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Viele Regionalkürzel feiern Comeback Bund genehmigt 250 alte Autokennzeichen

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Alle in Bayern beantragten Nummernschilder mit alten Kürzeln sind vom Bund genehmigt worden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Im Zuge von Gebietsreformen fielen bundesweit rund 350 Regionalkürzel auf Autokennzeichen weg. Seit November können die Länder diese wieder beantragen. Das Interesse bei den Autofahrern ist enorm.

Das Interesse an einer Rückkehr zu alten Regionalkürzeln auf Auto-Nummernschilder hält an. Bundesweit sind mittlerweile 250 einst ausrangierte Buchstabenkombinationen neu genehmigt worden, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte. Allein für Bayern seien in dieser Woche 57 reaktivierte Kürzel freigegeben worden.

Seit 1. November 2012 können Länder beim Bund alte Kürzel neu beantragen, die bei Gebietsreformen weggefallen waren. Viele Kreise haben sich dafür ausgesprochen und wollen so die regionale Identität stärken. Der Bund genehmigt die Kürzel in der Regel, wenn sie nicht schon vergeben sind und nicht gegen gute Sitten verstoßen.

Bei den Pkw-Besitzern stieß das Angebot auf reges Interesse. So zum Beispiel in Niedersachsen, wo in der Stadt Norden allein im November bereits über 2700 Anmeldungen für das Kennzeichen NOR eingingen.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer von der CSU erntete für seine Pläne anfangs Kritik von Polizei und Oppositionspolitikern. Nach Ansicht von Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger von der SPD sollten Autofahrer ihre Heimatliebe besser mit einem Aufkleber statt eines alten Kennzeichens zeigen. Für den Fahrer sei kein großer Nutzen ersichtlich und der Aufwand für die Zulassungsbehörden steige, kritisierte das Landesministerium.

Quelle: n-tv.de, dpa

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