Fußball

"Hätte schlimmer kommen können" FC Bayern atmet auf, Wölfe selbstbewusst

Thomas Müller.jpg

Na guck, hätte doch schlimmer kommen können - das findet auch Thomas Müller nach der Auslosung der Viertelfinal-Partie der Champions League. Die Bayern treffen auf den FC Porto.

(Foto: picture alliance / dpa)

Losfee Karl-Heinz Riedle meint es gut mit den Fußballern des FC Bayern München. In der Champions League lost er dem deutschen Rekordmeister den vielleicht leichtesten Gegner zu. Weniger glücklich sind sie dagegen in Wolfsburg.

Der FC Bayern geht mit breiter Brust ins Viertelfinale der Champions League gegen den FC Porto. "Eines ist klar: Wir wollen ins Halbfinale", verkündete Kapitän Philipp Lahm nach der Auslosung. Auch Weltmeister Thomas Müller äußerte sich sehr selbstbewusst: "Es hätte schlimmer kommen können. Wir sind der FC Bayern! Wir haben von Anfang der Saison an das Ziel, ins Finale zu kommen. Wir sind von unserer Klasse überzeugt."

Der deutsche Rekordmeister geht als klarer Favorit in die beiden Partien. Die Bayern bestreiten das Hinspiel am 14./15. April auswärts in Portugal. Das Rückspiel findet am 21./22. April in München statt. "Es gibt sicher unangenehmere Gegner", erklärte Lahm. Er vertraut auf den Heimvorteil in der entscheidenden zweiten Partie daheim. "Wir können zufrieden sein und wollen natürlich weiterkommen ins Halbfinale", sagte Torhüter Manuel Neuer.

Besonders schmerzhafte Niederlage

Die Europapokalbilanz des FC Bayern gegen Porto ist mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage positiv. Die Niederlage war allerdings besonders schmerzhaft. Die Bayern verloren 1987 in Wien das Endspiel im Europapokal der Meister, dem Vorgängerwettbewerb der Champions League, gegen den FC Porto 1:2.

Das absolute Topspiel im Viertelfinale ist die Neuauflage des Endspiels von 2014 zwischen Titelverteidiger Real Madrid und dem Lokalrivalen Atlético Madrid. Die weiteren Paarungen lauten: Paris St. Germain gegen FC Barcelona und Juventus Turin gegen AS Monaco. Das Halbfinale wird am 5./6. und 12./13. Mai ausgetragen. Das Endspiel findet am 6. Juni im Berliner Olympiastadion statt.

Deutlich weniger Losglück als der FC Bayern hatte der Bundesliga-Zweite VfL Wolfsburg. Im Viertelfinale der Europa League trifft die Elf von Coach Dieter Hecking auf den SSC Neapel. Der letzte deutsche Vertreter in diesem Wettbewerb spielt am 16. April zunächst daheim. Das Rückspiel wird am 23. April in Italien ausgetragen.

"Neapel ist sicherlich stärker als Inter. Das wird wieder eine große Herausforderung", sagte Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs, der ein erneutes Weiterkommen allerdings für möglich hält. "Bangemachen gilt nicht. Wir haben genügend Qualität, auch diese Aufgabe zu meistern." Im Achtelfinale hatte sich Wolfsburg mit 3:1 und 2:1 gegen den 18-maligen italienischen Meister Inter Mailand durchgesetzt. Allofs betonte im TV-Sender Sky erneut, das Ziel des VfL sei das Endspiel am 27. Mai in Warschau: "Wer Zweiter in der Bundesliga ist und sich bislang so durchgesetzt hat, kann nicht sagen, dass er chancenlos ist." Das sieht auch Trainer Hecking so: "Ich sehe Neapel ein Stück besser als Inter. Aber wir sind auch kein leichter Gegner."

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid

Mehr zum Thema