Technik

AstaLaVista China Zensur im Netz

China hat jetzt die zweite Suchmaschine blockiert. AltaVista ist nach Angaben der BBC in China nicht mehr erreichbar. Vor weniger als einer Woche war bereits die bei den Chinesen sehr populäre Google-Seite verbannt worden. Festgestellt wurde die Blockade mit der Technik der Harvard Law School. Diese hatte zuvor schon dafür gesorgt, dass der Umfang der Zensurmaßnahmen in Saudi-Arabien dokumentiert werden konnten.

In China haben mehr als 45 Millionen Menschen Internet-Zugang. Laut BBC sei ihnen mittlerweile regelmäßig der Zugriff auf ausländische Nachrichten-Seiten verwehrt worden. Häufig müsse auch politsches Material von Seiten entfernt werden.

Einige Anbieter, wie Yahoo!, unterzeichneten eine "self-discipline pact", nach dem sogenannte "subversive Inhalte" gesperrt werden sollen. Laut der BBC haben sich so schon 130 große Portale der Selbstbeschränkung unterworfen.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.