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Aus Caravan wird Sports Tourer Opel zeigt Insignia Kombi

Kombis sind beliebt in Deutschland. Das Handwerker-Image haben die Autos mit der großen Klappe schon lange abgelegt. Das haben auch die Hersteller begriffen. Nur noch selten lassen sie, wie beim letzten Golf beispielsweise, die Käufer allzu lange auf den Kombi warten. Opel bringt bereits im kommenden Frühjahr für das gerade erst vorgestellte Mittelklasse-Modell Insignia ein Langheck auf den Markt.

Dabei feilt Opel mit neuer Namensgebung weiter am Image. Nachdem der Vectra als Modellname beerdigt ist, kommt auch das Aus für den Caravan. Der wird künftig Sports Tourer heißen. Ein eigenständiges Auto soll er sein, nicht einfach ein Kombi einer Serien-Limousine, beteuert Designer Mark Adams. Naturgemäß wird der Stift bei einem Kombimodell vor allem am Heck angesetzt. Ab der B-Säule soll der Sports Tourer komplett neu gezeichnet worden sein.

Erkennbar ist der Unterschied vor allem an den voll integrierten Rückleuchten. Auch die Ladeklappe hinten verspricht viel Platz zum Ein- und Auspacken. Anders als bei der Konkurrenz schwingen sich beim Insignia nicht nur die Leuchten in die Kotflügel sonder gleich die ganze Heckklappe. Insgesamt kommt der Insignia als Kombi ähnlich sportlich daher wie die Vettern in Form der Limousine.

Länger und mehr Platz

Dazu ist der Sports Tourer um sieben Zentimeter auf 4,91 Meter im Vergleich zum Vectra gewachsen. 540 Liter umfasst der Kofferraum, zehn mehr als der Vorgänger. Wie viel Volumen die umklappbaren Sitzen bieten ist noch offen. Der Radstand ist im Vergleich zur Limousine mit 2,74 Metern gleich geblieben.

Auf dem Autosalon in Paris (4. bis 19.Oktober) wird der Insignia Sports Tourer offiziell vorgestellt. Ab Frühjahr soll er dann bei den Händlern zu haben sein. Preise hat Opel noch nicht bekannt gegeben. Alain Visser, Marketing-Chef von GM Europe verspricht aber: "Innovationen und attraktives Design erschwinglich zu machen."

Gleichzeitig mit dem Insignia Sports Tourer wird auch das Opel Eye Premiere feiern. Dieses Sicherheitssystem blendet Verkehrszeichen an der Straße in einem Display der Hauptkonsole ein und soll so die Beschränkungen auf der Strecke im Gedächtnis des Fahrers präsent halten. Eingreifen wird das System nicht.

Quelle: ntv.de