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Navigationssysteme ab Werk Karten sind oft veraltet

Beim Kauf eines Neuwagens mit integriertem Navigationssystem sind die Karten oft schon veraltet. Da hilft nur ein Update. Das aber kann teuer werden.

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Navigationssysteme sollten regelmäßig mit aktuellem Kartenmaterial versorgt werden.

Karten von Navigationsgeräten unterliegen einem schnellen Verfallsdatum. Besonders ärgerlich ist das bei festinstallierten Geräten in Neuwagen. Deren Karten-Updates kosten meist mehr als die für mobile Geräte, wie jetzt die Zeitschrift "Auto, Motor und Sport" in einer Marktübersicht festgestellt hat. Citroën verlangt beispielsweise 325 Euro, Land Rover und Jaguar berechnen bis zu 300 Euro, Fiat-Kunden bezahlen 249 Euro und Fahrer von Opel und Audi-Fahrzeugen sind mit 229 Euro up to date. Bei vielen Herstellern liegt der Preis für das neueste Kartenmaterial bei rund 200 Euro.

Das Karten-Update für portable Geräten kostet dagegen maximal 100 Euro. Zudem werden die Karten der Taschengeräte öfters aktualisiert, manchmal schon alle drei Monate. Autohersteller ändern die Infos dagegen nur einmal im Jahr. Somit kann das Kartenmaterial schon bei der Auslieferung des Neuwagens überholt sein, denn rund zehn Prozent des deutschen Straßennetzes ändern sich jedes Jahr.

Zwei Update-Lösungen

Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, sollten Navigationssysteme deshalb regelmäßig mit aktuellem Kartenmaterial versorgt werden. Das geht auch bei festinstallierten Navis. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, sich ein Update aufzuspielen. Die einfachste Lösung ist die Fahrt in die nächste Vertragswerkstatt: Dort werden dann nicht nur die Karten aktualisiert, auch die Software des Gerätes erhält ein Update. Bei Navis mit integrierten Festplatten oder Speicherkarten wird das Kartenmaterial über die Elektronik-Schnittstelle ins Auto überspielt.

Quelle: n-tv.de, sp-x

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