Nach den Drohnen-AttackenSaudi-Arabien muss Öl und Benzin einkaufenNach den Angriffen auf die größten Ölanlagen des Landes ist Saudi-Arabien zu einem außergewöhnlichen Schritt gezwungen: Der staatliche Erdöl-Riese Aramco muss sich im Ausland nach Öl und Benzin umsehen.19.09.2019
Um "unser Land zu verteidigen"Irans Außenminister droht mit KriegDie USA machen den Iran für die Angriffe auf saudi-arabische Ölanlagen verantwortlich. Die Vorwürfe weist der iranische Außenminister Sarif zurück. Außerdem betont er, der Iran wolle "keinen militärischen Konflikt". Gleichzeitig macht er jedoch klar, wie weit sein Land gehen würde, um sich zu verteidigen.19.09.2019
Iran-Konflikt spitzt sich zuPompeo nennt Attacke "kriegerischen Akt"Mehrere Tage nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verschärft sich der Ton zwischen den USA und dem Iran weiter. US-Außenminister Pompeo spricht von einem "kriegerischen Akt" und will bei seinem Besuch in Dschidda nun über eine Reaktion beraten.18.09.2019
Raketen-Trümmer als BelegAuch Saudi-Arabien bezichtigt nun den IranBisher gab sich Saudi-Arabien skeptisch. Doch unmittelbar vor dem Besuch von US-Außenminister Pompeo in Riad zeigt das Königreich Trümmer von der Angriffsstelle. Die sollen beweisen, dass der Iran hinter den Angriffen auf die Ölfelder steckt. Der US-Präsident kündigt weitere Sanktionen gegen Teheran an.18.09.2019
Botschaft an Saudi-ArabienRuhani bezeichnet Luftangriffe als "Warnung"Am Wochenende werden saudische Ölanlagen Ziel von Drohnenangriffen. Irans Präsident Ruhani sieht in den Attacken eine deutliche Botschaft jemenitischer Rebellen an Riad. Auch zu möglichen Verhandlungen mit den USA während der kommenden UN-Vollversammlung äußert sich der Staatschef.18.09.2019
Nach Angriff auf ÖlanlagenPompeo trifft bin Salman zum KrisengesprächAm Wochenende attackieren Drohnen saudische Ölraffinerien. Die USA vermuten den Iran hinter dem Angriff. Außenminister Pompeo reist deswegen nach Saudi-Arabien. Mit Kronprinz bin Salman will er das weitere Vorgehen abstimmen.18.09.2019
Einsatz von MarschflugkörpernÖlfeld angeblich vom Iran aus beschossenNach den Angriffen auf saudi-arabische Ölfelder waren die USA mit Schuldzuweisungen an Iran schnell bei der Hand. Jetzt soll es Belege geben, dass auch Raketen abgefeuert wurden - von iranischem Boden aus. In Riad bleibt man trotzdem noch skeptisch. 17.09.2019
Person der Woche: Amin Nasser500 Milliarden Dollar in einer Nacht verlorenDer Raketenangriff auf Ölanlagen trifft Saudi-Arabien nicht nur militärisch. Der wirtschaftliche Schaden ist größer als geahnt, denn der Ölkonzern Aramco steht kurz vor dem Börsengang. Nun ist das teuerste Unternehmen der Welt plötzlich drastisch weniger wert.17.09.2019Von Wolfram Weimer
"n-tv Frühstart"Grüne: Deutschland muss am Golf vermittelnDeutschland dürfe seinen Sitz im UN-Sicherheitsrat nicht weiter als "Prestigeobjekt" betrachten, sondern müsse in der Krise zwischen dem Iran und Saudi-Arabien handeln, fordert Grünen-Politiker Omid Nouripour. Er hat zwei konkrete Vorschläge.17.09.2019Von Benjamin Konietzny
Attacke auf saudische Öl-AnlagenTrump will Militärkonflikt mit Iran "vermeiden"Aus seinem Unwilllen gegen einen Krieg mit dem Iran macht der US-Präsident keinen Hehl. Da er hinter den Angriffen auf saudische Öl-Anlagen aber Teheran wähnt, droht Trump zunächst mit einem Gegenschlag. Inzwischen gibt er sich wieder zurückhaltend. Auch in Riad will man erst mal den Täter ermitteln. 16.09.2019