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Der Klassiker fürs Gelände Mercedes G-Modell

Mit 25 Produktionsjahren ist das G-Modell ein Klassiker bei Mercedes. Der kantigen Karosserie ist anzusehen, dass der Geländewagen einst für den Militäreinsatz im Gelände konzipiert wurde, erläutert die Sachverständigen-Organisation Dekra.

Im Laufe der Zeit wurde allerdings der Innenraum mit Luxus-Extras wie Holzverkleidungen, Lederausstattung, Klimaautomatik und anderen Annehmlichkeiten aufgewertet.

Mercedes bietet die G-Klasse mit unterschiedlichen Radständen als drei- und fünftürigen Station Wagon sowie als Cabrio mit elektrischem Dach an. Ein stabiler Leiterrahmen verleiht allen Modellen in schwerem Gelände die nötige Stabilität. Permanenter Allradantrieb mit elektronischer Traktionskontrolle, drei Differenzialsperren und viel Bodenfreiheit machen die G-Klasse im Gelände laut Dekra zum Maß der Dinge.

Bei den Motoren wird auf die Mercedes-Palette zurückgegriffen. Die Reihe der Benziner beginnt mit dem 90 kW/122 PS starken 2,3-Liter-Vierzylinder des 230 GE und reicht bis zu dem 260 kW/354 PS starken Achtzylinder-Triebwerk im G 500, so die Dekra. Eine verbrauchsgünstige Alternative zu den Benzinern sind die Dieselmotoren, die ein Spektrum von 70 kW/95 PS im 290 GD bis 184 kW/250 PS im G 400 CDI abdecken.

Die erhöhte Beanspruchung des Mercedes im Gelände führt nach Angaben der Sachverständigen fast zwangsläufig zu einer höheren Mängelquote als bei Personenwagen. Bei den Hauptunteruntersuchungen werden häufiger Mängel an Bremsanlage, Beleuchtung, Lenkung, Karosserie und Bodengruppe sowie Motor und Kraftübertragung festgestellt. Dennoch bewähren sich auch ältere Exemplare der G-Klasse bei ausgedehnteren Fahrten abseits befestigter Straßen.

Auf dem Gebrauchtmarkt ist ein G-Modell nicht billig. Ein G 320 aus dem Baujahr 1998 kostet laut Schwacke-Liste noch rund 24 000 Euro, ein G 300 Turbodiesel aus dem Jahr 1999 gut 5000 Euro mehr.

Quelle: n-tv.de