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Die Handball-EM im RE-LIVE "Bad Boys" wuchten - und erleiden Pleite

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Völlig geknickt und ziemlich fassungslos: Rune Dahmke nimmt die Niederlage sichtbar mit.

(Foto: dpa)

Der Traum von der EM-Titelverteidigung lebt im Spiel gegen Dänemark lange weiter. Doch in den letzten Minuten sind die Skandinavier cleverer - und heimsen die Punkte ein. Jetzt brauchen die "Bad Boys" die Schützenhilfe der Gruppengegner. Das Spiel zum Nachlesen.

Schluss: Mit hängenden Köpfen verlassen wir die Halle in Varazdin. Besseres Spiel, trotzdem die erste Niederlage des Turniers. Und nun abhängig - das kann den "Bad Boys" und ihren Fans nicht gefallen. Erholen Sie sich bis Mittwoch zum nächsten Liveticker gut!

Wer noch etwas Kraft übrig hat: Den Spielbericht gibt's hier zum Nachlesen. Und damit Abpfiff.

Die Statistik zum Spiel:

Deutschland: Wolff (1), Heinevetter - Kühn (6), Weinhold (5), Dahmke (4), Wiencek (3), Häfner (2), Fäth (2), Gensheimer (1), Reichmann (1/1), Kohlbacher, Weber, Drux, Groetzki, Pekeler, Lemke
Dänemark: N. Landin, Green - Lindberg (9/4), Hansen (5), Olsen (3), Mortensen (3), Lauge (2), Damgaard (2), R. Toft Hansen (1), H. Toft Hansen (1), M. Landin, Svan, Mollgaard, Mensah, Balling, Zachariassen.
Schiedsrichter: Gubica/Milosevic (Kroatien)
Zeitstrafen: 3:1
Siebenmeter: 2/1:4/4

Schluss: Deutschland ist jetzt abhängig von den anderen Gruppenspielen - keine freudige Situation. Prokop ist gefrustet. Gegen Spanien - übrigens am Mittwoch um 20.30 Uhr - gilt aber kein Aufgeben. "Wir müssen eine Top-Leistung bringen", sagt Prokop.

Schluss: Julius Kühn muss sich ein paar Tränen verkneifen. "Wir haben leider vorn in den entscheidenden Situationen die falschen Entscheidungen getroffen und die Dänen zu Toren eingeladen", sagt er. "Wir waren hinten raus nicht konsequent genug. So wird es schwierig, weil wir dem Rückstand hinterher gelaufen sind."

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Aufgeben gilt nicht - Christian Prokop.

(Foto: imago/Pixsell)

Schluss: Der siebte Feldspieler der Dänen hat den Sieg gekostet, urteilt Christian Prokop im ARD-Gespräch.

Schluss: "Ich habe bis zum Schluss dran geglaubt, dass wir es schaffen. Ich bin ein bisschen sprachlos", sagt Rune Dahmke in der ARD. "Wenn es im gesamten Turnier schon nicht so richtig läuft, fehlt dann vielleicht auch das Quäntchen Glück."

Schluss: Enttäuschte Gesichter. Doch die Fans haben sie diesmal nicht enttäuscht. Deutliche Leistungssteigerung, doch letztlich stimmt die Einordnung, dass Deutschland der Underdog im Spiel ist.

60. Minute, 25:26: Turbulente letzte Sekunden. Wieder einmal diskutieren die Spieler mit den Schiedsrichtern. Freiwurf, kein Freiwurf, Freiwurf ausgeführt? Offenbar letzteres. Das war extrem unglücklich. Doch der Ball hätte aus mehr als zehn Metern direkt verwandelt werden müssen.

60. Minute, 25:26: Dann Dahmke! Doch nur noch zehn Sekunden. Es reicht nicht.

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60. Minute, 24:26: Die Deutschen jetzt mit offensiver Deckung - doch sie bekommen den Ball nicht in die Hand.

59. Minute, 24:26: Eine Minute noch, zwei Tore aufholen, das wird schwer ... Und Dänemark im Angriff, doch Trainer Jacobsen zieht die Auszeit.

58. Minute, 23:25: Rune Dahmke macht sich unbezahlbar! Das deutsche Tor ist leer, der Kieler springt mit vollen Risiko in den Ball - und rettet! Irre, ein Flug für die EM-Geschichtsbücher.

58. Minute, 23:25: Aber dann ist da ja noch Hans Lindberg, der heute einfach zu viel trifft.

57. Minute, 23:24: Ja! Wolff hält - und trifft seinerseits!

56. Minute, 22:24: Fäth hält die Mannschaft im Spiel. Jetzt Konzentration in der Abwehr. Und der wieder eingewechselte Wolff hält!

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(Foto: dpa)

55. Minute, 21:23: Im Tor der Dänen jetzt übrigens Jannick Krejberg vom SC Magdeburg. Ist Dahmke allerdings ziemlich egal. Sein dritter Treffer.

54., 20:23: Und dann trifft Mortensen auch noch das leere deutsche Tor! Oh weh, das wird jetzt ganz eng.

54. Minute, 20:22: Doch auch der Berliner kann Mikkel Hansen nicht eliminieren. Der Langhaarige hat einfach ein Pfund im Arm.

53. Minute, 20:21: Bei Kühn läuft's, sein 6. Treffer. Alle Spiele zuvor sind vergessen. Im deutschen Tor jetzt übrigens Heinevetter.

52. Minute, 19:20: Kühn wird doppelt geblockt, doch der Ball kommt zu Fäth, der verwandelt.

51. Minute,  18:20: Jetzt wird es wieder eng für die "Bad Boys". Rasmus Lauge trifft. Zwei Tore zurück - und nur noch neun Minuten. Auf geht's nochmal!

50. Minute, 18:19: Mikkel Hansen ist nicht zu verhindern. In Unterzahl trifft er. Schade, dass die Deutschen das leere Tor anschließend nicht treffen.

49. Minute, 17:18: Mads Mensah Larsen von den Rhein-Neckar Löwen deckt offensiv gegen Steffen Fäth - und bekommt, er will es nicht glauben, eine Zeitstrafe. In Überzahl spielen sie es clever und Kai Häfner steht frei vor Landin - eine Einladung zum Ausgleich.

48. Minute, 17:18: Das ging zu einfach. Dänemark jetzt wieder vorn.

47. Minute, 17:17: "Die kacken sich ein!", schallt es in der deutschen Auszeit im Kreis. Das lasse ich jetzt mal so stehen.

47. Minute, 17:17: Dickes Lob der Abwehr. Auch wenn jetzt schon mehr Tore gefallen sind als in Halbzeit eins, die Körpersprache gegenüber dem Tschechien-Spiel deutlich verbessert, die Zusammenarbeit passt. Und dann steht da ja noch Andi Wolff ganz hinten.

46. Minute, 17:17: Lindberg ist nicht zu stoppen.

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Nikolaj Jacobsen hat Puls.

(Foto: REUTERS)

44. Minute,  17:16: Was für eine breite Brust bei Julius Kühn. Das gefällt Dänen-Trainer Jacobsen gar nicht, dass der Melsunger einfach draufhalten kann.

43. Minute, 16:15: Landin hält ein - sorry - Würfchen von Weber. Eher eine Verzweiflungstat, weil die Außen von den Dänen effektiv aus dem Spiel gehalten werden.

42. Minute, 16:15: Selbstbewusstsein, Aggressivität, Wille: Steffen Weinhold wartet einen Moment im Wurf, guckt sich Landin aus - und verwandelt. Im Gegenzug hält Wolff - und versucht's frech, weil das dänische Tor leer ist. Leider nix.

41. Minute, 15:15: Es bleibt eine enge Kiste. Die deutsche Unterzahl wird mit zweiten Treffer bestraft. Nämlich schon wieder Lindberg.

39. Minute, 15:14: Erst muss Hendrik Pekeler wegen Trikotziehen vom Feld, dann bekommen die Dänen auch noch einen Siebenmeter, den erneut Lindberg verwandelt.

39. Minute, 15:13: Vierter Treffer von Julius Kühn! Deutschland führt mit zwei.

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Patrick Wiencek haut sich rein.

(Foto: dpa)

38. Minute, 14:13: Wiencek kann nicht nur defensiv, sondern auch wuchtig im Angriff. Nächster Treffer!

37. Minute, 13:13: Doch auch auf der anderen Seite gibt's bekanntermaßen starke Spieler. Hans Lindberg ist einer von ihnen - er verwandelt auch den nächsten Siebenmeter. Für den war extra Silvio Heinevetter eingewechselt worden - der ja mit Lindberg bei den Füchsen Berlin spielt.

36. Minute, 13:12: Weber scheitert an Landin, der Ball aber prallt zurück ins Feld. Das nutzt Patrick Wiencek - irrer Einsatz.

36. Minute, 12:12: Das Wettschießen scheint eröffnet. Der fixe Ausgleich durch Hansen dürfte doch was für Angriffsenthusiasten sein - es sei denn sie sind für die "Bad Boys".

35. Minute, 12:11: Wunderbar herausgespielt, trifft Dahmke. Im Gegenzug der erneute Ausgleich der Dänen und ganz fix die nächste Führung der Deutschen durch Weinhold.

34. Minute, 10:10: Apropos Wolff, der hält eben mal fix einen Hunderprozentigen.

33. Minute, 10:9: Am Kreis ist kein Durchkommen und niemand spielt sich frei? Kein Problem, Steffen Weinhold hämmert ihn einfach rein. Es ist sein dritter Treffer.

32. Minute, 9:9: Weber, Kühn - und Stürmerfoul. Weiter geht's mit einem dänischen Angriff, der aber ebenfalls nichts einbringt - weil Wolff auf Betriebstemperatur ist.

31. Minute, 9:9: Mikkel Hansen besorgt den ersten Treffer der 2. Halbzeit.

Halbzeit: Paul Drux muss definitiv ins MRT - er sitzt jetzt dick getaped auf der Bank und das Knie leuchtet schon blau und rot.

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Intensiv und mitreißend - die deutsche Bank ist voll dabei.

(Foto: dpa)

Halbzeit: Wer mehr auf Tore, Tore, Tore steht dürfte noch nicht so sonderlich angetan vom Spiel sein. Doch allein die Intenisivität des Spiels sollte Einiges rausreißen - oder uns aus dem Hocker, äh Schreibtischstuhl.

Halbzeit: Nur 17 Tore in einer Halbzeit - das allein schon spiegelt die Abwehrschlacht wider. Es gibt das erwartete Torhüter-Duell zwischen Andi Wolff und Niclas Landin - bisher hat der Deutsche die Nase vorn (oder eben öfter die Hand dran).

Halbzeit: "Die Dänen waren ein bisschen überrascht, als wir besser ins Spiel gekommen sind", sagt Uwe Gensheimer in der ARD. "Wir sind stark am Mann, sind aggressiv", lobt er.

30. Minute, 9:8: Der letzte dänische Pass vor der Halbzeit kommt nicht an - und so bleibt es bei der Führung der "Bad Boys".

30. Minute, 9:8: Wolff hält, was er halten kann. Den eben nicht. Casper Mortensen von der TSV Hannover-Burgdorf trifft zum Anschluss.

28. Minute, 9:7: Kai Häfner darf aufs Feld, hat Platz, sich am Kreis entlang zu bewegen - und hämmert rein!

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Julius Kühn hat Power im Arm.

(Foto: dpa)

27. Minute, 8:7: Kühn hat Feuer! Die Hansen-Brüder verteidigen irre was weg, aber gegen den Melsunger sind sie diesmal machtlos. Landin ärgert sich.

26. Minute, 7:7: Erneut trifft Damgaard für die rot gekleideten Dänen, Riese Finn Lemke - 2,10 Meter Gardemaß - kommt nicht mehr ganz ran.

25. Minute, 7:6: Erste Führung! Jetzt hört man in der Halle auch die deutschen Fans deutlich.

24. Minute, 6:6: Rune Dahmke tankt Selbstvertrauen! Ausgleich und im Gegenzug wirft scih Wolff in den Ball.

24. Minute, 5:6: Siehe 23. - bevor ich mich beim Schreiben wiederhole.

23. Minute, 5:6: Was für ein Glück! Das deutsche Tor ist leer, weil Prokop auf einen siebten Feldspieler setzt. Doch der Wurf geht vorbei.

22. Minute, 5:6: Im Gegenzug aber sofort wieder Dänemark. Michael Damgaard Nielsen vom SC Magdeburg schenkt Wolff einen ein.

21. Minute, 5:5: Jawoll, Kühn! Erneuter Ausgleich, nachdem er lange in der Luft steht.

19. Minute, 4:5: Halleluja, Wolff ist wieder stark drauf! Er rettet gegen einen freigelaufenen Lindberg. Zum nächsten Angriff kommen Spielmacher Philipp Weber und Julius Kühn wieder auf den blauen Grund. Doch die Dänen können auch Abwehr - und machen alle Wege zu. Die Folge: Auszeit Deutschland.

18. Minute, 4:5: Lindberg auf der anderen Seite kann's aber auch. Sein nächster Siebenmeter sitzt.

17. Minute, 4:4: Diesmal passt's beim Siebenmeter! Tobias Reichmann übernimmt von Uwe Gensheimer und verlädt Niklas Landin vom Feinsten. Der setzt sich auf den Hosenboden - böse, aber gut.

16. Minute, 3:4: Die Dänen nutzen ihre Überzahl eiskalt - und spielen den Kreis frei.

16. Minute, 3:3: Die deutsche Abwehr ist ein Monster. Sie helfen sich, nerven die Dänen sichtlich. Kühns Griff allerdings geht ins Gesicht - zwei Minuten aussetzen, bitte.

15. Minute, 3:3: Der nächste Angriff der "Bad Boys" bringt wieder nichts ein. Pekeler verbaselt einen Gegenstoß, der folgende Freiwurf ergibt nix Zählbares.

14. Minute, 3:3: Jacobsen gönnt seinem Team die erste Auszeit. Währenddessen ein banger Blick auf das Knie von Paul Drux, das er mit Eis kühlt. Deswegen der frühe Tausch des Berliners auf die Bank.

14. Minute, 3:3: Wie zaubert Weinhold denn den Ball ins Tor? Wow, da steht er weit außen und kriegt den Wurf an Landin vorbei. Respekt!

12. Minute, 2:3: Hans Lindberg von den Füchsen Berlin überlistet Andi Wolff. Ganz fies: Getunnelt.

12. Minute, 2:2: Elf Minuten und erst zwei Gegentore der robusten Dänen. Das zeigt - die Abwehr steht. Jetzt aber Siebenmeter für Dänemark.

10. Minute, 2:2: Und plötzlich geht's ganz schnell: Ausgleich! Julius Kühn ist auf der Platte - und setzt sich gleich mal gewaltig durch.

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Dänen-Keeper Landin.

(Foto: REUTERS)

8. Minute, 0:2: Das gibt's doch nicht! Schon wieder hält Landin einen Wurf von Fäth. Ohje ...

7. Minute, 0:2: Wolff zeigt auf der Gegenseite gleich zweimal exzellent sein Können - so weiterhin nur zwei Tore Rückstand für die "Bad Boys".

6. Minute, 0:2: Bei den Deutschen passt noch nicht viel zusammen. Fäth vergibt einen Wurf, die Deutschen bleiben aber in Ballbesitz. Doch dann klappt das nächste Zuspiel so gar nicht.

5. Minute, 0:2: Gensheimer muss das Feld für zwei Minuten räumen. Die Überzahl nutzt Hansen für einen perfekten Rückpass - Andreas Wolff ist zum zweiten Mal überwunden.

4. Minute, 0:1: Glück für Deutschland. Mikkel Hansen steht im Kreis - Siebenmeter. Aber Gensheimer zieht gegen Torhüter Niklas Landin den Kürzeren. Das geht ja super los ...

2. Minute, 0:1: Zweiter Fehlwurf von den Deutschen, diesmal Paul Drux. Aber im Gegenangriff patzen auch die Dänen.

1. Minute, 0:1: Das erste Tor macht allerdings Dänemark.

1. Minute: Steffen Fäth - der Kracher vom Tschechien-Spiel - darf von Beginn an ran. Angriff Deutschland.

18.13 Uhr: So, bei aller Kritik: Deutschland ist im Turnier noch ungeschlagen. Teammanager Oliver Roggisch stellt unmittelbar vor Anpfiff fest: "Bei dem ein oder anderen wird heute noch der Knoten platzen."

18.10 Uhr: Nun die Hymnen - Deutschland darf zuerst ran.

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Rune Dahmke ist nach Kroatien gereist.

(Foto: dpa)

18.09 Uhr: Neu im deutschen Team dabei ist Rune Dahmke. Der Kieler wurde von Prokop nachnominiert und soll Kapitän Gensheimer auf Linksaußen entlasten. "Rune ist ein positiver Typ, er bringt viel Energie in eine Mannschaft", sagt der Bundestrainer. Neuling Maximilian Jahnke wurde dafür nach Hause geschickt. In jedem Fall sollte die Mannschaft im Angriff nicht so kopflos agieren, wie teilweise gegen Tschechien. "Wir sind das erste Mal Außenseiter in diesem Turnier", sagt DHB-Vizepräsident Bob Hanning. Na vielleicht hilft's ja … sagt auch Hendrik Pekeler: "Da stehen wir nicht ganz so unter Druck und gehen vielleicht etwas lockerer ins Spiel."

18.06 Uhr: Nicht nur viele Spieler sind alte Bekannte. Auch Trainer Nicolaj Jacobsen. Der trainiert nicht nur die Dänen, sondern auch den Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen. "Da wird es keine großen Geheimnisse geben", fürchtet DHB-Trainer Christian Prokop. Jacobsens Schützling bei den Mannheimern, Patrick Groetzki, dagegen ist sicher, dass "sich Nikolaj einige Besonderheiten gegen uns einfallen lassen wird".

18.05 Uhr: Widmen wir uns kurz dem Gegner: Sage und schreibe zwölf Dänen spielen in der Bundesliga, vier davon in Flensburg. Unter anderem Henrik Toft Hansen - dessen zwei Jahre älterer Bruder René (THW Kiel) ebenfalls gleich auf der Platte stehen wird. Ihr Bekanntester aber ist ein Teamkollege von Uwe Gensheimer bei Paris Saint-Germain: Rückraumspieler Mikkel Hansen. Der 30-Jährige spielt seit 2007 in der Nationalmannschaft, hat 834 Tore auf dem Konto. Bei diesem Turnier ist er bislang bester Dänen-Schütze, hat schon 21 Mal getroffen.

18.01 Uhr: Für das deutsche Team zählt - wie geschrieben - nur der Sieg. Es geht schließlich um die beste Position im Kampf ums Halbfinale. Bislang hat da Dänemark knapp die Nase vorn - beide haben vier Punkte auf dem Konto. Das 108. Duell der beiden Nationalteams wird also eines der Wichtigeren. Dabei sollten die beiden Verbände sich nicht in die Haare kriegen - sie tragen in einem Jahr gemeinsam die Männer-Weltmeisterschaft aus.

17.59 Uhr: Obacht, "Bad Boys", ein Sieg muss her! Sonst müsst ihr beim Spiel gegen die Spanier am Mittwoch schon richtig auftrumpfen - und trotzdem wäre der Medaillentraum fast beendet. Mit dieser Aufforderung hallo und herzlich willkommen zum EM-Spiel gegen Dänemark. Los geht's um 18.15 Uhr, bis dahin können Sie gern alles Wichtige zum Spiel nachlesen: Etwa, dass der "Dänen-Vulkan" die "Bad Boys" zittern lässt. Dass die Deutschen ohne richtiges Konzept krampfen. Und dass Experte Daniel Stephan sagt, viele Spieler wirken gehemmt.

Quelle: n-tv.de, Von Anja Rau

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