"Alle Möglichkeiten ergreifen"Saarland verbietet Auftritte türkischer PolitikerDer Konflikt mit der Türkei um Auftritte von Spitzenpolitikern in Deutschland spitzt sich weiter zu. Das Saarland will als erstes Bundesland solche Wahlkampfveranstaltungen verbieten. Man sieht den Vorstoß als Signal - und Kritik an der Bundesregierung.14.03.2017
Türkei kündigt Sanktionen anErdogan: Niederlande sind "verdorben"Der Streit zwischen den Niederlanden und der Türkei nimmt an Schärfe zu. Präsident Erdogan wirft dem Land "Staatsterrorismus" vor. Es sei zudem verantwortlich für das Massaker von Srebrenica - was Premier Rutte deutlich zurückweist.14.03.2017
Terror-Vorwurf gegen MerkelErdogans alternative AktenEs gibt durchaus legitime Forderungen der Türkei an die Bundesregierung, wenn es um die Bekämpfung des PKK-Terrorismus geht, sagt der Türkei-Experte Kristian Brakel. Aber "nicht alles, was der Präsident sagt, muss einen Bezug zur Realität haben".14.03.2017
"Du unterstützt Terroristen"Erdogan zielt direkt auf MerkelDie Provokationen aus Ankara reißen nicht ab. Der türkische Präsident wirft der Kanzlerin vor, Terroristen zu decken und die Justiz seines Landes nicht zu respektieren. Im Streit um Wahlkampfauftritte türkischer Politiker im Ausland droht der nächste Konflikt.14.03.2017
Landeverbot für DiplomatenTürkei weist Botschafter der Niederlande ausNach dem Eklat um verhinderte Auftritte von Ministern in den Niederlanden zieht die Türkei Konsequenzen: Der Botschafter des Landes darf vorerst nicht nach Ankara zurückkehren. Diplomaten dürfen zudem nicht mehr landen.13.03.2017
Erdogan greift Merkel anAußenamt verschärft Hinweise zur TürkeiDas türkische Referendum zum Präsidialsystem hat die Beziehungen zur EU verschlechtert. Mit Hinweis darauf verschärft das Bundesaußenministerium nun die Reisehinweise. Präsident Erdogan erhebt derweil persönliche Vorwürfe gegen Kanzlerin Merkel.13.03.2017
Eklat um Wahlkampfauftritte"Für Erdogan geht es um alles oder nichts"Im Wahlkampf erweist sich das Redeverbot in den Niederlanden für den türkischen Präsidenten Erdogan als nützlich. Dennoch verteidigt Türkei-Experte Udo Steinbach im Interview mit n-tv.de das Vorgehen Den Haags - und sieht darin eine Blaupause für den Rest Europas.13.03.2017
Außenamt ist verärgertBerlin hat weiterhin keinen Zugang zu YücelEigentlich hat der türkische Premier Yildirim der Bundesregierung zugesagt, dass sie offiziell Zugang zum inhaftierten Journalisten Deniz Yücel erhält. Bisher ist das jedoch nicht geschehen.13.03.2017
"Unsere Werte hochhalten"Berlin bleibt sanft zur TürkeiDas robuste Verhalten der Niederlande gegenüber der Türkei bringt Deutschland in Zugzwang. Doch die Bundesregierung bleibt bei ihrer weichen Linie. Wahlkampfauftritte wird es geben, ebenso Wahllokale für Millionen Deutschtürken.13.03.2017Von Nora Schareika
Streit um türkischen WahlkampfNato bittet Türkei und Partner um MäßigungDer Streit zwischen der Türkei und anderen europäischen Ländern beschäftigt nun auch die Nato. Spannungen sollten entschärft und die Lage deeskaliert werden, fordert Generalsekretär Stoltenberg. 13.03.2017