Fußball

Die spanische Presse staunt "Unersättlich, diese Bayern-Burschen!"

Lob und Bewunderung für Titelverteidiger FC Bayern, Ärger über die eigenen Unzulänglichkeiten: Die spanische Presse huldigt dem Rekordmeister aus München nach dem 4:0 beim Champions-League-Auftakt gegen Atletico Madrid. In Italien gibt es nach dem 2:2 von Inter Mailand gegen Borussia Mönchengladbach Kritik - und ein Lob für die Gäste-Defensive. Die Pressestimmen im Überblick:

Spanien

"Marca": Die Bayern-Dampfwalze lässt Atletico keine Chance. Einfach gesagt: Sie sind viel besser. Bayern ist eine Mannschaft, die umso mehr Hunger bekommt, je mehr sie frisst. Wenn sie ihr erstes Ziel erreicht haben, schalten sie einen Gang höher, um das zweite Tor zu erzielen, beschleunigen dann erneut, bis sie das dritte erreichen... und so weiter. Unersättlich, diese Bayern-Burschen. Gegen ein FC Bayern in dieser Form ist momentan kein Kraut gewachsen.

"AS": Der Champion fegt Atletico vom Platz. Bayern München ist eine Nummer zu groß für Atletico Madrid, sie stellten unter Beweis, warum sie erneut die Hauptfavoriten auf den Champions-League-Titel sind. Bayern hatte kein Erbarmen. Coman erzielte das vierte Tor wie im Training."

"Sport": Bayern überrollt Atletico. Gegen dieses Bayern zu spielen ist eine Schlacht, die du selten gewinnst. Wer auf den europäischen Thron will, muss in der Allianz Arena bestehen. Die Bayern bissen beim Pressing wie Wölfe zu.

"Mundo Deportivo": Der Champion macht ein überfordertes Atletico platt. Atletico ist momentan nicht vorbereitet auf Gala-Nächte.

Italien

"Gazzetta dello Sport": Zum Glück gibt es Lukaku. Der Belgier rettet Inter. Das Remis gegen Borussia Mönchengladbach, der am wenigsten gefährlichen Mannschaft der Gruppe, könnte Conte teuer zu stehen kommen.

"Corriere dello Sport": Nach dem Spiel hat Inter zwei Gewissheiten: Lukaku ist ein Phänomen - und die Abwehr ein Problem. Borussia glänzt mit einer starken Defensive.

"Tuttosport:" Inter zahlt einen hohen Preis für schwere defensive Fehler. 'Big Rom' Lukaku beweist wieder einmal, dass er der entscheidende Spieler in Contes Truppe ist.

"La Stampa": Der heilige Lukaku rettet Inter. Dieses schwache Remis bestätigt alle Probleme in der Abwehr und in der Identität der Mannschaft."

"Corriere della Sera": Kein Inter ohne Lukaku. Sein Doppelpack ist ein Elixir für die Mailänder. Es ist nicht einfach, gegen Borussia Mönchengladbach und zugleich gegen das Virus zu kämpfen. Doch die Abwehr der Nerazzurri bröckelt stark.

Quelle: ntv.de, tno/sid