Fußball

Juventus darf noch nicht feiern Miroslav Klose trifft für Lazio

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Glücklich in Italien: Miroslav Klose, Lazios Legionär aus Deutschland (2.v.r) feiert mit seinen Teamkollegen seinen Treffer zum 2:0 gegen den FC Parma.

(Foto: picture alliance / dpa)

In der italienischen Serie A erlebt der FC Parma ein Debakel: Binnen weniger Minuten fangen sich die Gäste bei Lazio Rom drei von vier Toren ein. Mit Klose trägt ein Stürmerstar aus Deutschland dazu bei, dass Juventus mit dem Jubel warten muss.

Fußball-Weltmeister Miroslav Klose hält mit dem italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom Kurs auf die direkte Champions-League-Qualifikation. Der 36-Jährige Miroslav Klose erzielte am Abend gegen den Tabellenletzten FC Parma das 2:0 (13.) beim 4:0 (3:0)-Heimsieg. Damit hielt Lazio (62 Punkte) den Stadtrivalen AS Rom (61) hinter sich, der 3:0 (2:0) bei Sassuolo Calcio gewann. Für Klose war es der zwölfte Saisontreffer.

Zugleich vertagte der Tabellenzweite Lazio mit dem Sieg gegen Parma die Entscheidung im ungleichen Titelkampf. Im Falle einer Niederlage der Römer hätte Juventus Turin das 3:1 (1:1) gegen den AC Florenz gereicht, um fünf Spiele vor Saisonende bereits die Meisterschaft zu feiern.

Im Spiel der Turiner gegen Florenz war ein weiterer Spieler aus Deutschland beteiligt: Aufseiten der Fiorentina wurde der deutsche Nationalstürmer Mario Gomez allerdings in der 72. Minute ausgewechselt.

AC Mailand rutscht weiter ab

In Rom erzielte Lazio drei Tore in den ersten 16 Minuten, neben Klose trafen Marco Parolo (10.), Antonio Candreva (16.) und später Baldé Diao Keita (81.). Florenz ging in Turin durch einen Foulelfmeter von Gonzalo Rodriguez (33.) in Führung, Fernando Llorente (36.) und Carlos Tévez (45./70.) drehten das Spiel. Josip Ilicic (90.) traf noch für die Gäste.

Die Krise des AC Mailand setzte sich unterdessen auch am 33. Spieltag fort. Der abgestürzte Renommierklub verlor gegen den FC Genua 1:3 (0:1), die Fans der Rossoneri zeigten ihre Wut mit einer ungewöhnlichen Aktion: Zum Anpfiff formierten sie sich in der Südkurve des Giuseppe-Meazza-Stadions zu einem riesengroßen "Basta". (sid)

Quelle: ntv.de, mmo/sid

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