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Teuflischer Dodge SRT Hellcat Challenger wird zur Höllenmaschine

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Mit 881 Newtonmeter kann man locker die Gummis des Dodge Challenger SRT Hellcat wegbrennen.

(Foto: Chrysler)

Der Dodge Challenger SRT Hellcat trägt seinen Namen zu Recht. Trägt er doch das stärkste V8-Triebwerk unter der Haube, das je einen Chrysler vorangetrieben hat. Der Begriff Muscle-Car findet mit der Höllenkatze zu seinen Wurzeln zurück.

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Geradezu harmlos sieht der V8-HEMI aus, wenn er so unter der Haube schlummert.

(Foto: Chrysler)

Totgesagt wurde das Phänomen Muscle-Cars schon oft, zu Grabe tragen konnte sie hingegen noch keiner. Ganz im Gegenteil: Mit einem Ford Mustang Shelby GT500, befeuert mit einem klassischen 5,8-Liter-V8, 650 PS und 813 Newtonmeter Drehmoment, oder einem Chevrolet Camaro, unter dessen Haube ebenfalls ein V8 mit 432 PS wummert, der 570 Newtonmeter auf die Hinterachse drückt, sind aktuell zwei der legendärsten Vertreter dieser Gattung am Start.

Die Hölle unter der Haube

Doch jetzt schickt Dodge eine Höllenmaschine ins Rennen, die die Kollegen im muskulären Bereich um einiges übertrifft. "Hellcat" haben die US-Amerikaner dem Challenger SRT zusätzlich ans Heck geschrieben, denn was da unter der Haube brennt, ist tatsächlich teuflischer Natur. Das Herzstück des Muscle-Cars ist nämlich die Kompressorvariante des bekannten 6,2-Liter-HEMI-V8-Motors. Das höllische Kraftpaket liefert 717 PS und ein maximales Drehmoment von 881 Newtonmeter. Damit sich bei dieser Leistung die Pneus nicht ungebremst in den Asphalt brennen, wird die Höllenmaschine wahlweise an ein verstärktes manuelles Sechsganggetriebe oder eine Achtgangautomatik gekoppelt.

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Im Inneren sieht der Challenger so gar nicht mehr aus wie seine Vorgänger.

(Foto: Chrysler)

Um aber die gesamte Kraft der teuflischen Katze abzurufen, muss der richtige Schlüssel benutzt werden. Dodge liefert nämlich zum Challenger SRT zwei Zündschlüssel: einen roten und einen schwarzen. Nur wer mit dem roten Schlüssel zündet, wird die Leistung des Höllenfürsten freischalten können. Andernfalls ist die Potenz auf 500 PS gedrosselt. So oder so steht der Ami auf geschmiedeten 20-Zoll-Felgen im Acht-Speichen-Design. Auch im Innenraum zeigt sich der Dodge elegant, verarbeitet anders als früher hochwertige Materialien und verschafft dem Innenraum dennoch eine ordentliche Portion Muscle-Car-Trimm.

Drei teuflische Brüder

Zum Marktstart 2015 werden der Höllenkatze aber noch drei Geschwister an die Seite gestellt. Der Dodge Challenger SXT, den ein potentes aber Kraftstoff sparendes V6-Triebwerk vorantreibt, generiert 300 PS. Laut Datenblatt soll sich der Verbrauch im Drittelmix über eine Strecke von 100 Kilometer auf knapp 7,6 Liter belaufen. Der Zweite im Bunde ist der Dodge Challenger R/T mit dem drehmomentstarken 5,7-Liter-HEMI-Triebwerk. Dessen Kraft ebenfalls über eine Achtgang-Automatik oder ein Sechsgang-Schaltgetriebe verteilt wird. Etwas wuchtiger und komplett neu ist der 6,4-Lter-HEMI-Motor, der im Challenger Skat Pack arbeitet. Der lässt immerhin 485 Pferdchen laufen und verteilt automatisch oder per Hand 475 Newtonmeter auf die Hinterachse. Was die Spitzengeschwindigkeit oder Beschleunigungswerte aller Challenger betrifft, schweigt sich Dodge beharrlich aus. Schade, denn die sollten eigentlich nennenswert sein.

Quelle: ntv.de, hpr

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