf und dürfte bereits zum Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga nach der langen WM- und Winterpause am morgigen Freitag (20.30 Uhr/Sat.1, DAZN und im Liveticker bei ntv.de) auswärts gegen Leipzig im Tor stehen.

Vorstandschef Oliver Kahn hob nach dem vollzogenen Wechsel die Bedeutung des neuen Torwarts für die großen Ziele des FC Bayern hervor. "Er bringt alles mit, um bei uns sofort seinen Teil zum Erfolg beitragen zu können. Wir sind sicher, dass wir mit Yann Sommer unsere Ziele erreichen können", sagte der frühere Weltklasse-Torhüter und aktuelle Vorstandschef des FC Bayern München laut Mitteilung.

15:35 Uhr

"Weniger relevant": Ronaldo verliert nach Wechsel mehrere Millionen Follower

Finanziell gigantisch, aber für die Eigenvermarktung schädlich? Cristiano Ronaldo soll durch seinen Wechsel nach Saudi-Arabien fast fünf Millionen Social-Media-Follower verloren haben. Das ergab eine Analyse des Datendienstleisters CLV Group. Demnach ist die Reichweite des 37-jährigen Portugiesen, der für seinen Vertrag bis 2025 bei Al-Nassr angeblich 200 Millionen Euro jährlich kassiert, seit dem Transfer um 4,5 Prozent gesunken.

In Brasilien seien Ronaldo mehr als 600.000 Menschen "entfolgt", der größte Anteil des Follower-Rückgangs sei in spanisch- und portugiesischsprachigen Ländern zu beobachten. Kurios: "Die Daten zeigen uns, dass diejenigen, die sich von Ronaldos sozialen Netzwerken abwenden, in der Regel keine eingefleischten Fußballfans sind", sagte CLV-Geschäftsführer Neil Joyce: "Stattdessen interessieren sie sich eher für Profile, die Klatsch und Tratsch über Prominente, Reality-TV, Mode und Lifestyle-Inhalte bieten."

Ronaldos Umzug nach Saudi-Arabien hole ihn "aus dem Zentrum dieser Welten" und mache ihn damit "weniger relevant für das, was sie interessiert".

14:35 Uhr

"Passt uns überhaupt nicht": BVB erwischt Union-Coach Fischer auf falschem Fuß

Trainer Urs Fischer vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin bedauert den Wechsel von Außenverteidiger Julian Ryerson zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund. "Da wurden wir auf dem falschen Fuß erwischt, das passt uns natürlich überhaupt nicht", sagte der Schweizer vor dem Bundesliga-Restart gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de): "Aber so ist das Geschäft, es gilt, das Bestmögliche daraus zu machen."

Dortmund hatte vorgestern den Transfer des Norwegers bekannt gegeben. Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, habe ihn "informiert und gefragt, ob ich sitze", sagte Fischer: "Ich habe gesagt, ja ich sitze, und dann kam die Mitteilung. Da waren wir alle überrascht." Der Wechsel schmerze, Union werde nun "sicherlich versuchen, Julian zu ersetzen. Aber es wird kein Schnellschuss, sondern wir müssen überzeugt sein".

13:51 Uhr

PSG knallhart: Mbappé fast doppelt so teuer wie der bisher teuerste Spieler der Welt

Wechselt Kylian Mbappé in diesem Januar zu Real Madrid? Nein, berichtet "The Athletic" und beruft sich dabei auf eine Quelle aus dem Umfeld von PSG. Auch im Sommer ist ein Transfer unwahrscheinlich, fordert Paris doch eine Ablösesumme von 400 Millionen Euro. "Wir könnten ihn auch einfach mit gar keinem Preisschild versehen", wird die Quelle zitiert. Mbappé wäre damit fast doppelt so teuer wie sein Teamkollege Neymar, der einst für 222 Millionen vom FC Barcelona zu PSG gewechselt war.

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13:28 Uhr

Oberschenkelprobleme behindern Djokovic nur kurz

Titelfavorit Novak Djokovic hat auf dem Weg zu seinem 22. Grand-Slam-Titel die nächste Hürde genommen, dabei aber erneut Probleme mit dem angeschlagenen Oberschenkel offenbart. In der zweiten Runde der Australian Open setzte sich der serbische Topspieler mit 6:1, 6:7 (5:7), 6:2, 6:0 gegen den Franzosen Enzo Couacaud durch. Nach problemlosem ersten Satz machte Djokovic im zweiten Durchgang der linke Oberschenkel zu schaffen. Der einstige Weltranglistenerste ließ sich behandeln, bewegte sich dennoch weiter unrund und verlor den Satz im Tiebreak. Anschließend besserte sich Djokovics Zustand aber sichtlich - er ließ den Weltranglisten-191. im weiteren Matchverlauf nicht mehr in die Nähe eines Satzgewinns kommen. In Runde drei wartet nun der Bulgare Grigor Dimitrow (Nr. 27) auf den 35-Jährigen.

12:59 Uhr

Kuriose Szene: Vogel kackt Zverev auf den Kopf

Alles Gute kommt von oben? Nicht so beim Zweitrunden-Match von Alexander Zverev bei den Australian Open am Donnerstag. Im zweiten Satz gegen den Amerikaner Michael Mmoh kratzte sich der 25-jährige Deutsche am Kopf, schaute überrascht auf seine Hand und fing an zu lachen. Der Grund: Ein Vogel hatte sich auf seinen Kopf erleichtert. Zverev ging daraufhin zu seiner Bank und säuberte sich den Kopf mit einem Handtuch.

Zwar soll es Glück bringen, wenn ein Vogel auf jemanden macht - das hat dem Hamburger aber diesmal gefehlt. Zverev schied mit 7:6 (7:1), 4:6, 3:6, 2:6 aus und verpasste damit erstmals seit seinem Debüt 2016 die dritte Runde des Grand-Slam-Turniers im Melbourne Park. TV-Experte Boris Becker sah aber auch etwas Gutes in der kuriosen Szene: "Aber vielleicht ist das insgesamt ein gutes Zeichen für das Jahr für ihn", sagte er bei Eurosport.

12:31 Uhr

Hanning überrascht mit speziellem Trainer-Vergleich

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Brand (links) und Hanning im Jahr 1999.

Der langjährige Verbandsvize Bob Hanning hat am Rande der Handball-WM mit einem überraschenden Bundestrainer-Vergleich für Aufsehen gesorgt. "Mich erinnert Alfred Gislason an einen ganz speziellen Trainer", schrieb der Manager des Bundesliga-Tabellenführers Füchse Berlin in seiner "Bild"-Kolumne: "Für mich ist Alfred Gislason der neue Heiner Brand."

Weltmeistertrainer Brand, an dessen Seite Hanning viele Jahre lang Co-Trainer war, habe es seinerzeit "immer geschafft, seine Mannschaft über Ruhe und Persönlichkeit zum Erfolg zu führen. Genauso agiert Alfred." Taktische Anweisungen, das würde besonders in den Auszeiten sichtbar, "überlässt Alfred dabei auch mal seinen Spielern. Spielern wie dem genialen Spielmacher Juri Knorr oder auch dem Magdeburger Philipp Weber." Gislason, so Hanning weiter, wirke "wie Heiner sehr beruhigend auf die Spieler, er lebt in Ansehen und Ansprache vor allem von seiner Aura. Einer Aura der Unnahbarkeit. Einer Aura der Stärke." Den Isländer erlebe er bislang "als in sich ruhenden Pol, als standhafte Eiche im Sturm, als Turm in der umkämpften Handball-Schlacht".

11:49 Uhr

Millionen Fans wenden sich von Cristiano Ronaldo ab

Finanziell gigantisch, aber für die Eigenvermarktung schädlich? Fußballstar Cristiano Ronaldo soll durch seinen Wechsel nach Saudi-Arabien fast fünf Millionen Social-Media-Follower verloren haben. Das ergab eine Analyse des Datendienstleisters CLV Group. Demnach ist die Reichweite des 37-jährigen Portugiesen, der für seinen Vertrag bis 2025 bei Al-Nassr angeblich 200 Millionen Euro jährlich kassiert, seit dem Transfer um 4,5 Prozent gesunken. In Brasilien seien Ronaldo mehr als 600.000 Menschen "entfolgt", der größte Anteil des Follower-Rückgangs sei in spanisch- und portugiesischsprachigen Ländern zu beobachten. Kurios: Bei den Fans seines Ex-Klubs Manchester United, der im November den Vertrag mit dem Routinier vorzeitig aufgelöst hatte, stieg sein Einfluss sogar leicht.

"Die Daten zeigen uns, dass diejenigen, die sich von Ronaldos sozialen Netzwerken abwenden, in der Regel keine eingefleischten Fußballfans sind", sagte CLV-Geschäftsführer Neil Joyce: "Stattdessen interessieren sie sich eher für Profile, die Klatsch und Tratsch über Prominente, Reality-TV, Mode und Lifestyle-Inhalte bieten." Ronaldos Umzug nach Saudi-Arabien hole ihn "aus dem Zentrum dieser Welten" und mache ihn damit "weniger relevant für das, was sie interessiert".

11:17 Uhr

Drama im Irak: Ein Toter und 60 Verletzte bei Gedränge vor Fußballstadion

Im Süden des Iraks sind bei einem Gedränge in der Nähe eines Fußballstadions mindestens ein Mensch getötet und mindestens 60 verletzt worden. Das berichtete die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA unter Berufung auf medizinische Kreise. Mehrere der Verletzten schwebten nach dem Vorfall in der Stadt Basra in Lebensgefahr. Videos im Internet zeigten bereits Stunden vor dem Anpfiff eine dicht gedrängte Menschenmenge vor einem Eingang und in den Katakomben des Stadions.

In Basra läuft seit zwei Wochen der Arabian Gulf Cup. Als Gastgeber des alle zwei Jahre stattfindenden regionalen Fußballturniers hofft der Irak, sich etwas mehr von seiner anhaltenden politischen Krise und langen Jahren des Konflikts und Terrors zu lösen. An der Eröffnungszeremonie nahm unter anderem FIFA-Präsident Gianni Infantino teil. Nach offiziellen Angaben reisten aus den arabischen Golfstaaten mehr als 50.000 Fans an. Bilder zeigten Fans, die im Schlafsack auf dem Gehweg vor dem Stadion übernachteten. Im Finale sollen am Abend der Irak und der Oman aufeinandertreffen, das Spiel wird möglicherweise verschoben. Sicherheitskräfte berichten, Fans würden sich vom Gebiet um das Stadion wieder zurückziehen.

10:34 Uhr

Lothar Matthäus beendet Trainerkarriere mit sofortiger Wirkung

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Matthäus wird nur noch als TV-Experte am Spielfeldrand stehen.

(Foto: IMAGO/Matthias Koch)

Lothar Matthäus hat seine Karriere als Fußball-Trainer für beendet erklärt. "Nein, das ist echt abgehakt", antwortete der deutsche Rekord-Nationalspieler im Interview des "Kicker" auf die Frage, ob er wirklich kein Trainer mehr sein wolle. "Ich genieße meine Unabhängigkeit, kein Klubangestellter zu sein", erklärte der 61-Jährige. Matthäus, der bei verschiedenen Klubs im Ausland sowie als Nationaltrainer in Ungarn und Bulgarien nie länger als zwei Jahre unter Vertrag stand, ist als Experte bei den TV-Sendern Sky und RTL im Einsatz.

Wegen seiner zahlreichen Verpflichtungen ist der Weltmeister von 1990 auch nicht gekränkt darüber, nicht der Task Force des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) anzugehören, die einen Nachfolger für den zurückgetretenen DFB-Direktor Oliver Bierhoff sucht. "Ich habe mich ja klar positioniert: Wer Zeit hat, soll es machen. Diese Zeit habe ich nicht, weil ich andere berufliche Verpflichtungen habe. Und allein mit meinem Expertenjob bei RTL und der Nationalmannschaft käme ich ja in die Bredouille. Und die Arbeit bei Sky und RTL macht mir Spaß", sagte Matthäus.

09:46 Uhr

Spektakuläres Gerücht: Bayern baggert an DFB-Star Havertz

Kai Havertz ist beim FC Bayern so etwas wie ein Dauerthema. Bevor der Nationalspieler im Sommer 2020 seine Zelte bei Bayer Leverkusen abbrach und sich für eine Ablösesumme von rund 80 Millionen Euro in Richtung FC Chelsea verabschiedete, galt der deutsche Rekordmeister als hochgradig interessiert. Ehrenpräsident Uli Hoeneß bestätigte die Gedankenspiele sogar.

  • Und auch in den vergangenen zwei Jahren sollen die Münchner den 23 Jahre alten Offensivakteur nicht aus den Augen verloren haben. Glaubt man dem französischen Portal "Mediafoot", könnte bald Bewegung in die Personalie kommen. Demnach sei der FC Bayern hinter den Kulissen "sehr aktiv" in der Causa Havertz. Auch die "tz" spekuliert über ein aufflammendes Interesse an der Säbener Straße.
  • Bei Chelsea gilt Havertz spätestens im kommenden Sommer als Verkaufskandidat. Der englische "Telegraph" sowie "The Athletic" vermeldeten zuletzt, der sportlich kriselnde Londoner Klub wolle einige Großverdiener des aktuellen Kaders loswerden - darunter auch Havertz.
  • Frisches Geld aus möglichen Deals könnten die Blues gut gebrauchen. Gleich fünf Neuzugänge fanden in der Winter-Transferperiode bisher ihren Weg an die Stamford Bridge, darunter der Ukrainer Mykhaylo Mudryk von Schachtar Donezk für bis zu 100 Millionen Euro. Havertz gehört beim FC Chelsea zwar zum erweiterten Stammpersonal.

Mehr zu dem Havertz-Gerücht hier bei den Kollegen von sport.de

09:30 Uhr

Titelkampf in der Bundesliga: DFB-Boss gibt die Hoffnung nicht auf

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Die Meisterschale ist Dauergast auf den umstrittenen Bayern-Touren nach Katar.

(Foto: picture alliance/dpa)

DFB-Präsident Bernd Neuendorf rechnet trotz der bisherigen Dominanz des FC Bayern mit einer spannenden Restsaison in der Fußball-Bundesliga. "Ich glaube, es gibt mindestens drei, vier, fünf Mannschaften, die sich durchaus realistische Hoffnungen machen können, dass sie noch ganz nach oben rücken", sagte Neuendorf am Rande des DFL-Neujahrsempfangs in Offenbach am Main. Der Vorsprung der Bayern sei in dieser Saison noch nicht so groß, dass es keinen anderen Meister als die Bayern geben könne. "Das wird also eine spannende Rückrunde."

  • Die Münchener starten am Freitag bei RB Leipzig mit insgesamt 34 Punkten als Tabellenführer in die restliche Saison. Die ersten Verfolger sind der SC Freiburg mit vier und RB Leipzig mit sechs Punkten Rückstand.
  • Dahinter können sich auch noch Eintracht Frankfurt, Union Berlin und Borussia Dortmund Hoffnungen auf eine Rolle im Titelkampf machen. Der FC Bayern gewann die letzten zehn Meisterschaften in Folge. Insgesamt holten die Münchener den Titel schon 32 Mal.
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09:03 Uhr

Matthäus mit klarer Kante: Das erste Spiel entscheidet über die Meisterschaft

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus erwartet schon durch das Duell des FC Bayern München gegen RB Leipzig am Freitagabend (20.30 Uhr) eine Vorentscheidung für die deutsche Meisterschaft. "Es ist nur ein Spiel, ja, aber ein ganz besonderes: Gewinnt der FC Bayern, wird er Meister. Wenn die Münchner nicht gewinnen, gar verlieren sollten, dann ist vor allem auch Leipzig dabei", sagte der 61-Jährige in einem Interview des "Kicker".

  • Vor dem 16. Spieltag ist der FC Bayern Tabellenführer, Leipzig steht mit sechs Punkten Rückstand auf Rang drei hinter dem SC Freiburg.
  • "Wenn RB gewinnt, dann könnte es ein heißer Dreikampf werden", prognostizierte Matthäus. Freiburg liegt vier Punkte hinter dem FCB.
08:36 Uhr

Die letzte Deutsche in Australien kämpft sich in die dritte Runde

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Laura Siegemund überzeugte auf dem Court.

(Foto: picture alliance/dpa)

Laura Siegemund steht zum zweiten Mal in ihrer Karriere in der dritten Runde der Australian Open. Die 34-Jährige aus Metzingen kämpfte sich gegen die an Nummer 27 gesetzte Rumänin Irina-Camelia Begu am Donnerstag mit 5:7, 7:5, 6:3 durch. Die letzte verbliebene deutsche Teilnehmerin im Turnier trifft nun auf Leylah Fernandez (Kanada) oder Caroline Garcia (Frankreich/Nr. 4).

  • Siegemund hatte erst am Vortag ihr Erstrundenmatch nach wetterbedingten Verschiebungen absolvieren können und dabei mit einem Dreisatz-Erfolg gegen Lucia Bronzetti ihren ersten Sieg auf Grand-Slam-Ebene seit dem Viertelfinaleinzug in Paris 2020 gefeiert. In Melbourne hatte sie 2016 schon einmal die dritte Runde erreicht.
  • Gegen Begu war es von Beginn an ein umkämpftes Match. Im ersten Durchgang schlug Siegemund beim Stand von 5:4 zum Satzgewinn auf, ließ sich das Service aber abnehmen. Doch ihr Kampfgeist war nicht gebrochen, sie verdiente sich den dritten Durchgang, in dem sie dann schnell davonzog.
08:19 Uhr

Drei tote Freunde seit Oktober: Tottenham-Trainer denkt über Abschied nach

Nach dem Verlust von drei Freunden innerhalb kurzer Zeit hat Teammanager Antonio Conte von den Tottenham Hotspur seine Zukunft im Fußball offen gelassen. "Wenn so etwas passiert, muss man darüber nachdenken. Denn oft denken wir nur an unsere Arbeit und vergessen dabei die Familie, wir vergessen, dass wir mehr Zeit für uns brauchen", sagte Conte vor der Partie bei Manchester City.

  • Conte trauerte zunächst um Gian Piero Ventrone, der Fitnesstrainer von Tottenham starb im Oktober. Im Dezember starb dann der ehemalige Fußball-Profi Sinisa Mihajlovic, Anfang dieses Monats Gianluca Vialli. Conte ist genauso alt wie Mihajlovic zum Zeitpunkt seines Todes, während Vialli nur fünf Jahre älter als der Italiener war. "In so kurzer Zeit drei Menschen zu verlieren, die ich sehr gut kannte - erst Gian Piero Ventrone, dann Sinisa und jetzt Gianluca. Das war nicht einfach", sagte Conte: "Diese Saison ist in persönlicher Hinsicht eine schwierige Saison für mich. Sicherlich zwingt mich diese Saison dazu, über meine Zukunft nachzudenken."
  • Der Vertrag von Conte bei den Spurs läuft am Ende der Saison aus. Da die Nordlondoner auf dem fünften Platz liegen und noch immer um einen Platz in der Champions League kämpfen, betonte Conte, dass er sich trotz der Ungewissheit über seine langfristige Zukunft auf die anstehende Aufgabe konzentrieren werde.
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08:04 Uhr

Comeback erst im Frühjahr: Bittere Nachricht für Rafael Nadal

Bittere Nachricht für Rafael Nadal am Tag nach seinem Zweitrunden-Aus bei den Australian Open: Der 36 Jahre alte Spanier hat eine Verletzung am Iliopsoas-Muskel (Hüftbeuger) des linken Beines erlitten. Damit fällt der Grand-Slam-Rekordchampion wieder einmal sechs bis acht Wochen aus. Dies teilte Nadal nach einer MRT-Untersuchung mit. Der Spanier hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.

  • In Melbourne hatte Nadal in seinem Zweitrundenmatch gegen den US-Amerikaner Mackenzie McDonald keine Chance mehr, nachdem er im zweiten Satz die Blessur erlitt. Seine Frau Maria setzten die Szenen deutlich zu, ihr liefen auf der Tribüne Tränen die Wange herunter. Nadal verlor 4:6, 4:6, 5:7.
  • "Ich wollte als Titelverteidiger nicht aufgeben", hatte Nadal nach dem Spiel gesagt: "Es ist die Hüfte. Ich konnte die Rückhand überhaupt nicht schlagen und nicht mehr laufen." Zudem äußerte er die Hoffnung, dass er nicht erneut lange pausieren muss. Die Diagnose ist nun ein herber Rückschlag für den Tennis-Star.
07:35 Uhr

Von Ex-Bayern-Star verbannt: Vor Schalke-Wechsel eskaliert es

In der vergangenen Spielzeit war Michael Frey in Antwerpen noch der gefeierte Held. Die 24 Saisontore des bulligen Goalgetters waren ein Garant für den Einzug in den Europapokal. Seit der frühere Bayern-Antreiber Mark van Bommel jedoch Trainer bei Royal ist, findet sich Frey häufig nur noch auf der Ersatzbank wieder, seinen Stammplatz hat sich der Niederländer Vincent Janssen geschnappt.

  • Unlängst eskalierte die Situation, als der 28-Jährige im Pokal nur zu einem Kurzeinsatz kam. "Das war Michael Freys letztes Spiel für Antwerpen", sagte er der Schweizer Zeitung "Blick" und forcierte so seinen Abgang im Winter.
  • Im Hintergrund soll derweil an einer Leihe zum FC Schalke gearbeitet werden, eine Einigung rückt "Sky" zufolge immer näher. Zwischen den Knappen und dem Sturmtank soll sogar schon alles geklärt sein, lediglich "Details" würden noch fehlen.
  • In Antwerpen hinterlässt Frey offenbar verbrannte Erde. Wie die belgische Zeitung "Nieuwsblad" berichtet, ist der Eidgenosse bei seinen Noch-Mitspielern mittlerweile völlig unten durch. "Er lässt uns im Stich", soll ein namentlich nicht genannter Teamkollege über Freys wütenden Wechselwunsch gesagt haben. Ein Zurück dürfte es daher kaum mehr geben.

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06:37 Uhr

Novak Djokovic nach Toilettenbesuch in Erklärungsnöten

Toiletten-Diskussionen um Novak Djokovic: Der 21-malige Grand-Slam-Sieger hat Berichten widersprochen, er sei in seinem Erstrundenmatch am Dienstag bei den Australian Open ohne Erlaubnis von Schiedsrichterin Aurelie Tourte während des ersten Satzes aufs stille Örtchen gegangen.

  • "Ich habe mich ihr oder den Regeln nicht widersetzt. Sie hat mir die Erlaubnis erteilt und gesagt, ich solle schnell sein", schrieb Djokovic bei Instagram. Die Schiedsrichterin habe ihm nur hinterhergerufen, um ihm zu sagen, dass die Toilette auf der anderen Seite des Feldes sei. Er habe aber eine gefunden.
  • Das Reglement sieht Toilettenpausen in erster Linie zwischen den Sätzen vor, schließt dies aber im üblichen zeitlichen Rahmen während der Seitenwechsel auch nicht aus. Djokovic gewann das Match gegen Roberto Carballes Baena 6:3, 6:4, 6:0.
05:50 Uhr

US-Amerikanerin jubelt viel zu früh: Tennis-Spielerin kennt Regeln nicht

Danielle Collins ließ ihren Schläger fallen und riss die Arme jubelnd in die Luft. Die US-Amerikanerin hatte den Drittrundeneinzug nach einem harten Stück Arbeit geschafft - dachte sie zumindest und ging in Richtung des Netzes, um sich die Gratulation ihrer Gegnerin Karolina Muchova abzuholen. Doch die kam nicht.

  • Collins, die 29-jährige US-Amerikanerin, hatte sich beim Stand von 7:3 im Tiebreak des dritten Satzes zu früh gefreut. Im Entscheidungsdurchgang wird seit 2019 in Melbourne ein sogenannter Match-Tiebreak bis 10 gespielt.
  • "Ich wäre am liebsten im Boden verschwunden", sagte die an Position 12 gesetzte Spielerin im Anschluss, ihr verfrühter Jubel war Collins ziemlich peinlich. Immerhin gewann sie am Ende tatsächlich mit 6:7 (1:7), 6:2, 7:6 (10:6).
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