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Sie sehen modern, bunt und irgendwie eigenartig aus.
Sind aber spätestens seit dem weltweiten Ausbruch der Schweinegrippe ein Verkaufsschlager.
Die Rede ist von sogenannten Anti-Ansteckungstürgriffen, die in Frankreich hergestellt werden.
Richard Houis, Chef der französischen Firma Cyclope, hat die futuristischen Türgriffe entwickelt und bereits 2008 auf den Markt gebracht.
Ursprünglich waren die Teile für Türen von Restaurant-Toiletten gedacht.
In den letzten drei Monaten hat das Unternehmen 5000 Stück der ergonomisch geformten Griffe verkauft.
6.000 weitere feste Bestellungen liegen vor. Vor allem Krankenhäuser und Restaurants sind an "Anti-Ansteckungsgriffen" interessiert.
Das besondere an den neuen Türgriffen ist: Man kann sie auch mit dem Unterarm und nicht nur mit der Hand öffnen.
Durch die "Unterarmöffnungstechnik" kann die Weitergabe von Viren und Bakterien deutlich verringert werden, erklärt das Unternehmen.
So hätten H1N1-Viren viel weniger Chancen, sich zu verbreiten.
Die Angst vor dem H1N1-Virus hat auch bei Großunternehmen wie Danone oder L'Oreal Interesse an dem neuen Türgriff geweckt.
Ein Griff kostet 88 Euro und sieht auch noch besonders aus.
Sind allerdings ein hoher Kostenfaktor und konnten sich daher bisher nicht durchsetzen.
Antibakterielle Türgriffe allein reichen als Hygienmaßnahme weder in Kliniken noch in Restaurants aus. Bekannte Vorsichtsmaßnahmen wie richtiges Hände waschen sollten dringend beibehalten werden.
Händeschütteln dagegen ...
... oder sogar Umarmungen und Küsse sollten wegen der hohen Ansteckungsgefahr vermieden werden.
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