Fast die ganze Welt kommt nach JohannesburgMerkel bleibt Mandela-Trauerfeier fernStaats- und Regierungschefs aus aller Welt reisen nach Südafrika, um Nelson Mandela die letzte Ehre zu erweisen. Nur Angela Merkel und Benjamin Netanjahu bleiben zu Hause. Die Israelis scheuen die hohen Reisekosten. Merkel begnügt sich mit einem Eintrag ins Kondolenzbuch und schickt Präsident Gauck vor.09.12.2013
Noch kein Durchbruch bei Syrien-ResolutionRussland will nichts von Einigung wissenIn der Syrien-Frage verhandeln die USA, Russland und die anderen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates über eine gemeinsame Resolution. Erst ist von einem Durchbruch die Rede, jetzt sieht es wieder ganz anders aus.26.09.2013
Niederlage des britischen PremiersParteifreunde stimmen gegen CameronTrotz seiner distanzierten Äußerungen halten britische Parlamentarier ihren Regierungschef für viel zu Europa-freundlich. Obwohl er den EU-Austritt vorbereitet, stellt sich auch ein Teil seiner eigenen Partei gegen ihn.15.05.2013
London trauert um ThatcherMajor würdigt die "Naturgewalt"Der Tod von Margaret Thatcher erschüttert Wegbegleiter, Widersacher und Nachfolger der langjährigen britischen Premierministerin. Aus allen Richtung erreichen Beileidsbekundungen London. Unter den Trauerenden: Queen Elizabeth, Lech Walesa und Michail Gorbatschow.08.04.2013
Gecancelte Europarede veröffentlichtWas Cameron sagen wollteGroßbritanniens Premierminister Cameron befürchtet, dass sein Land aus der EU driftet, wenn sich die Staatengemeinschaft nicht reformiert. Er fordert größere Unabhängigkeit der Insel von Brüssel. Fraglich bleibt, ob er auch das Risiko von Neuverhandlungen der EU-Verträge eingeht. 18.01.2013
Briten schwören sich TreueKoalition soll bis 2015 haltenDie britische Regierungskoalition rutscht seit drei Jahren von einer Krise in die nächste. Jetzt soll alles anders werden: Konservative und Liberaldemokraten versprechen sich gegenseitig, gemeinsam bis zur Wahl 2015 durchhalten zu wollen.07.01.2013
"Ein diplomatisches Desaster"Cameron erklärt sichIm britischen Unterhaus muss sich Premierminister Cameron rechtfertigen. Sein Alleingang beim EU-Gipfel in Brüssel stößt auf harsche Kritik seines Koalitionspartners und der Opposition. Auch die EU-Kommission droht der Regierung Cameron in ungewöhnlich deutlichen Worten, Sarkozy sieht eine Spaltung Europas.12.12.2011
Die "Bulldogge" beißt um sichCameron schadet GroßbritannienDer britische Premierminister David Cameron hat beim jüngsten EU-Gipfel genügend europäisches Geschirr zerschlagen. Damit punktet er bei seinen Konservativen. Allerdings mehren sich auch in Großbritannien die Stimmen, die Camerons Verhalten für unverantwortlich halten. Im Gegensatz zum Regierungschef blicken sie in die Zukunft.12.12.2011von Wolfram Neidhard
London steht vor der IsolationCameron muss sich erklärenDer britische Premier Cameron wird heute vor dem Parlament in London zu seinem Nein zu einer EU-Vertragsreform Stellung nehmen. Cameron ist wegen seines Vetos in seiner Heimat in die Kritik geraten. Auch hierzulande wird darüber kontrovers diskutiert. Während der FDP-Politiker Hahn den Briten den Austritt aus der EU nahelegt, ist dies für Bundespräsident Wulff das falsche Signal an London.12.12.2011
"Cameron ist ein Feigling"EU-Parlamentarier schimpfen auf LondonMit seinem Nein zu EU-Vertragsänderungen macht sich Großbritanniens Premier Cameron wenig Freunde. Der Grüne Cohn-Bendit findet harsche Worte, der Chef der liberalen Fraktion, Graf Lambsdorff, wird grundsätzlich: "Es war ein Fehler, die Briten in die Europäische Union aufzunehmen." In der EU zeichnet sich immer klarer eine Isolation Londons ab. Offenbar wollen sich insgesamt neun EU-Mitglieder dem Reformvertrag der Euro-Zone anschließen.09.12.2011