Renminbi Yuan

Renminbi ist der offizielle Name der chinesischen Währung und bedeutet wörtlich übersetzt "Volksgeld". Im alltäglichen Zahlungsverkehr verwenden die Chinesen die Einheit Yuan, die auch auf den Preisschildern in Geschäften steht. Es sind auch nur Yuan-Scheine im Umlauf, der Begriff Renminbi ist auf chinesischen Banknoten nicht zu finden.

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dpa

Währungsfragen werfen Handelsfragen auf. Nicht nur in China, auch in den USA und Europa gibt es hier Schieflagen.
09.11.2010 11:42

Wo liegt der faire Yuan-Wert? Suche nach der Währungsbalance

Kanzlerin Merkel ruft im Währungsstreit zwischen den USA und China dazu auf, China mit Argumenten zu einem fairen Yuan-Kurs zu bewegen, anstatt das Land wegen seiner Währungspolitik zu attackieren. Experten warnen derweil vor einer einseitigen Aufwertung des Yuan. China, USA und Europa müssten in Währungs- und Handelsfragen enger zusammenarbeiten.

Fed-Chef Ben Bernanke.
06.11.2010 15:00

US-Erholung soll Dollar stärken Fed verteidigt Geldschwemme

Nach internationaler Kritik an der äußerst laxen Geldpolitik der US-Notenbank verteidigt Fed-Chef Bernanke die milliardenschweren Anleihenkäufe. Er sieht darin nicht ein Mittel zur Schwächung, sondern zur Stärkung des Dollar. China will sich derweil bei der Aufwertung der Landeswährung Yuan Zeit lassen.

Amerikaner und Europäer pochen auf eine Yuan-Aufwertung.
15.10.2010 07:54

Devisenbericht mit Spannung erwartet USA lassen nicht locker

Die US-Regierung lässt sich im Währungsstreit von chinesischen Vorwürfen nicht beirren. Erneut kommen Forderungen aus dem Weißen Haus, den Yuan aufzuwerten. Die Amerikaner werden heute ihren halbjährlichen Devisenbericht veröffentlichen.

13.10.2010 08:55

Chinas Devisenreserven wachsen Yuan auf Rekordhoch

China kommt den Kritikern im Währungsstreit einen kleinen Schritt entgegen und lässt den Yuan etwas steigen. Den USA dürfte das nicht reichen, doch Peking stellt klar: Eine schnelle Aufwertung der Währung wird es nicht geben.

Chinas Notenbankchef Zhou Xiaochuan mit IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn.
11.10.2010 07:35

In der Ruhe liegt die Kraft Chinas Yuan auf Rekordhoch

Ein Ende des Währungsstreits ist nicht absehbar. Aber China macht ein Angebot zur Güte: Die Notenbank setzt die heimische Währung Yuan im Vergleich zum Dollar mit 6,6732 Yuan fest, das ist ein Rekordhoch. Gleichzeitig beruft sich die Volksrepublik aber auf seine Souveränität in Wechselkursfragen und weist dabei gerne auch mal auf den Unterschied östlicher und westlicherTraditionen hin.

Klare Worte von  Dominique Strauss-Kahn.
07.10.2010 17:31

Zündstoff vor Treffen in Washington IWF-Chef attackiert China

Vor der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington macht das Wort Währungskrieg die Runde. IWF-Chef Strauss-Kahn greift in diesem Zusammenhang China mit ungewohnter Schärfe an. Seiner Meinung nach ist die Unterbewertung des Yuan die Quelle der Spannungen. Weltbank-Präsident Zoellick warnt vor dramatischen Folgen für den Welthandel.

Die Fronten sind verhärtet: Chinas Regierungschef Wen Jiabao, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
07.10.2010 07:46

Yuan-Streit und Menschenrechte China will keinen Druck

China lässt die EU auf dem EU-China-Gipfel gehörig abblitzen. Eine schnelle Aufwertung des Yuan ist für das Boomland kein Thema. Europa müsste aufhören, "Druck" auszuüben, kritiserte Ministerpräsident Wen. Bei dem Treffen kommt auch das Thema Menschenrechte auf den Tisch.

Unnachgiebig: Wen Jiabao.
04.10.2010 20:01

Keine rasche Yuan-Aufwertung Chinesen bleiben stur

Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao beugt sich nicht dem Druck aus Europa und den USA. Er weist Forderungen nach einer zügigen Yuan-Aufwertung zurück. Wens Angaben zufolge ist dann die Exportwirtschaft bedroht.

kein Bild
30.09.2010 14:42

Yuan-Streit verschärft sich China keilt zurück

Der Währungsstreit zwischen den USA und China spitzt sich zu. Das US-Repräsentantenhaus stimmt für eine Gesetzesvorlage, die Strafzölle gegen Staaten vorsieht, die zugunsten ihrer Exportwirtschaft die Landeswährung künstlich niedrig halten. China lässt dies nicht auf sich sitzen und droht mit der Verschlechterung der bilateralen Beziehungen.

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