TV-Journalistin wird zur HeldinIhr Name ist Marina Owssjannikowa!Es ist zweifellos die bislang spektakulärste Protestaktion in Russland, seit Präsident Putin den Überfall auf die Ukraine angeordnet hat. Und die mutigste. Vor laufender TV-Kamera fordert die Journalistin Marina Owssjannikowa: "Kein Krieg." Im Schnellverfahren wird sie abgeurteilt.15.03.2022Von Volker Probst
Pläne für Invasion von TaiwanRusslands Überfall dient China als LehrstückDie Sanktionen gegen Russland liefern der Volksrepublik China wertvolle Erkenntnisse für eine mögliche Invasion Taiwans. Sie geben Peking konkreten Hinweise, wie es sich politisch und ökonomisch gegen westliche Strafmaßnahmen rüsten muss. Sorgen bereitet, dass Präsident Xi zunehmend Putin ähnelt.15.03.2022Von Marcel Grzanna
Hätte "einen hohen Preis"NATO warnt Russland scharf vor Einsatz von ChemiewaffenAm morgigen Mittwoch kommen die NATO-Verteidigungsminister zu einer Sondersitzung zusammen. Schon jetzt aber schickt Generalsekretär Stoltenberg eine klare Botschaft nach Russland. Sollten im Ukraine-Krieg Chemiewaffen zum Einsatz kommen, ziehe das eine scharfe Reaktion nach sich.15.03.2022
Westliche Strafmaßnahmen wirkenGerade kleine Unternehmen spüren SanktionenKleine und mittlere Firmen in Russland, die sich noch nicht von der Pandemie erholt haben, leiden besonders unter den verhängten Sanktionen. Viele klagen über den fallenden Rubel und massive Lieferkettenprobleme. Eine große Mehrheit ist deswegen auf die Hilfe des Staates angewiesen.15.03.2022
Streitkräfte und RaketenabwehrNATO visiert langfristige Stärkung der Ostflanke anDer Angriff Russlands auf die Ukraine hat die NATO wachgerüttelt. Generalsekretär Stoltenberg erwartet eine Diskussion über die langfristige Stärkung der Ostflanke mit mehr Streitkräften, Luft- und Raketenabwehr sowie einer höheren Taktung an Militäreinsätzen.15.03.2022
"Westliche Vorherrschaft"Russland will Europarat verlassenIn seiner mehr als 70-jährigen Geschichte suspendiert der Europarat mit Russland erstmals ein Mitglied. Das Gremium, das über die Einhaltung der Menschenrechte wacht, reagiert damit auf den Angriffskrieg auf die Ukraine. Moskau bringt das nicht zum Einlenken und wendet sich seinerseits ab.15.03.2022
Mode in Zeiten des KriegesFashion Week ruft zur Solidarität aufIn Zeiten wie diesen will auch die Modebranche ein Zeichen gegen den Krieg setzen. Und so startet die Fashion Week in Berlin mit einer Schweigeminute für die Opfer des russischen Angriffs auf die Ukraine. Gerade jetzt müsse ein solches Event stattfinden, heißt es. 15.03.2022
Praktischer WachstumsschubEiffelturm wächst um einige MeterEr ist das höchste Bauwerk von Paris - und nun noch etwas weiter dem Himmel entgegen gewachsen: der Eiffelturm. Techniker installieren eine sechs Meter lange Antenne an seiner Spitze. Damit bleibt der Eiffelturm seiner ureigenen Funktionalität als Antennenhalter treu.15.03.2022
Grün, Gelb, Rot - und SchwarzUkrainische Klinik teilt verletzte Kinder mit Stickern einDie Zahl der verletzten Kinder im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine steigt stetig - und erfordert drastische Maßnahmen. Im westukrainischen Lwiw bereitet ein Krankenhaus ein Sticker-System vor. Die jungen Patienten sollen eingeteilt werden, je nachdem wie dringend sie Behandlung benötigen.15.03.2022
30.000 Rubel nach Kriegs-ProtestTV-Mitarbeiterin in Moskau zu Geldstrafe verurteiltWährend schon das Wort "Krieg" in den russischen Medien streng verboten ist, sprengt eine TV-Mitarbeiterin mit ihrem Putin-Protest die Abendnachrichten. Bis zum Nachmittag ist sie verschollen, nun steht sie vor Gericht. Die Justiz lässt es bei einer Geldstrafe, vorerst. 15.03.2022