Finanzierung noch offenVerkehrsminister legen sich auf 49-Euro-Ticket festDie Verkehrsminister von Bund und Ländern haben sich auf die Details eines künftigen 49-Euro-Tickets geeinigt, Finanzfragen aber noch offengelassen. Die Länder wollen weiterhin mehr Geld vom Bund für den Nahverkehr. Nun ist wieder die Ministerpräsidentenkonferenz am Zug.13.10.2022
Armutsforscher zu Spaltung"Der Sozialneid nach unten ist sehr ausgeprägt"Durch die explodierenden Energie- und Lebensmittelpreise drohen immer mehr Menschen in die Armut abzurutschen. Andere sind längst in ihr gefangen. Dennoch herrscht nach wie vor die Meinung vor: "Wer arm ist, ist selbst Schuld." Warum das nicht stimmt und wo das eigentliche Problem liegt, erklärt Armutsforscher Butterwegge im Interview mit ntv.de.09.10.2022
"So kurze Zeit, so viel Druck"Experten verzweifeln an GaspreisbremseAm Montag soll die Expertenkommission zur Gaspreisbremse ihren Vorschlag für das Milliarden-Projekt dem Kanzler vorstellen. Diesen Auftrag wird das Gremium wohl nur teilweise erfüllen. Während Unternehmen und Gewerkschaften zur Eile drängen, beklagt die Kommissionschefin den Zeitdruck. 08.10.2022
Weitere Hilfen sollen folgenBundesrat beschließt Mehrwertsteuersenkung für GasDie Länderkammer hat einer Reihe Regelungen zu Hilfen für Bürger und Unternehmen angesichts der hohen Energiekosten den Weg geebnet. Diese erstrecken sich auf die Gaspreise, den Ausbau Erneuerbarer Energien, die Gastronomie und Kurzarbeit.07.10.2022
Hilfen bei NetzentgeltenBund bremst Strompreis-Anstieg mit MilliardenMit einem zweistelligen Milliardenbetrag stützt der Bund im kommenden Jahr die Nutzung der Stromnetze. Diese Kosten sind Teil der Stromrechnungen von Haushalten und Unternehmen. 05.10.2022
Papierindustrie in EnergiekriseKlopapier-Hersteller setzen auf "Doppelwumms"Zur Herstellung von Papier braucht es viel Energie. Und weil diese zurzeit sehr teuer ist, gibt die Industrie die Preise weiter - etwa beim Toilettenpapier. Viele Erwartungen verbindet die Branche allerdings mit den Maßnahmen der Bundesregierung zur Einhegung der Energiepreise.01.10.2022
Djir-Sarai im "ntv Frühstart""Bund kann Belastungen nicht allein schultern"Nicht nur der Bund, auch die Länder müssten nach Ansicht des FDP-Generalsekretärs für den gewünschten Energiepreisdeckel zahlen. In deren Haushalte gebe es noch gewisse Spielräume. Die geplante Gasumlage hält Bijan Djir-Sarai für eine Fehlkonstruktion.29.09.2022
Finanzierung unklarLänder fordern Preisdeckel für Strom, Gas und WärmeDie Bundesländer wollen die Bürger bei den Kosten für Energie entlasten. Mittel der Wahl ist ein Preisdeckel. Dessen Kosten dürften oberhalb von 100 Milliarden Euro liegen. Woher das Geld kommen soll, ist unklar und soll kommende Woche mit dem Bund verhandelt werden.28.09.2022
Mietzuschuss soll steigenMehr Menschen sollen Wohngeld bekommenDamit im Winter keiner in der kalten Wohnung sitzt, stockt der Staat seine Hilfen auf. Das Wohngeld soll mehr als verdoppelt werden. Problematisch bleibt, dass längst nicht alle wissen, was sie bekommen könnten.28.09.2022
Schwesig will EnergiepreisdeckelLänderchefs fordern mehr Geld vom Bund für EntlastungenDer Streit um die Kostenverteilung beim Entlastungspaket dauert an. Nun legt Nordrhein-Westfalens Landeschef Wüst nach und fordert eine "faire Lastenverteilung", um gut durch die Krise zu kommen. Manuela Schwesig fordert derweil einen Energiepreisdeckel für bis zu zwei Jahre.28.09.2022