Wirtschaft

Erdgas löst Umsatzeinbruch aus BASF bekräftigt die Prognose

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Einbrüche bei Umsatz und Gewinn: Blick aufs Werksgelände in Ludwigshafen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Kräftige Rückgänge bei Umsatz und Gewinn: Der deutsche Chemieriese mit Sitz in Ludwigshafen schneidet im Spätsommerquartal deutlich schwächer ab. Die düsteren Zahlen können Analysten nicht schrecken.

Der Chemiekonzern BASF hat wegen des Verkaufs seiner Erdgashandelsaktivitäten im dritten Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnet. Wie der Dax-Konzern am Abend nach Börsenschluss in Frankfurt mitteilte, sackte der Umsatz mit 14 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Fünftel ab.

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Die Zahlen basieren auf vorläufigen Berechnungen. Den vollständigen Quartalsbericht will BASF wie geplant erst am 27. Oktober vorlegen.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 22,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro ein. Analysten hatten im Schnitt aber einen noch deutlicheren Ergebnis-Rückgang erwartet. An den Zielen für das laufende Jahr hält der Konzern fest.

Aktienkurs bei 78 Euro

Der Prognose zufolge dürfte der Umsatz wegen des Verkaufs des Gashandelsgeschäfts "deutlich" zurückgehen. Das operative Ergebnis (Ebit vor Sondereinflüssen) sollte den Erwartungen zufolge jedoch nur "leicht" unter dem Vorjahresniveau liegen. Im dritten Quartal ging diese Kennzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent zurück.

Offen ist noch, wie Anleger am Aktienmarkt auf den nachbörslich vorgelegten Quartalsbericht reagieren werden: Den regulären Handel am Dienstag hatten die Aktien von BASF mit leichten Abschlägen auf einen Schlusskurs von 78,33 Euro beendet.

Quelle: ntv.de, mmo/dpa