Technik

iOS-Update kommt bald Apple löst Akku-Problem

Eine gute Nachricht für iPhone-Besitzer mit kränkelndem Akku: Die Batterieprobleme sind offenbar nur ein Software-Problem und damit lösbar. Apple will in Kürze ein Update des Betriebssystems veröffentlichen, das Fehler beseitigen soll, die den iPhone-Akkus zu schaffen machen. Auch iPad-2-Nutzer haben bald ein Problem weniger.

Apple hat nach Beschwerden von Nutzern Batterie-Probleme bei der aktuellen Software-Version für seine iPhones und iPads eingeräumt. "Eine geringe Zahl von Kunden hat berichtet, dass die Batterielaufzeit bei Geräten mit iOS 5 kürzer als erwartet sei", bestätigte Apple dem US-Blog "All Things Digital" und anderen Medien. "Wir haben einige Fehler gefunden, die die Batterielaufzeit verringern und werden in wenigen Wochen ein Software-Update herausbringen."

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(Foto: Apple)

Die Berichte, dass bei einigen Nutzern die Akkus viel zu schnell leer sind, fingen gleich nach dem Start des neuen iPhone 4S mit iOS 5 Mitte Oktober an. Während die betroffenen Anwender sich in Apple-Foren beschwerten, schwieg sich das Unternehmen - wie meistens in solchen Fällen - zunächst aus, bis das Problem gefunden wurde.

Wo genau die aktuellen Fehler liegen, erklärte der Konzern nicht. Experten vermuteten bisher, dass sie in den Ortungsdiensten stecken könnten, die bekannterweise sehr schnell eine Smartphone-Batterie leermachen können. So hilft es beispielsweise offenbar, die Funktion "Zeitzonen einstellen" zu deaktivieren.

iPad 2 wieder sicher

Registrierte Entwickler können sich bereits davon überzeugen, ob das Update tatsächlich den Akku-Bug behebt. Denn Apple hat ihnen die erste Beta von iOS 5.0.1 zur Verfügung gestellt.

Neben einer Verbesserung der Batterie-Laufzeit soll die Aktualisierung neue Multitasking-Gesten fürs das erste iPad bringen und eine außergewöhnliche Sicherheitslücke schließen. Wie "9to5mac" berichtete, ist es mit der Schutzhülle "Smart Cover" oder einem Magneten ganz einfach möglich, den Passcode eines gesperrten iPad 2 zu umgehen. Zwar könnten Eindringlinge keinen kompletten Zugang zu dem Tablet-Rechner erlangen, heißt es auf der Webseite. Jedoch könnten Eindringlinge auf die Anwendung zugreifen, die der Nutzer geöffnet hatte, bevor er das Gerät sperrte.

Quelle: n-tv.de, kwe/dpa

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