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Alu-Laptop für mobile VielnutzerGeekom M16 ist ausdauernd, stark und erstaunlich günstig

05.08.2026, 19:41 Uhr Icke-im-WaldVon Klaus Wedekind
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Das Geekom M16 ist ein echtes Arbeitstier. (Foto: kwe)

Das Geekom M16 ist ein 16-Zoll-Laptop im Aluminiumkleid, das durch eine hohe Leistung, eine gute Ausstattung und vor allem durch eine große Ausdauer glänzt. Angesichts der allgemein enorm gestiegenen Preise ist das Gerät bemerkenswert günstig zu haben.

Der für seine Mini-PCs bekannte Hersteller Geekom feierte im Februar mit dem X14 Pro und X16 Pro einen gelungenen Start in den Laptop-Markt. Die relativ preiswerten Geräte mit edlen Magnesiumgehäusen erwiesen sich im Praxistest unter anderem als außergewöhnlich leicht, aber auch leistungsstark.

Jetzt legen die Chinesen mit einer spannenden Alternative zu ihrem 16-Zoll-Notebook nach: das Geekom M16, das ähnliche Spezifikationen wie das X16 Pro aufweist, aber einen deutlich größeren Akku hat und wesentlich günstiger ist. Der Laptop kostet aktuell rund 850 Euro, mit Gutscheincode ist er sogar noch preiswerter zu bekommen.

Schwerer und dicker, aber enorm ausdauernd

Das Design hat Geekom grundsätzlich unverändert gelassen, das Gehäuse des M16 besteht allerdings aus Aluminium statt aus Magnesium und es ist mit bis zu 16,8 mm knapp 2 mm dicker. Das neue Gerät bringt mit einem Gewicht von 1,7 kg auch stolze 400 g mehr als das X16 Pro auf die Waage.

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Das M16 ist etwas dicker und deutlich schwerer als das X16 Pro (unten). (Foto: kwe)

Das liegt nicht nur am schwereren Metall, sondern vor allem auch an einer nahezu 30 Prozent größeren Batterie. Sie hat mit knapp 100 Wattstunden (Wh) eine Kapazität, die gerade noch in Flugzeugkabinen erlaubt ist. Damit ist klar, was die Zielgruppe des Laptops ist: preisbewusste Nutzerinnen und Nutzer, die oft und lange unterwegs arbeiten.

Der Praxistest hat gezeigt, dass das mit ausgewogenen Leistungseinstellungen mindestens rund elf Stunden möglich ist. Bleibt es bei einfachen Office-Aufgaben, wenn man im Internet surft oder Videos anschaut, sind auch 15 Stunden drin. Und damit Reisende nur einen kurzen Boxenstopp an einer Steckdose machen müssen, liefert Geekom ein Netzteil mit 100 W statt 65 W Leistung mit.

Mehr als genug Leistung für den Office-Alltag

Wie das X16 Pro wird das M16 von einem Intel Core Ultra 9 185H angetrieben. Der Chip ist nicht brandneu, aber trotzdem sehr leistungsstark. Beim Arbeitsspeicher hat Geekom dagegen gespart. Statt 32 verfügt das günstige Große nur über 16 GB, und mit LPDDR5 statt LPDDR5X ist er auch etwas langsamer.

Geekom M16 Test Touchpad (1 von 1)
Touchpad und Tastatur machen die Arbeit angenehm. (Foto: kwe)

In der Praxis macht sich dies aber nur bemerkbar, wenn viele Anwendungen gleichzeitig oder besonders speicherintensive Programme wie eine 4K- oder 8K-Videobearbeitung laufen. Im Benchmark PCMark 10 ist der Unterschied kaum nennenswert. Das X16 Pro erzielte hier 7982 Punkte, das M16 kam auf 7691.

Wenn über einen längeren Zeitraum Leistung gefordert wird, kann das günstigere Gerät sogar im Vorteil sein. Denn Geekom hat bei ihm das Thermal Design Power (TDP) von 35 auf 55 W erhöht. Der Wert gibt an, wie viel Wärme ein Prozessor unter typischer hoher Last maximal erzeugt und wie leistungsfähig das Kühlsystem mindestens sein muss, um diese Wärme dauerhaft abzuführen. Das heißt, das M16 kann eine höhere Leistung länger halten, bevor das System herabgeregelt werden muss.

Kleinere und langsamere SSD, Lüftung unter Kontrolle

Die SSD des günstigeren Geekom-Laptops ist mit einer Kapazität von 512 GB nicht nur kleiner ausgefallen, sie ist auch langsamer. Im Blackmagic Disk Speed Test erreichte es Schreibraten von rund 2500 Megabyte pro Sekunde (MB/s), beim Lesen knapp 2900 MB/s. Das X16 Pro war hier etwa doppelt so schnell. Wirklich schlimm ist das aber nicht, bei den für das M16 vorgesehenen Aufgaben fällt der Unterschied kaum ins Gewicht.

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Die Anschlüsse auf der linken … (Foto: kwe)

Auch beim günstigen Geekom kann man über die Tastenkombi Fn+P bei der Leistung zwischen leise, ausgeglichen und Höchstleistung wählen. In den beiden niedrigeren Stufen ist die Lüftung kaum oder gar nicht zu hören. Wenn Performance gefordert wird, kann die Kühlung zwar richtig laut werden, aber nicht dauerhaft.

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… und rechten Seite. (Foto: kwe)

Auch auf höchster Leistungsstufe arbeitet das Gerät leise, wenn es nur Standardaufgaben erfüllt. Beim X16 Pro ist das nach Updates auch der Fall, bei ihm lärmt die Lüftung unter Last aber mehr. Vielleicht liegt das am dünneren Gehäuse und einer geringeren Dämmung durch die kleinere Batterie.

Viele Anschlüsse dank Dockingstation

Das M16 hat wie das X16 Pro links zwei USB-C-Buchsen, die USB-3.2- und USB-4-Geschwindigkeit mit bis zu 10 oder 40 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) erlauben, sowie einen HDMI-2.0-Ausgang. Auf der rechten Seite findet man zwei USB-A-Anschlüsse, die mit USB 3.2 bis zu 5 Gbit/s erlauben, und eine Kopfhörerbuchse.

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Eine schicke Dockingstation gehört zum Lieferumfang. (Foto: kwe)

Ein Kartenleser fehlt, allerdings liefert Geekom beim M16 wie beim kleinen X14 Pro eine kleine Dockingstation aus Aluminium mit. Sie hat eine USB-C-Buchse, zwei USB-A-Anschlüsse, einen HDMI-Ausgang sowie eine Ethernet-Buchse. Funkkontakt nimmt auch der Neuling über WiFi 6E und Bluetooth 5.4 auf.

Tastatur und Touchpad top

Laut Geekom wurde die Tastatur des M16 mit einer Tastenkappen-Polsterung aufgerüstet, die im Vergleich zum X16 Pro schneller reagieren soll. Das mag sein, im direkten Vergleich ist ein Unterschied aber kaum bemerkbar. Ansonsten bietet das Chiclet-Keyboard mit Hintergrundbeleuchtung und separatem Nummernblock einen angenehmen Druckpunkt und großzügige Tastenabstände. Rechts über der Tastatur sitzt ein präzise und flott reagierender Fingerabdrucksensor.

Das 135 X 90 mm große Touchpad ist zum Glück identisch, denn es reagiert zackig und exakt auf Berührungen. Es ist vor allem auf Wischen und Tippen ausgelegt, nur die Ecken reagieren auf Druck. Fehleingaben sind dadurch selten.

Display gut genug

Am meisten hat Geekom beim LCD des M16 gespart. Es bietet nur Full-HD statt einer 2,5K-Auflösung, 60 statt 120 Hz Bildwiederholfrequenz, deckt einen geringeren Farbraum ab und kann nicht besonders hell leuchten.

Damit ist das Panel beispielsweise nicht gut für die Bildbearbeitung geeignet und macht bei Videos weniger Spaß. Beim Office-Einsatz, Surfen et cetera fällt die geringere Qualität aber eigentlich nicht auf oder spielt zumindest keine große Rolle. Gut: Die Oberfläche ist matt und spiegelt daher kaum.

Fazit

Wer ein schickes Laptop-Arbeitstier mit 16-Zoll-Display sucht, sollte ein Auge auf das Geekom M16 werfen. Ein günstigeres Gerät mit ähnlicher Ausstattung und Ausdauer ist nach den jüngsten Preissteigerungen in der Branche nicht leicht zu finden. Sparfüchse achten in den kommenden Wochen auf spezielle Rabattcodes.

Quelle: ntv.de

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