Technik

Update auf Version 2.0 Das WeTab kämpft

Für das deutsche "Skandal-Tablet" WeTab gibt es jetzt das erste größere Update. Die neue Softwareversion 2.0 bringt Multitouch für die wichtigsten Anwendungen und einige weitere Verbesserungen. Noch fehlen aber entscheidende Funktionen.

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(Foto: dpa)

Nachdem sich die Wogen um die peinliche Amazon-Affäre etwas geglättet haben, gibt es für das WeTab das erste größere Update. Vor allem die Multitouchfähigkeiten des Tablet-Rechners wurden verbessert. So können jetzt Inhalte auch im Browser und in Bing Maps mit Spreizbewegungen der Finger stufenlos vergrößert und verkleinert werden. Im Test hat dies sehr flüssig funktioniert.

Auch in anderen Anwendungen wurde die Touchbedienung laut Pressemitteilung verbessert. Unter anderem soll die Fingerarbeit in OpenOffice-Programmen durch größere Funktionselemente leichter vonstatten gehen.

Verbesserungen gibt's auch fürs Mail-Programm. Vor allem ist jetzt neben der englischen auch eine deutsche Rechtschreibprüfung möglich. Aber Nutzer können Absender von empfangenen Mails immer noch nicht ins Adressbuch übernehmen. Im Test scheiterte auch der Versuch, angehängte Bilder zu speichern.

Weitere Updates sollen folgen

Außerdem soll das WeTab jetzt über Bluetooth Geräte einwandfrei erkennen, HDMI wurde in allen Auflösungen inklusive Audioausgang aktiviert und Nutzer können Vollbild-Programme jetzt über den Power-Button beenden. Beim 3G-Modell wurde die GPS-Funktion für Applikationen freigeschaltet. Damit ist es jetzt möglich, in Bing Maps den eigenen Standort anzeigen zu lassen.

Screenshots der Verbesserungen sind leider nicht möglich. Denn die Funktion, die anfangs auf dem Testgerät über den Lichtsensor praktisch zu starten war, ist spurlos verschwunden.

Die versprochene Android-Emulation wird in der WeTab-Pressemitteilung nicht erwähnt und richtige Apps gibt's im Market auch noch nicht. Geschäftsführer Tore Meyer verspricht für die kommenden Wochen aber "kontinuierlich" weitere Updates. Diese sind auch bitternötig, denn Meier weiß, "dass einige Dinge zum Marktstart nicht wie erhofft funktioniert haben."  Ob aber das WeTab damit noch zu retten ist, bleibt abzuwarten.

Quelle: n-tv.de, kwe

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